Dieses Wochenende wollten wir mal wieder mexikanisch Kochen: viel Margaritas, Fajitas, Nachos, Corona mit Limone, …., viele nette Leute mit noch mehr Kindern, ….
Kurz nach dem Aufstehen war es dann auch schon wieder so weit - Felix wollte wissen, wann den endlich alle Leute kommen. Entsprechend gross war seine Enttäuschung als wir erklärt haben, dass vor 18 Uhr niemand auftauchen wird, da es viel zu heiss wäre. Seine Enttäuschung schlug dann im Verlauf der nächsten Stunden in völliges genervt sein um, dass es immer noch nicht Abend war.
Wolfgang kam so um Mittag mal vorbei und wollte wissen, ob wir ausser Eiswürfeln noch etwas brauchen. Zu dem Zeitpunkt war ich dann soweit, dass er eine Klinikpackung Valium mitbringen sollte.
Max währenddessen war übereifrig beim Helfen. Er räumte auf, half mit beim Fegen, usw. weil er “es richtig schön machen wollte für seine Amelie” (ich hoffe, das hält an…)
Nach Aufräumen, Pool und Formel 1 Qualifying haben sich die Jungs dann eine Zeitlang bei “Lilo und Stich” vor dem Fernseher ausgeruht (die einzige Art, um Felix vor der absoluten Verzweiflung zu retten) während Thomas und ich nach guter “Jean Pütz” Manier schon mal was vorbereitet haben. Beim Gongschlag um 18 Uhr stand Felix dann vor mir und wollte wissen, warum noch niemand geklingelt hatte.
Wir haben dann zwar noch versucht, gemeinsam einige Spiele zu spielen, aber Felix war nicht mehr in der Lage sich zu konzentrieren, da er bei jedem Auto. das vorbeifuhr, hoffte, dass endlich jemand kommt.
Dann war es endlich soweit: Nachbars kamen vorbei und in Kürze tobten Luis, Marlene, Felix und Max durch Haus und Garten und Xim musste aufpassen, dass er von niemandem umgerannt wurde.
Während wir Anna und Domingo mit dem nötigsten (=Corona mit Limone) versorgt hatten, kamen dann auch Guido, Katja, Levin und natürlich Maxis Amelie - ab jetzt war Max auf Wolke sieben.
Wir holten uns Eis aus der Gefriertruhe und den köstlichen Margaritas stand nichts mehr im Wege. Es war schön zu sehen (und zu hören), welchen Spass die Kinder-Bande hatte, die sich natürlich inzwischen in die kühlen Fluten des Pools verzogen hatte.
Wir haben diesen Abend sehr genossen es war richtig toll.
Nachdem wir die Kiddies wieder aus dem Pool gezogen hatten, mussten wir schnell eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken servieren - nach der Toberei war die Bande HUNGRIG! Hierfür hatten wir Nachos vorbereitet, die auch schnell verschwanden. Während die Bande dann mit allem, was Räder hatte, um uns tobte, haben wir (d.h. Thomas)
die Tortillas und die Paprika-Hühnchen-Füllung gemacht. Wie schon erwähnt hatten wir die Guacamole, Fried Beans, Tomatensalsa und Knoblauch-Joghurtsauce schon vorbereitet. Meine verantwortungsvolle Aufgabe bestand nun im Erhitzen der Tortillas. Nach kurzer Zeit war alles bereit, gerade rechtzeitig, denn die Kinder fragten schon nach, ob sie wieder in den Pool dürfen.
Das bisschen Nachos hatte den Hunger der Kinder natürlich kaum gestillt und jetzt hatten sie richtig Hunger. Sie hatten ihren eigenen 
Tisch (dass die Erwachsenen nicht so viel sehen, wie und was sie essen) und das Ganze glich fast einer Raubtier-Fütterung. Zumindest bei unseren Beiden musste man aufpassen, dass unsere Finger nicht mit in die Tortilla eingewickelt wurden.
Wir genossen danach unser Essen und hatten viel Spass dabei. Selbstverständlich ging es für die junge Mannschaft nochmals eine Runde in den Pool. Während sich die Jugend also sportlich betätigte, aßen und tranken wir gemütlich weiter. Ich glaube so um 22:30 Uhr haben wir sie dann aus dem Pool gefischt mit dem
Versprechen auf einen leckeren Obstsalat. Danach war bei 
den meisten die Luft ziemlich draussen und alle freuten sich auf ein bisschen Movie Abend im Wohnzimmer. Die Kinder sahen Madagaskar und schon bald hörte man fröhliches Lachen aus dem Wohnzimmer, während wir fröhlich weiter “fiestaten”. Auch Xim hielt sich tapfer, nachdem er sich hartnäckig weigerte einzuschlafen. Er hatte Tortilla Chips entdeckt und freute sich tierisch, dass er für jeden kleinen Chip aus dem Wohnzimmer rauslaufen konnte, um sich einen neuen zu holen.
Max saß natürlich neben seiner Amel
ie auf dem Sofa und beide waren in Madagaskar ve
rtieft. Wir haben Wolfgang reingeschickt, um eine Bild der Beiden zu machen, dass Oma und Opa auch mal seine Amelie sehen können :-).
So gegen 0:30 Uhr machte sich alles auf den Weg. Unsere Jungs waren super-müde aber super-glücklich und zufrieden und meinten als sie ins Bett fielen, dass wir das doch morgen gleich wiederholen könnten.
Ich habe mir dann noch einen leckeren Margarita bei dem netten Mann an der Bar bestellt und wir haben uns noch ein bisschen rausgesetzt und über den schönen Abend geredet - DANKE und LIEBE GRÜSSE an ALLE!