Gerüchten zufolge soll unsere harte Fest-Truppe so zwischen 4 und 5 Uhr vom Dorffest zurückgekommen sein, um dann im Garten so richtig zu versumpfen. Wir meinen, so kurz vor 7 Uhr Badaktivitäten bemerkt zu haben. Unsere Jungs waren super und haben bis um 10 Uhr heute morgen geschlafen. Danach haben wir sie losgeschickt, um den Rest der Mannschaft aufzuwecken (… hihihi ….).
Ich glaube jetzt ist es an der Zeit, dass die Betroffenen ein wenig kommentieren. Es gab zwar keine völligen Ausfälle am Tag danach, aber die folgenden Bilder dürften deutlich zeigen, wie sich manche gefühlt haben mögen.

Wir werden jetzt noch die Reste aufessen und -trinken und dann das für 24 Uhr angekündigte grosse Feuerwerk geniessen. In den vergangenen Jahren hat es selten vor 1 Uhr angefangen.
Nun hatten wir es doch geschafft - alles war vorbereitet und Harald, Katharina und Arnika kamen als erste Gäste.
Die Jungs und Arnika verschwanden sofort in den Pool und tobten dort herum, während wir Erwachsenen langsam mit dem “festeln” anfinden.
Obwohl wir ja unsere lange Tafel hatten, quetschten sich alle um den alten runden Tisch.
Nachdem die Kiddies wieder trocken waren, wurde der Startschuss zum bayerischen Buffet gegeben. Es war alles richtig lecker. Super-Dank an Domingo, der einen autentischen schw�bischen Kartoffelsalat hier auf Mallorca auftrieb. Danach kamen Anna und Domingo mit Luis und Marlene. Der kleine Jim war ziemlich erkältet und hatte Fieber und blieb deshalb bei Lori zuhause. Domingo bringt gerade unsere beiden Sperlich-Lounger auf Trab.
Und kurz darauf war eine neue Poolrunde angesagt, da Luis und Marlene und auch Antonio und seine kleine Tocher Maria sich ein wenig abkühlen wollten. Unsere Jungs waren natürlich wieder an vorderster Forn dabei. Maria genoss das Schwimmen in vollen Zügen. Es kamen mehr und mehr Freunde und alle schienen das Fest sehr zu geniessen.
Lieben Gruss auch an Miguel und Jenia. Leider konnten beide nur kurz vorbei schauen, da Miguel wahrscheinlich noch in dieser Nacht zu einer Geburt gerufen wurde. Wir werden Miguel für den nächsten Besuch auf jeden Fall ein Weissbier kalt stellen.
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Zu vorgerückter Stunde erhielt Peter dann noch eine private Golfstunde von Roger, der in Ermangelung der korrekten Golfausrüstung auf Besen als Club sowie Zigrarettenschachtel als Tee (=”Steckerl” im Peter Jargon) und einen Plastikball von den Jungs auswich.

Diese Darbietung haute dann Käptn Pitzi im wahrsten Sinne des Wortes glatt vom Stuhl - er hatte versucht einem gekonnten Abschlag von Roger auszuweichen. So festelten wir vor uns hin und nach und nach gingen einige der Gäste wieder nach Hause. Ein harter Fest-Kern machte sich dann zu später Stunde auf den Weg zum Dorffest. Hier hoffe ich mal auch die Blogeinträge von Peter, da wir selbst viel zu müde waren, um mitzugehen. Also Peter - wir warten auf den Eintrag, was genau beim Fest und natürlich danach loswar.Wir möchten uns bei allen, die mitgeholfen, mitorganisiert und mitgefeiert haben, recht herzlich bedanken. Es war ein super tolles Feschtle - DANKE (das müssen wir in Zukunft mal wiederholen).
Nachdem sich Peter (… der um 8:00 Uhr hier auf der Insel ankam und zuvor die Nacht durchgemacht hatte) ein wenig zum Regenerieren aufs Ohr gelegt hatte, begannen für den Rest der Mannschaft die letzten Vorbereitungen.
Thomas hatte beim Abholen der Brezeln Eis von der Tankstelle mitgebracht und war für den Wellness-Bereich der Weissbier, Bier sowie Cola und Fanta Flasschen zuständig.

Während Mike sich um die weiss-blaue Disco Beleuchtung bemühte, arbeitete Kati an den Tischdekorationen. Fachmännisch wurde nebenbei auch noch nach der Ursache eines weiteren E-Installations Problem gesucht (FI- Schalter löste immer wieder aus) - es war jedoch bald klar, dass dies an der lokalen Überlastung durch das Dorffest lag.
Thomas kümmerte sich kurz darauf um den Leberkäse.
Wolfgang hatte frisches Brät besorgt und mit Hilfe einiger “Secret Ingredients” zauberte Thomas einen super Leberkäse, der für ca. 2 Stunden ins Rohr geschoben wurde.Dann haben wir noch die Weisswürste in den Dampfgarer geschoben (noch ein Grund, warum wir den grossen Dampfgarer brauchten) und die Gäste durften langsam eintrudeln.
Nach einer Weile roh es nach frischen Leberkäs, frischen Bretzeln, frische Brötchen, das Bier war kalt…

Diese Ankunft war am schlimmsten. Peter aus Zürich, mit dem wir zuvor Synchron-Gebloggt hatten, kam am Samstag Morgen um 8:05 Uhr (!!!!!) an - für uns und Peter also zu einer undenkbaren Zeit.
Peter hatte die Nacht zuvor durchgemacht, um seinen Flug nicht zu verpassen. Der Gewinner der Ziehung “Wer-darf-Peter-vom-Flughafen-abholen” war Thomas. Er quälte sich als nach ein paar Stunden Schlaf aus dem Bett und versuchte per GPS und Autopiloten den Flughafen zu erreichen. Am Flughafen haben sich die beiden natürlich gleich verpasst, da Peter - mit leichtem Handgepäck (im Gegensatz zu seinem Bruder Mike) - gleich draussen auf Thomas wartete. Aber - happy end mässig - haben sich die beiden dann doch gefunden. Kurz darauf wurde Peter mit Kaffee vollgepumpt und erzählte Roger (der schon seit langer, langer Zeit Golf spielt und häufig an Turnieren teilnimmt) von einen ersten Golferlebnissen als er ein “Steckerl” (Tee) zum Abschlagen der Golfbälle in einem renomierten Golfgeschäft kaufen wollte. Wir haben Tränen gelacht.
Jetzt wird es langsam ernst und wir müssen wirklich aufpassen, dass wir niemanden am Flughafen stehen lassen. Heute Abend um 19:00 Uhr kommt “Tante Renate” an. Sie geht leider schon wieder am Sonntag Abend und wird das (hoffentlich) tolle Feuerwerk versäumen.
Während des Tages haben sich alle eine interessante, aber nicht anstrengende Beschäftigung gesucht. Man sieht unsere Forscher hier, wie sie ein Aquarium erstellen. Sie beobachten gerade, ob all das Zeug (alte Blätter, Gras, Dreck, … und alles was ich entweder nicht sehen sollte oder darf) schon lebt.

Auch diese beiden Forscher sind auf der Suche nach der Weisheit… Man beachte, dass das Strahlen von Mike in etwas einem “Weißbier-Strahlen” entsprecht; d.h. nächstes Mal werden wir ihm kein Weissbier mehr geben sondern wir lassen ihn einfach in den Keller zu seinem Schaltschrank.
Ich habe mich dann etwas später auf den Weg gemacht und die liebe Tante vom Flughafen abgeholt.
Wie immer, wenn Renate unterwegs ist, mit Hürden (vor ein paar Jahren war der gesamte Flughafen Palma mal ohne Strom; d.h. kein Licht, kein Kofferband - nichts….). Diesmal war ihr Flieger fertig zum Pushback und zu diesem Zeitpunkt entschieden zwei Passagiere, dass ihre Flugangst überwiegt und wollten wieder aussteigen. Das hieß dann warten bis die Treppe wieder da ist und bis die Koffer rausgeholt wurden. Zumindest hielt sich die Verspätung in Grenzen - nur ca. 30 Minuten.
Da sich unsere Party-Hütte langsam aber sicher füllte, haben wir für Renate ein schattiges Plätzchen vor meinem Büro gefunden. Das Whitebord stand bereit, falls ihr des Nächtens wichtige Dinge einfielen, oder falls sie einfach ein paar Dinge durchrechnen wollte.
Es war natürlich wie immer ein spät endender Abend, den wir sehr genossen haben.