An dieser Stelle ein kleiner Nachtrag für alle, die mit uns letzte Woche bayerisch gefestelt hatten. Während es letzte Woche noch verhältnismässig kühl war (… einigen war aufgefallen, dass ich in der Nacht oft noch eine Jacke holte, wenn wir draussen saßen), wird es jetzt so langsam warm.
Wir hatten letzte Woche in der Fest-Ecke am Nachmittag so ca. 34 Grad, während es gestern 43 Grad !!!! waren - Ja, richtig gelesen, kein Zahlendreher.
Auch heute morgen waren beim Frühstück bei der noch komplett schattigen Tafelrunde satte 30 Grad zu melden.
Wir müssen mal sehen, dass wir unsere Wetterstation auf dem Dach wieder ans Laufen kriegen (wir haben bislang die entsprechende Software noch nicht auf unserem neuen Server installiert), um wieder online melden zu können.
Felix hatte sich bei Toys`RUs für ein Lego Schiff entschieden, das man auch wirklich im Wasser schwimmen lassen kann. Das Schiff hat einen richtigen “Lego”-Motor (batteriebetrieben). Während Maxi also mit dem Skateboard übte, musste Felix ein paar Teile zusammenbauen.
Kurze Zeit später hiess es jedoch - Alle Mann an Deck und Leinen los - als Kapitän Felix in unserem Pool in See stach. Das Boot funktionierte wirklich toll und zog seine Kreis im Pool. Max und Felix haben sich schon mal überlegt, wie sie ein U-Boot bauen könnten.
Auch Thomas war begeistert von der Partie.
Am Freitag sind wir nach der Summer School noch bei Toys´RUs vorbeigestiefelt. Die Jungs hatten sich ein Geschenk verdient. Maxi wollte unbedingt ein Skateboard. Er muss in irgendeiner Werbung Skater gesehen haben und ausserdem hat Philip sein Skateboard dabei.
Zuhause angekommen schmiss sich Max gleich in die entsprechenden Klamotten (Protektoren) und versuchte sein Glück. Irgendwie war er von dem Skateboard noch nicht so ganz begeistert. Seiner Meinung nach, stimmt das Board noch nicht - es lenkt nicht so, wie er es will.
Da wir den echten Skater im Hause - d.h. bei Wolfgang - haben, zog sich Max gestern dann richtig an - er hatte mir erklärt, dass ich sein Stirnband vergessen hatte und machte sich auf den Weg zu Wolfgang, um Philip als Lehrer zu holen. Philip versuchte dann verzweifelt, die Grundbegriffe des Skateboardens unseren Halbstarken beizubringen. Beide waren auf jeden Fall begeistert und erklärten uns, dass sie jetzt Skateboard fahren könnten.
Gestern verließ uns kurz vor Mittag das Internet. Na ja, dachten wir, das kann schon mal vorkommen und dachten uns nichts weiter dabei. Nach einer Stunde tat sich immer noch nichts. Zu dem Zeitpunkt glaubten wir aber noch telefonisch erreichbar zu sein. Beim Abheben des Hörers hörte man auch einen Dialtone.
Um 15 Uhr musste Thomas beim Steuerberater und danach beim Zahnarzt vorbei. … immer noch kein Internet. Während Thomas weg war, versuchte ich bei ein paar Leuten anzurufen. Überraschenderweise war bei ALLEN besetzt. Dann probierte ich unsere zweite Nummer (an der das Fax hängt) aus - auch da war besetzt. Wir hatten uns schon gewundert, dass heute so ein ruhiger Tag ist - war wohl nichts.
Nachdem Thomas zurück war, rief er mal bei unserem Telefonica Techniker an. Der war gerade im Super-Stress. Vor dem Rathaus in Sa Cabaneta wird gerade renoviert. Bei diesen Arbeiten muss ein Bagger volle Arbeit geleistet haben. Der nordöstliche Teil von Sa Cabaneta war den größten Teil des Tages ohne Strom, wahrend wir ohne Telefon und Internet waren.
So gegen 18 Uhr - also kurz nachdem sich die ersten Entzugserscheinungen deutlicher zeigten - waren wir wieder ONLINE!
“once upon a time” haben wir mal ein Softwareprojekt durchgeführt, bei dem eines der grossen Probleme der Wiederanlauf (Restart/Recovery) nach einem solchen Horrorszenario war. Wieder und wieder wurde das Szenario durchgespielt, “was passiert, wenn ein Bagger genau in dem Moment das Kabel durchtrennt, während eine Einzahlung erfolgt ….”.
Heute ist wieder ein fast “normaler” Tag. Renate flog bereits am Sonntag Abend zurück. Peter und Mike verschwanden heute morgen (Flug kurz vor 9 Uhr) und für die Jungs begann um 10 Uhr die Summer School. Roger und Kati sind an den Strand gefahren und wollen dann noch kurz einkaufen. Sie verlassen uns morgen früh wieder.
Thomas und ich sitzen in unserem Arbeitsschacht und geniessen 28 Grad bei 55% Luftfeuchtigkeit (Tendenz rasch steigend).
Gestern Abend war noch ziemlich hart. Alle waren müde und einige döselten lautstark vor sich hin, bis endlich mit ca. 45 Minuten Verspätung das Feuerwerk begann. Es war wie immer phantastisch. Wolfgang hatte sein Stativ dabei und hat tolle Aufnahmen gemacht.
Auch die Jungs hatten sich dank Mickey Mouse und Donald Duck wach gehalten und fielen dann nach dem Feuerwerk direkt in den Tiefschlaf. Ein harter Kern saß noch ein wenig zusammen und so gegen 2 Uhr hieß es für die Sperlich-Brothers packen (Abfahrt zum Flughafen war für 7:30 Uhr geplant).
Für heute Abend haben wir uns fest vorgenommen, wirklich frühzeitig ins Bett zu gehen (in der letzten Woche hatte dieser mehrfach gefasste Vorsatz jedoch keinerlei Erfolg).
Gerüchten zufolge soll unsere harte Fest-Truppe so zwischen 4 und 5 Uhr vom Dorffest zurückgekommen sein, um dann im Garten so richtig zu versumpfen. Wir meinen, so kurz vor 7 Uhr Badaktivitäten bemerkt zu haben. Unsere Jungs waren super und haben bis um 10 Uhr heute morgen geschlafen. Danach haben wir sie losgeschickt, um den Rest der Mannschaft aufzuwecken (… hihihi ….).
Ich glaube jetzt ist es an der Zeit, dass die Betroffenen ein wenig kommentieren. Es gab zwar keine völligen Ausfälle am Tag danach, aber die folgenden Bilder dürften deutlich zeigen, wie sich manche gefühlt haben mögen.

Wir werden jetzt noch die Reste aufessen und -trinken und dann das für 24 Uhr angekündigte grosse Feuerwerk geniessen. In den vergangenen Jahren hat es selten vor 1 Uhr angefangen.
Nun hatten wir es doch geschafft - alles war vorbereitet und Harald, Katharina und Arnika kamen als erste Gäste.
Die Jungs und Arnika verschwanden sofort in den Pool und tobten dort herum, während wir Erwachsenen langsam mit dem “festeln” anfinden.
Obwohl wir ja unsere lange Tafel hatten, quetschten sich alle um den alten runden Tisch.
Nachdem die Kiddies wieder trocken waren, wurde der Startschuss zum bayerischen Buffet gegeben. Es war alles richtig lecker. Super-Dank an Domingo, der einen autentischen schw�bischen Kartoffelsalat hier auf Mallorca auftrieb. Danach kamen Anna und Domingo mit Luis und Marlene. Der kleine Jim war ziemlich erkältet und hatte Fieber und blieb deshalb bei Lori zuhause. Domingo bringt gerade unsere beiden Sperlich-Lounger auf Trab.
Und kurz darauf war eine neue Poolrunde angesagt, da Luis und Marlene und auch Antonio und seine kleine Tocher Maria sich ein wenig abkühlen wollten. Unsere Jungs waren natürlich wieder an vorderster Forn dabei. Maria genoss das Schwimmen in vollen Zügen. Es kamen mehr und mehr Freunde und alle schienen das Fest sehr zu geniessen.
Lieben Gruss auch an Miguel und Jenia. Leider konnten beide nur kurz vorbei schauen, da Miguel wahrscheinlich noch in dieser Nacht zu einer Geburt gerufen wurde. Wir werden Miguel für den nächsten Besuch auf jeden Fall ein Weissbier kalt stellen.
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Zu vorgerückter Stunde erhielt Peter dann noch eine private Golfstunde von Roger, der in Ermangelung der korrekten Golfausrüstung auf Besen als Club sowie Zigrarettenschachtel als Tee (=”Steckerl” im Peter Jargon) und einen Plastikball von den Jungs auswich.

Diese Darbietung haute dann Käptn Pitzi im wahrsten Sinne des Wortes glatt vom Stuhl - er hatte versucht einem gekonnten Abschlag von Roger auszuweichen. So festelten wir vor uns hin und nach und nach gingen einige der Gäste wieder nach Hause. Ein harter Fest-Kern machte sich dann zu später Stunde auf den Weg zum Dorffest. Hier hoffe ich mal auch die Blogeinträge von Peter, da wir selbst viel zu müde waren, um mitzugehen. Also Peter - wir warten auf den Eintrag, was genau beim Fest und natürlich danach loswar.Wir möchten uns bei allen, die mitgeholfen, mitorganisiert und mitgefeiert haben, recht herzlich bedanken. Es war ein super tolles Feschtle - DANKE (das müssen wir in Zukunft mal wiederholen).
Nachdem sich Peter (… der um 8:00 Uhr hier auf der Insel ankam und zuvor die Nacht durchgemacht hatte) ein wenig zum Regenerieren aufs Ohr gelegt hatte, begannen für den Rest der Mannschaft die letzten Vorbereitungen.
Thomas hatte beim Abholen der Brezeln Eis von der Tankstelle mitgebracht und war für den Wellness-Bereich der Weissbier, Bier sowie Cola und Fanta Flasschen zuständig.

Während Mike sich um die weiss-blaue Disco Beleuchtung bemühte, arbeitete Kati an den Tischdekorationen. Fachmännisch wurde nebenbei auch noch nach der Ursache eines weiteren E-Installations Problem gesucht (FI- Schalter löste immer wieder aus) - es war jedoch bald klar, dass dies an der lokalen Überlastung durch das Dorffest lag.
Thomas kümmerte sich kurz darauf um den Leberkäse.
Wolfgang hatte frisches Brät besorgt und mit Hilfe einiger “Secret Ingredients” zauberte Thomas einen super Leberkäse, der für ca. 2 Stunden ins Rohr geschoben wurde.Dann haben wir noch die Weisswürste in den Dampfgarer geschoben (noch ein Grund, warum wir den grossen Dampfgarer brauchten) und die Gäste durften langsam eintrudeln.
Nach einer Weile roh es nach frischen Leberkäs, frischen Bretzeln, frische Brötchen, das Bier war kalt…

Diese Ankunft war am schlimmsten. Peter aus Zürich, mit dem wir zuvor Synchron-Gebloggt hatten, kam am Samstag Morgen um 8:05 Uhr (!!!!!) an - für uns und Peter also zu einer undenkbaren Zeit.
Peter hatte die Nacht zuvor durchgemacht, um seinen Flug nicht zu verpassen. Der Gewinner der Ziehung “Wer-darf-Peter-vom-Flughafen-abholen” war Thomas. Er quälte sich als nach ein paar Stunden Schlaf aus dem Bett und versuchte per GPS und Autopiloten den Flughafen zu erreichen. Am Flughafen haben sich die beiden natürlich gleich verpasst, da Peter - mit leichtem Handgepäck (im Gegensatz zu seinem Bruder Mike) - gleich draussen auf Thomas wartete. Aber - happy end mässig - haben sich die beiden dann doch gefunden. Kurz darauf wurde Peter mit Kaffee vollgepumpt und erzählte Roger (der schon seit langer, langer Zeit Golf spielt und häufig an Turnieren teilnimmt) von einen ersten Golferlebnissen als er ein “Steckerl” (Tee) zum Abschlagen der Golfbälle in einem renomierten Golfgeschäft kaufen wollte. Wir haben Tränen gelacht.
Jetzt wird es langsam ernst und wir müssen wirklich aufpassen, dass wir niemanden am Flughafen stehen lassen. Heute Abend um 19:00 Uhr kommt “Tante Renate” an. Sie geht leider schon wieder am Sonntag Abend und wird das (hoffentlich) tolle Feuerwerk versäumen.
Während des Tages haben sich alle eine interessante, aber nicht anstrengende Beschäftigung gesucht. Man sieht unsere Forscher hier, wie sie ein Aquarium erstellen. Sie beobachten gerade, ob all das Zeug (alte Blätter, Gras, Dreck, … und alles was ich entweder nicht sehen sollte oder darf) schon lebt.

Auch diese beiden Forscher sind auf der Suche nach der Weisheit… Man beachte, dass das Strahlen von Mike in etwas einem “Weißbier-Strahlen” entsprecht; d.h. nächstes Mal werden wir ihm kein Weissbier mehr geben sondern wir lassen ihn einfach in den Keller zu seinem Schaltschrank.
Ich habe mich dann etwas später auf den Weg gemacht und die liebe Tante vom Flughafen abgeholt.
Wie immer, wenn Renate unterwegs ist, mit Hürden (vor ein paar Jahren war der gesamte Flughafen Palma mal ohne Strom; d.h. kein Licht, kein Kofferband - nichts….). Diesmal war ihr Flieger fertig zum Pushback und zu diesem Zeitpunkt entschieden zwei Passagiere, dass ihre Flugangst überwiegt und wollten wieder aussteigen. Das hieß dann warten bis die Treppe wieder da ist und bis die Koffer rausgeholt wurden. Zumindest hielt sich die Verspätung in Grenzen - nur ca. 30 Minuten.
Da sich unsere Party-Hütte langsam aber sicher füllte, haben wir für Renate ein schattiges Plätzchen vor meinem Büro gefunden. Das Whitebord stand bereit, falls ihr des Nächtens wichtige Dinge einfielen, oder falls sie einfach ein paar Dinge durchrechnen wollte.
Es war natürlich wie immer ein spät endender Abend, den wir sehr genossen haben.