In den Disney Parks gab es überall wo es warm war Zerstäubungsanlagen, die einen feinen Wassernebel versprühten. Dieser Nebel kühlt die Luft ab (Verdunstungskälte) und ist auch sehr angenehm auf der Haut. Man hat das Gefühl richtig erfrischt zu werden, ohne dabei nass zu werden.
Bei unserem letzten Einkauf im Walmart hat Helga Zerstäubungssysteme für den Privatgebrauch entdeckt, da mussten wir natürlich zuschlagen.
Heute morgen dann (nach dem Crêpe Frühstück - Wolfgang war auch mit dabei) haben wir mit der Installation angefangen. Es hat damit angefangen - mal sehen ob der Adapter passt und dann ging es auch schon los.
Nach einer halben Stunde hatten wir dann den Schlauch an den Balken genagelt und dann - Wasser marsch.
Es ist ein sehr angenehmes Gefühl unter den Zerstäubern zu stehen und wir freuen uns schon auf die richtig warmen Tage um das Ganze einem “Härtetest” zu unterziehen.
Nachdem wir gestern angefangen haben unseren Poolbereich wieder auf Vordermann zu bringen - es wird noch ganz schön Arbeit - wollten wir am Abend die Früchte des Tun auch gleich geniessen.
Also - Grillkohle raus, Hähnchenschlegel vorbereitet, Schweinefilet gewürzt, Gemüse geschnippelt und dann wurde der Grill angeheizt.
Das “Kochbier” (Paulaner Hefeweizen) darf natürlich auch nicht fehlen. Inzwsichen bekommt man Paulaner bei unserem Mercadona. Das Hefeweizen hat sich inzwischen zu dem am meisten verfügbaren Bier in unserem Supermarkt gemaustert (natürlich mit unseren tatkräftigen Unterstützung).
Und dann kam der grosse Genuß. Die Würstchen waren lecker, das Filet perfekt, die Schlegel knusprig und das Gemüse einfach köstlich.
Wir haben es alle richtig genossen.
Gestern haben wir endlich mal die Terrasse und den Pool in Angriff genommen. Die Jungs haben mega-mässig mitgeholfen und Tisch, Stühle und ihren Fuhrpark (Bobby Cars, Laufrad, Fahrrad, Go-Cart, usw.) geputzt, dass es nur so glänzte.
Am Nachmittag wollte Felix dann unbedingt mit seinem großen Fahrrad fahren. Darauf hin wollte Max dann auch mit dem kleinen Fahrrad fahren. Zunächst wollte er jemand, der ihn “anschubst”. Wir haben ihm dann versucht, klar zu machen, dass man selber fahren muss und nicht geschoben werden kann. Nach einigen typischen Max-Tränen, dass ihm keiner helfen will und das Fahrrad nicht das macht, so wie er es will, hat er es dann wirklich mal probiert und siehe da, es hat wirklich geklappt.

Max ist schon seit längerem Laufrad-Künstler und kann daher sein Gleichgewicht perfekt halten. Stufe 1 war also, auf das Fahrrad sitzen, einen Fuß auf ein Pedal und dann Laufrad damit fahren. Nach kurzer Zeit hat er dann ganz automatisch gepaddelt und fährt jetzt fast perfekt. Hindernisse, die plötzlich in den Weg springen (z.B. Pflanzen oder Hausecken) und das Bremsen sind immer wieder ein Problem, aber ansonsten klappt es schon sehr gut.

Max hat gestern wahrscheinlich den Längenrekord hier bei uns im Radfahren gebrochen. Der Arme konnte am Schluß kaum noch gehen und ist dementsprechend müde und k.o. aber glücklich und stolz ins Bett gefallen.