Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: August 2007

Es gibt kein Meer, kein Palma und keine Berge mehr auf Mallorca

Ich habe den Beweis - Aliens haben Palma und die Berge aus Mallorca geklaut - oder war es der Silver Surfer? Keine Ahnung - wenn ich aus dem Fenster sehe, hört die Welt in ungefähr 3km auf. Man hört ein Donnern - das sind bestimmt die Triebwerke von den Aliens. Ausserdem sieht man Blitze - ob Die eine ASU für Ihr Raumschiff haben?IMG_6705IMG_6704

Wahrscheinlich sehe ich zuviel SciFi. Es ist bloss ein Gewitter.

Ich gehe jetzt mal die Rechner/Stereoanlage/etc. runterfahren. Zum Glück haben wir einen Blitzschutz im EIB.

24.08.2007 - Letzte (panische) Vorbereitungen

Heute ist es endlich soweit - unsere Urlauber werden am Abend mit den Großeltern zusammen zurückkehren. Entsprechend fieberhaft gestalten sich unsere letzten (oder sollte ich eher sagen - panischen) Vorbereitungen.

Im Moment hat weder das Schlafzimmer, in dem Roger und Kati sein werden, noch unser Schlafzimmer eine Tür. Beide Türen stehen im Eingangbereich im Weg rum. Dort liegt auch noch das meiste unseres Renovierungs-Gerümpels; d.h. Farben, Bänder zum Abkleben, Schleifer, Werkzeug, und, und, und…

Gestern Nacht haben wir noch das Kinderzimmer fertig gestellt. Nein, ich werde noch kein Bild einfügen, falls unsere Männer bei Opa Roger den Blog sehen. Ihr Zimmer soll eine Überraschung für heute Abend sein, wenn sie ankommen.

Veo, unsere Putzperle (in Vertretung von Paula), ist gerade mit dem Kinderzimmer fertig und hat sich des Schlafzimmers für Roger und Kati angenommen.

Ich treibe gerade meine Waschmaschine und den Trocker an, dass sie doch schneller machen sollen, da ich die Betten, Kissen und Bezüge für Roger und Kati am Waschen bin.

Draussen herrscht gerade Weltuntergangsstimmung - ein Gewitter mit Mega-Regenschauer jagt das andere.

Ich muss jetzt nochmals den Rahmen für die Schlafzimmertür von Roger und Kati streichen, so dass wir diese heute Nachmittag noch einhängen (einschrauben - ja, gleiches Problem wie im Kinderzimmer, die Tür kann nicht einfach eingehängt werden, wäre ja auch zu einfach, sondern sie muss reingeschraubt werden, da der Rahmen im Weg ist).

Ein Glück, dass man bei unserem Mercadona online einkaufen kann. Alles, was wir für die nächsten Tage brauchen, müsste in zwei Stunden geliefert werden. Auch das schwere Weissbier wird uns dann bis in die Küche reingetragen - dem Mercadona sei Dank.

Thomas ist gerade dabei ein paar Bilder dieses Gruselwetters aufzunehmen. Er wird bestimmt einen Blogeintrag darüber machen. Ich weiss nicht, wie wir das mit dem Wetter den Grosseltern und den Jungs beibringen sollen. Wenn ich mir das Wetter von Neuweiler ansehe, dann herrscht dort herrlicher Sonnenschein.

Am Böblinger See

Heute Morgen war der Keller als erstes wieder angesagt. Da wir bei Gamerdinger bei dem Indianerfest waren, wurde das im Keller nachgespielt.

Mit Gejohle und Trommel wurde ein Indianerfest nachgespielt. Ohjeh.. unsere armen Ohren. Über KFC (Kentucky fried chicken) ging es dann zum Böblinger See.

Sehr zum Bedauern von Felix hatten wir kein Brot dabei. Die Enten hatten ihm es angetan. Dann wurde das gestrig gebaute Knatterboot ausprobiert. Oh, welch ein Wunder, es hat funktioniert.

Danach bestiegen wir ein Trampelboot, Felix und ich waren die Trampler und hatten zwei zufriedene Gäste an Bord.

Wieder zu Hause, meinten Felix und Maxi, dass unser Grundstück verschönert werden müsste. Mit viel Eifer bauten sie eine neue Mauer. (Den gewünschten Sand haben wir dann doch weggelassen).

Jedenfalls ging der Mauerbau ohne blauen Finger ab.

Uropa wollte dann noch ein Bild mit Felix und Max, diesen Wunsch konnten wir ihm nicht verwehren.

Duoclear - Salzelektrolyseanlage für den Pool

Vor ein paar Monaten hatten wir uns entschieden, dass wir eigentlich keinen “Chlor” Pool mehr haben wollen. Zusammen mit Oliver (einem Bekannten - er ist Zahnarzt in Portals Nous) waren wir dann auf der Suche nach einem geeigneten System. Die Auswahl fiel auf das Zodiac Duoclear System. Dieses System machte auf uns den ausgereiftesten Eindruck.
Also begannen wir uns nach den Preisen umzusehen. Ein typischer Fehler, der bei einer Salzelektrolyseanlage gemacht wird, ist die Dimensionierung. Die Hersteller schreiben immer gerne “für Poolgrösse bis 80m3″. Diese bezieht sich immer jedoch auf eine bestimmte Temperatur. Es müsste eigentlich heissen “für eine Poolgrösse bis 80m3 bei 20 Grad”. Wie man sich an seinen alten Chemieunterricht erinnert (Ha- Ha) bedeuten 10 Grad mehr doppelte Reaktion, d.h. eine Anlage “für 80m3″ ist bei uns höchstens für 40-50m3 geeignet.
Also wir entschieden uns für eine Zodiac Duoclear 35, damit müssten wir eigentlich gewappnet sein.
Danach fingen wir an mit den Preisrecherchen. In Spanien habe ich einen Anbieter gefunden der wollte 3500 EUR für das System (Schluck). In Frankreich gab es dasselbe System für ca 2000 EUR (besser). In den USA kostet das System lediglich 990 US$ (ca. 800EUR). Ich frage mich, was denken sich die europäischen Händler.
Also, eine US Händler gesucht, der nach Spanien liefert und das Gerät mit 220V im Angebot hat.
Wir wurden fündig bei Amerimerc.
Das System wurde bestellt. Nach ca. 1 Woche bekam ich eine Mail, dass das Duoclear 35 System gerade nicht lieferbar ist. Der Händler würde uns einen kostenfreien Upgrade auf das Duoclear 45 vorschlagen. Na klar wollen wir (Alte schwäbische Weisheit: Grösser ist immer Besser).
Lieferung war bis Flughafen Palma, danach muss das System durch den Zoll.
Gestern kam es beim Zoll an und wir wurden angerufen. Mit der Mehrwertsteuer und Zoll habe ich gerechnet, jedoch nicht mit den anderen Punkten, die der Zoll noch dazugerechnet hat. Lieferung zu uns: 178 EUR (Schluck - damit bekommt man schon fasst ein Paket mit UPS nach USA) Abholung ist nicht möglich. Erstellung Zollpapiere: 99 EUR (Das ist ein Formular mit Vordruck von Schenker…) 14 EUR Flughafensteuer (Für was eigentlich?) und dann natürlich hierauf noch die Mehrwertsteuer.. EUR 47. Macht zusammen 338 EUR Bearbeitung durch den spanischen Zoll.
Naja, auf jeden Fall sind die “Kischdle” jetzt bei uns im Keller und wenn ich mal einen Tag Zeit habe (Ha-Ha), wird es eingebaut.

Reminder: Renovieren Kinderzimmer

Wir haben beschlossen die Farbnummern der Farben, die wir im Kinderzimmer verwendet haben, einfach hier im Blog zu hinterlegen. Dann müssten wir ja jederzeit wieder danach suchen können:

Deckenfarbe: Titan Una Capa, Pintura Plastica mate #002 Blanco

Wandfarbe: Titan Una Capa, #6351 Verde Suave

Türen: Bruguer Esmalte Acrylic Satinado #1541 Amarillo Trigo

Im Wildpark bei Pforzheim

Auf Verenas Empfehlung haben wir uns heute entschlossen in den Wildpark bei Pforzheim zu fahren. Es ist ein wunderschöner Wildpark (ähnlich dem in Heidenheim) mit vielen verschiedenen Tierarten, die mit gekauftem Futter gefüttert werden können.

Dieser Park ist sehr kinderfreundlich aufgebaut, hat einen Streichelzoo, einen Kinderbauernhof, zwei große Spielplätze und als spezielle Attraktion einen Baumklettergarten, den man aber zu unserer großen Freude und zum Leidwesen von Felix erst ab 12 Jahre betreten darf.

Trotzdem hatten Felix und Max viel Spaß beim Füttern der Tiere und unsere zwei Futterboxen waren bald aufgebraucht.

Zu Hause wieder angekommen, haben wir den Familienrat einberufen um über unser morgiges Program zu beschliessen. Nach verschiedenen Möglichkeiten wurde dem Böblinger See der Vorzug gegeben. Daraufhin wollten meine zwei Techniker ein Boot bauen. Als erstes fingen sie an einen Motor aus einem Schlauch und zwei Seifenblasenflaschen zu bauen.

 

Auf dem Video erklärt Felix die Funktionsweise seines Motors. Dieser ist sehenswert. Da wir doch alle etwas Bedenken über die Funktionstüchtigkeit des Motors hatten, haben wir dann ein Knatterboot von Kosmos gebastelt, das mit einer Kerze angetrieben wird.

 

Morgen werden wir es ausprobieren.

Im Kinderland

Heute Früh,nachdem wir aufgestanden sind, war der Himmel grau in grau, und es regnete Salzburger Schnürlregen. Für die Jungs überhaupt kein Problem, denn da war vormittags der Keller angesagt. Ein Spieleparadies für die Kinder. Oma Kati war es auch recht, denn sie konnte Wäsche für die 4 Männer waschen und ihre zurückgebliebene Hausarbeit erledigen. Mittags gab es eine herrliche Gemüse- und Kartoffelcremesuppe mit Würstchen aus frischem Gemüse und jungen Kartoffel. Könnt Ihr erraten wer unser Suppenkönig war ??? Ihr glaubt es nicht—Maxi. Nach einem vollen Teller hat er noch Nachschlag verlangt. Alle anderen waren nach dem ersten Teller gesättigt, selbst Uropa.

Da die Schuhe von Felix durch die letzttätigen Aktivitäten sehr gelitten haben, entschieden wir uns am Nachmittag als erstes für eine Einkaufstour.

Wir konnten alles erfolgreich erledigen und sind anschließend in das Kinderland zum Gamerdinger. Dieses Kinderland war für uns eine Überraschung. Es war alles bestens organisiert und bot für Kinder viele Aktivitäten.

 

 Als erstes wurde ein Tischkicker ausprobiert, anschließend ging es ins Kino, danach wurde an einem Indianerkopfschmuck gebastelt, Gameboy war ebenfalls angesagt, und dann eine riesige Hüpf- und Kletterburg.

 

Anschließend wurde dann noch mit riesig großen Legosteinen ein Haus und ein Turm gebaut.

 

Maxi hat beim Verlassen etwas gestreikt, er wollte dort bleiben, aber mit der Aussicht auf einen leckeren Kuchen und Kakao konnten wir ihn doch zum Gehen bewegen.

 

Wir hatten alle wieder sehr viel Spaß.

21.08.2007 - Das erste "richtige" Sommergewitter

Irgendwie wird uns derzeit das Ausschlafen nicht gegönnt. Heute Morgen kurz nach 6 Uhr hörten wir schon das berühmte Grollen, gemischt mit viel Wetterleuchten über den Bergen. Da jetzt die Gewitterzeit beginnt, gab es auch keine Diskussionen.

Im Lauf der Jahre haben wir unser “rückenmark-gesteuertes” Ausstecken von Geräten, Telefonen, Zumachen von Fenstern und eventuell Fensterläden, usw. nahezu perfektioniert.

Jedes Jahr so um den 20. August beginnt hier auf der Insel die Gewitterzeit. Meist ist das erste “richtige” Sommergewitter ziemlich heftig; d.h. viele Blitze und noch mehr Regen. Und bei diesem ersten Gewitter passiert dann, wie jedes Jahr, dass der halbe Fussweg, der neben unserem Haus ins Dorf hinauf führt, auf die Strasse runtergeschwemmt wird. Dort bleibt der Dreck und die Steine dann wohl so lange liegen, bis sich viele Leute beschwert haben und meist gibt es dann nochmal ein heftiges Gewitter, nachdem alles sauber gemacht wurde - und dann Spiel kann von vorne beginnen.

Heute hatten wir jedoch noch mit einer kleinen Besonderheit zu kämpfen. Im Büro sickerte fröhlich Wasser durch die geschlossene Terassentür und unsere Rechner begannen mit einer Kneipp-Kur. Das hiess also Fregona (Wischmop) rauss und Wasser aufwischen.

So nach 7 Uhr wären wir dann soweit gewesen nochmals ins Bett zu fallen, aber unser “rasender Reporter” Wolfgang musste um 7:30 Uhr zum Flughafen gebracht werden (siehe auch Wolfgangs Blog: Rallye Triest Vienna). So haben wir uns denn noch ein wenig ausgeruht, um dann munter und frisch (”ha ha”) aufzustehen. Thomas, der Wolfgang zum Flughafen fuhr, wollte dann noch frische Croissant mitbringen, so dass wir ein Frühstück bereits vor 8 Uhr geniessen konnten (irgendwie wird das immer früher….HILFE).

Es riecht überall traumhaft und das Wetter ist heute glasklar wie der Blick aus meinem Bürofenster deutlich zeigt.

Temperaturmässig ist es jetzt aber richtig kalt: wir haben nur noch 25 Grad, jedoch bei tropfenden 65% Luftfeuchtigkeit.

20.08.2007 - Die Tür ist fertig

Tata… wir sind nahezu mit dem Kinderzimmer fertig: Tür ist fertig lackiert, neuer Griff und wieder eingehängt (muss leider immer rauss und reingeschraubt werden, da der Rahmen im Weg ist), Decke und Wände sind getrichen und der Propeller hängt, dreht sich und hat sogar noch Licht.

Ich muss heute noch ein Regal streichen und dann können wir sauber machen und langsam alles wieder einräumen; d.h. die Jungs werden ein renoviertes Zimmer bekommen, wenn sie mit den Grosseltern am Freitag Abend zurückkommen.

Mit den Forschern unterwegs

Als Felix heute Früh aufstand war ein wunderschöner geschlossener Regenbogen über dem Neuweiler Himmel. Es war einfach himmlisch.

Vormittags fuhr ich mit Maxi zum Optiker um seine neue Brille zu holen. Leider waren die Gläser noch nicht geliefert und wir wurden auf Mittwoch vertröstet. Maxi war richtig enttäuscht. Da sich das Wetter heute richtig gut gehalten hat, beriet der Familienrat einstimmig (2 Jungenstimmen die doppelt zählen) eine Wanderung in den Wald zu unternehmen. Beim ersten Maisfeld mussten wir bereits für das leibliche Wohl sorgen.

Danach kamen wir an einigen Kartoffelfelder vorbei und die Jungs konnten beobachten wie mühevoll Kartoffel geerntet werden.

Unterwegs gab es viel zu beobachten, schwarze Raupen, große Waldameisen, verschiedene Käferarten und vieles mehr. Um eine bessere Sicht zu haben, ist Felix immer wieder auf einen Jägerstand gestiegen. Unterwegs machten wir Rast auf Baustämmen, die die Buben gleich zum Balancieren benutzten.

Wir sind dann auch an einem Baum vorbeigekommen, auf dem bereits sein Pappi und Tante Gabi als Kinder geklettert sind. Felix musste dies natürlich auch gleich ausprobieren.

Über den Spielplatz ging es dann wieder nach Hause.

Wir waren über 3 Stunden unterwegs, und wer meint die Buben wären müde gewesen, der irrt. Zu Hause angekommen waren Kati und ich gleich wieder im Keller gefordert. Welche Gene da wohl durchschlagen?????? Jedenfalls freuen wir uns sehr die Jungs dazuhaben. Wir lachen viel, haben viel Spaß miteinander und freuen uns auf jede Minute.

20.08.2007 - Kleiner Wetter-Update - es wird KALT

Heute morgen sind wir - für unsere zur Zeit “kinderlosen” Verhältnisse ziemlich früh aufgestanden. Kurz vor 8 Uhr standen unsere Gärtner vor der verschlossenen Gartentür. Sie wollten heute morgen - solange es noch kühl ist, den Rasen spritzen. Unser Rasen wir gerade von winzigen kleinen ekligen-gelben Raupen gefressen. Nach langem Hin und Herr hat uns Juan dann doch davon überzeugt, das Spritzen die einzige Alternative zu “wir erneuern den Rasen” ist.

Voraussetzung dass das Ganze gut funktioniert ist jedoch, dass es nicht stark regnet. Nun, was soll ich sagen - während ich mich vor 8 Uhr zur Gartentür schleppe, sehe ich bereits (!!! das will was heissen !!!), dass mega-dunkle Wolken aufziehen.

Bisher hat es zum Glück nur ein wenig getröpfelt; d.h. unsere “Bichos” müssten eigentlich weiterziehen und nicht mehr unseren Rasen fressen. Drücken wir mal ganz fest die Daumen.

Es ist also gerade ziemlich bewölkt und hin und wieder treffen ein paar Tropfen (so ca. 3 Tropfen auf 4 Reihen verteilt) auf den Boden. Im Moment sitze ich brav im Büro und tippe fröhlich Doku vor mich hin, während der “eiskalte” Wind zum Fenster hereinbläst. Wir haben nur noch 26 Grad !!!! zwar 60% Luftfeuchtigkeit, aber wenn es nicht besser wird, dann werde ich mir wirklich eine Jacke holen.

Auch für die nächsten Tage sind vereinzelte Regenschauer mit und ohne Gewitter angesagt; d.h. alles in allem müsste jetzt die heisseste Zeit vorbei sein.

Eselausfahrt und Picknick

Was für ein Tag! Heute waren wir von unseren Nachbarn, Familie Payer, zu einer Eselausfahrt mit Picknick eingeladen. Um 10:00 Uhr trafen wir uns im Hasenhof. Empfangen wurden wir von Maxi (dem Hund) und den 2 Eseln (Loopi-35 Jahre alt und Cindy-28 Jahre alt). Beide Esel waren schön heraus geschmückt, vor allem Loopi hatte eine spanische Tracht, in Anbetracht des “spanischen” Besuches.

Nachdem Cindy vor dem Scully angespannt war, die Kinder in dem Wagen saßen und alles verstaut war, ging es auf eine ca. 1 stündige Wanderung.

Angekommen an einer schönen Wiese mit Picknickplatz, wurden die Esel ausgespannt und konnten das saftige Gras geniessen.

Da wir zwei Maxis dabei hatten, einigten wir uns auf Max-Hund und Maxi. Felix hat dann auch sofort einen Fußballfreund gefunden. Max-Hund hat seinen gekickten Ball gefangen, ihm zurückgebracht und Felix war gleich wieder in Schussposition.

Nach einem vorzüglichem Picknick haben sich dann Felix und Max-Kind den Eseln zugewandt und sie auf der Wiese herumgeführt. Felix hat Loopi wohl sehr ins Herz geschlossen und er führte die “alte Dame” den ganzen Weg nach Hause.

Im Stall angekommen, wurden dann Loopi und Cindy von den Jungs gefüttert, die Hufe sauber gemacht und anschließend auf die Weide geführt. Für die Jungs, was für ein Erlebnis.

Nachdem wir am Nachmittag noch etwas Zeit hatten, entschlossen wir uns, Haselnüsse zu ernten. Beide Buben haben mich dabei tatkräf
tig unterstützt. Aber jetzt fing die Arbeit erst richtig an. Die Nüsse mussten entblättert we
rden und geknackt. Aber man glaubt es nicht wie gut eine frische Nuss schmeckt. Da war jede Mühe nicht umsonst.

Abends hat dann Oma auf Wunsch eines einzelnen Herrn (Maxi) Semmelknödel mit einem vorzüglichem Gulasch zubereitet.

Unser heutiger Knödelkönig war Felix, er hat zwei ganze Knödel verspeist.

18.08.2007 - Renovieren 2. Teil

Wer genau mitliest wird es bemerkt haben - ja, ich habe einen Tag übersprungen. Gestern haben wir geschummelt - wir haben gar nicht renoviert, sondern waren in Menorca.

Letzte Woche hatte sich ein Flieger aus Deutschland gemeldet. Er war mit seiner Frau diese Woche auf der Insel und wollte ein bisschen Fliegen und dabei einen Ausflug mit der Cessna nach Menorca machen. Wir einigten uns also auf Samstag für diesen Ausflug. Da Thomas und ich noch einige Unterlagen, Dokumente und Verträge durcharbeiten mussten, beschlossen wir, einfach alles mitzunehmen und in Menorca zu bearbeiten. Während die anderen beiden sich an einem traumhaften Strand die Zeit vertrieben, saßen wir brav in einem kleinen Cafe und haben alle möglichen Unterlagen durchgearbeitet. Am späteren Nachmittag trafen wir uns alle wieder im Restaurant La Minerva und aßen etwas, bevor es dann wieder zurück nach Mallorca ging.

Wolfgang nutzte jedoch die Zeit, in der wir ihn nicht nervten und hat die Tür mit der neuen Farbe gespritzt, den Rahmen nochmals gestrichen und mit Aquaplast alle Löcher in den Wänden zugespachtelt, … - wir wären einfach völlig aufgeschmissen ohne ihn…DANKE.

Als wir ankamen stand bereits die perfekt lackierte Tür zum Trocknen draussen - war für ein Unterschied.

Heute morgen haben wir lange ausgeschlafen (wir rätseln noch, woher die Frühaufsteherei von Felix wohl kommen mag - vielleicht der Uropa???) und dann alles abgeklebt, um zunächst die Decke weiss zu streichen.

Ausserdem haben wir die beiden weiteren Schlafzimmertüren ausgehängt, um sie ebenfalls in eine freundlichere Farbe zu tauchen.

Wenn ich mir überlege, dass die Jungs mit Roger und Kati am Freitag wieder auftauchen, wir wahnsinnig viel zu Arbeiten haben, Wolfgang ab Dienstag nicht da ist, dann bekomme ich schon langsam die grosse Panik, wenn ich unser zugeräumtes Schlafzimmer so ansehe…

… aber als kleiner Trost für die Ankommenden: Die Jungs wollten schon immer mal im Garten zelten und draussen ist es bestimmt auch kühler als drinne (mir fällt bestimmt noch mehr ein… :-) ).

Neuweiler Schaukelste

Heute war wieder ein Neuweiler Tag angesagt. Nach dem Frühstück war Basketball angesagt. Da konnten wir unsere Kalorien wieder etwas abbauen.

Nach einem ausgiebigem Vesper mussten wir dann Einkaufen gehen. Wurst, Käse, Brot brauchten Nachschub für unsere hungrigen Mäuler.

Am Nachmittag war dann Kinderarbeit angesagt. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Jungs wurde der Rasen gemäht und der Garten in Ordnung gebracht.

Anschließend ging es auf die Neuweiler Hocketse. Dachten wir! Daneben war ein sehr schöner Spielplatz. Und aus unserer Hocketse wurde eine Schaukeltse. Zwischendurch mussten wir uns immer wieder stärken. Kraut- und Zwiebelkuchen (Helga, du weisst jetzt was du in Zukunft backen musst) sind die neuen Lieblingsspeisen von Felix und Max.

Maxi hat dann noch ein Fahrt im Feuerwehrauto gemacht. Er kam ganz begeistert zurück, denn sie sind mit Blaulicht gefahren. Wieder mal ein schöner Tag. Bei der Ankunft war auch noch die Presse da, sodass wir in den nächsten Tagen die tapferen Feuerwehrmänner in der Tageszeitung sehen werden.

Felix und Max meinten wir müssten morgen wieder auf den Spielplatz. Aber Morgen gibt es eine Überraschung!

16.08.2007 - Der Urlaub der Daheim-Gebliebenen oder auch “Wir Renovieren”

Während unsere Männer den Urlaub in vollen Zügen geniessen, haben wir hier den Urlaub der “Besonderen Art”: wir renovieren nämlich. Bereits als ich noch in Deutschland war, hat Thomas angefangen das Kinderzimmer leerzuräumen. Nach immerhin 6 Jahren (!!!) sind ein paar Renovierungsarbeiten unumgänglich.

Wir sind also letzte Woche schon mit den Jungs - unter Protest natürlich - logezogen, um eine neue Farbe für das Kinderzimmer auszuwählen. Die Männer hatten sich gemeinsam für ein zartes Pastel-Grün entschieden. Die Decke wird frisch weiss gestrichen und die Wände werden einen zartgrünen Ton erhalten. Müsste eigentlich gut aussehen zu dem hellen Parkett, der im Kinderzimmer ist. Es gibt auch eine neue Lampe - einen bunten 6-Blatt-Propeller (eines der Haupt-Flugzeug Themen, das unsere Männer konstant wälzen beschäftigt sich mit der optimalen Anzahl der Propellerblätter….) mit einer integrierten Lampe.

Thomas hatte einige Zeit am Wochenende (erfolgreich) genutzt , um Propeller-Drehzahl und Licht getrennt über EIB steuern zu können.

Ein Riesendorn, der uns jedoch immer noch quer im Auge hängt, sind unsere pech-schwarzen Türen und Türrahmen. Also sind wir gestern kurz losgezogen, um Farbe zu besorgen. Es war eine Farbe, mit der man einen holzähnlichen Anstrich hinkriegen sollte.

Leider können wir derzeit nicht full-time renovieren - tagsüber müssen wir brav in unserem Schacht schuften (zur Zeit bei etwas über 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 70%), aber gegen Abend, wenn wir arbeitstechnisch gut vorangekommen sind, dann wird renoviert.

Also haben wir gestern Abend die Türrahmen der Kinderzimmertür angeschliffen, die Tür ausgehängt und während ich die Rahmen mit unserer Holz-Wunderfarbe bemalt habe, hat Thomas und dann auch Wolfgang, der durch den Lärm des Schleifens mitbekam, dass wir am Werkeln waren, die Tür selbst angemalt.

Es wurde dann aber sehr schnell zu dunkel, um die Tür vollständig fertigzustellen. Wir beschlossen also erst mal nur eine Seite der Tür komplett fertig zu malern und dann morgen Früh genau nachzusehen, wie die Farbe so raustrocknet.

Leider sah das Ergebnis heute morgen nicht so berauschend aus. Man benötigt Unmengen von Farbe, um einen “Holz-Effekt” hinzupinseln. Das hiess also - “back to the drawing board”. Wir waren uns alle einig - die schwarze Kinderzimmer-Tür musste unbedingt gestrichen werden. Es war enorm, wieviel freundlicher bereits unser pseudo-Holzanstrich aussah.

Da Thomas am Nachmittag ein wichtiges Telefonat hatte, beschlossen wir, am Morgen kurz beim Merlin - unserem Baumarkt - vorbeizutigern, um neue Farbe zu finden. Ausserdem wollten wir die Türen sprühen und besorgten uns gleich eine Sprühpistole. Wir konnten uns schliesslich auf eine leicht beige-gelbliche Farbe einigen, die auch zur Farbe, die unsere Jungs ausgewählt hatten, gut passen wird.

Da Thomas und ich heute nachmittag jedoch einiges zu arbeiten hatten, half Wolfgang, die Rahmen und Tür nochmals abzuschleifen und er begann die Rahmen mit der neuen Farbe wieder zu streichen. Vielen DANK an Wolfgang - wenn wir ihn nicht hätten…

Wir werden zwar so ca. 3 bis 4 mal drüberstreichen müssen, aber alles ist besser als dieses düstere Schwarz.

Nachher ist auch für uns noch ein bisschen malern angesagt und dann wollen wir mit Wolfgang im Cafe in Santa Maria vorbei, um uns zu stärken.

In diesem Sinne … es geht weiter - bleiben Sie dran.

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