Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: September 2007

Telefonica (n+1).te

Wie sollte es denn anders sein. Es ist Sonntag und Formel eins - daraus folgt, dass das ADSL von Telefonica und Imagenio mal wieder abstürzt. Heute war es auch nicht anders, das “ADSL/PPP” Lichtlein war wieder aus.

Als ich zurück war aus Valencia (siehe nnächster Eintrag) haben wir mal wieder bei Averias angerufen, die eine “Linea cruzado”  erkannt haben, also einen klassischen Kurzschluss.

Zum Glück haben wir inzwischen auf unserer zweiten Leitung ADSL von ya.com. So kommen wir wenigstens wieder ins Netz.

GP2 in Valencia (und Formel 3 und GT3 und…)

Heute war das GP2 Rennen in Valencia. Ich wollte mit den Jungs schon lang mal “auf ein richtiges Autorennen”, also haben wir heute die Gelegenheit beim Schopf gepackt und haben uns mit der Cardinal auf den Weg in Richtung Valencia gemacht.

Antonio hat mir vor einigen Wochen mitgeteilt, dass Valencia inzwischen auch einen “Handling Agent” verlangt, wenn man mit einem Privatflugzeug ankommt und es macht i.d.R. Sinn, sich vor einem Flug mit dem Agent über die Kosten zu unterhalten.

Also, gestern den Flughafen Valencia angerufen und nach bester Buchbinder Wanninger Manier nach ca. 15-mal umverbinden endlich bei “ServiceAir” angekommen. Die Fragen und Auskünfte, die im Zuge dieses Umverbindens gesagt wurden, waren schon mehr als Haarsträubend, z.B.

kein Handling Agent notwendig ausser man kommt mit einem Flugzeug (ach, und was frage ich gerade)

darum muss ich mich nicht kümmern, dass macht der Captain - Ich bin der Captain - dann macht es der Besitzer der Maschine - Ich bin der Besitzer der Maschine - dann sollte ich es eigentlich wissen ( Ja, was den nun??)

Jedenfalls hatte ich dann die Aussage, dass dies für den bescheidenen Betrag von 140 EUR gemacht werden kann - Wie bitte?? 140EUR Handling für eine Cessna Cardinal - Ja, da wird auch die Toilette gereinigt - Wir haben keine Toilette - Ausserdem übernehmen wir den Transport des Gepäcks - Wir haben kein Gepäck. Jedenfalls nach einigen Hin-und Her haben wir uns dann auf 50EUR (2 mal 25 EUR für Crewtransport) geeinigt.IMG_7114IMG_7116

Heute morgen dann, nach einem Bilderbuchstart und ein Überfliegen der Wolken über den Bergen und der Küste (Traumhaft!), einem etwas längerem Stück über Wasser (bis auf Frachtschiffe nichts besonderes) sind wir dann kurz vor 11:00 in Valencia gelandet.

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Ich versuche den Handling Agent telephonisch zu erreichen - Pustekuchen - keiner geht ans Telephon. Neben uns stand eine Piper Cherokee kurz vor dem Anlassen. Der Pilot meinte, wir sollen doch einfach den Flugplatz via Aeroclub verlassen und so haben wir es dann auch gemacht.

Nach einem ca. 3km Fussmarsch in Richtung Terminal - wo wir rauskamen war weit und breit kein Auto, geschweige denn ein Taxi - haben wir uns dann mit einem Taxi Richtung Rennstrecke auf den Weg gemacht.

Nach ca. 15 Minuten Fahrt waren wir dort. Noch ein paar Tickets besorgt (Haupttribüne) - die Jungs durften gratis mit uns mit. (Die Jungs haben inzwischen mit Helga telephoniert)

Wir schafften es ca. 10 Minuten vor dem Start der GP2 auf der Tribüne zu stehen. Von unserem Platz aus konnten wir die gesamte Rennstrecke überblicken. Schnell noch einen Gehörschutz ins Ohr und das Rennen legte los.

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Unser Platz war mehr als genial. Die GP2 ist genial. Kampf bis aufs Messer. Da hat keiner Platz gemacht. Nach der zweiten Kurve waren die ersten im Kiesbett. Panische Streckenposten versuchen den Verkehr zu verlangsamen - Pustekuchen. Ein Runde weiter, der nächste steht mitten in einer Kurve - Safetycar muss raus (ein getunter Seat Ibiza). Safetycar heizt was die Kiste hergibt. Die GP2 Renner hinterher. Nach drei Runden gibt es wieder einen fliegenden Start. Und so ging es weiter. Wir dachten - hierzu gibt es keine Steigerung. Weit gefehlt. Nach dem Rennen (die sind 30 Runden gefahren - ca. 45 Minuten) gab es die Siegerehrung (Timo Glock hat gewonnen - Glückwunsch). Noch schnell die deutsche Nationalhymne, Sektdusche und dann kamen schon die Formel 3 Renner.

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Hier ging es dann Richtung zur Sache. Während der Einführungsrunde hatte einer (der Schwarze) schon Motorprobleme und “humpelte” dem ganzen Feld im Schneckentempo hinterher. Die anderen waren schon alle in der Aufstellung, er war ungefähr in der Mitte der Strecke. Die Streckenposten haben verzweifelt und ohne Erfolg versucht ihn von der Strecke zu bringen - Keine Chance. Also - das Feld bekommt eine zweite Einführungsrunde. Alle an dem “Schwarzen” vorbei und wieder in die Startaufstellung. Jetzt ist der “Schwarze” auch mit dabei. Es wird zwar weiterhin energisch versucht ihn davon zu überzeugen, dass er von der Strecke soll - dies wird aber erfolgreich ignoriert. Die Ampel läuft runter und das Rennen geht los. In der ersten Kurve (maximal zwei Autos passen zusammen durch) sind mindestens 4 nebeneinander. Links und Rechts mit Vollgas im Kies - aber gebremst wird nicht - es werden keine Plätze verschenkt. Obwohl die Autos etwas langsamer als die GP2 Renner sind, strahlte das Rennen eine unheimlich Dynamik, Fahrkönnen, Dickschädeliges Ich-will-Gewinnen aus.

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Nach 16 Runden war es dann vorbei. Wir machten uns  nun auf den Weg ins Parc Fermé, um uns die Autos anzusehen. Es ist schon faszinierend, wie nah man hier an Autos, Fahrer, Werkstatt kommt. Es herscht eine unglaubliche Athmosphäre. Zwischendurch muss man für den ein oder anderen Ferrari oder Porsche Platz machen, die auf dem Weg zum GT3 Rennen sind.

Und auch kein Autorennen, wo Wolfgang nicht ein paar Bekannte trifft. So auch hier. Wir trafen Pepe Checa - ein ehemaligen Rennfahrerkollegen von Wolfgang. Dessen Sohn Samuel Checa ist heute in der Formel 3 mitgefahren. Er hat uns natürlich sofort zu seinem Laster eingeladen, wo uns sein Sohn ganz stolz die Trophäen von heute und von gestern gezeigt hat.

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Die Jungs konnten seinen Rennwagen aus nächster Nähe inspizieren. Kommentar Maxi - Das kann ich mit Lego auch bauen… und wenn ich groß bin, werde ich auch Rennfahrer.

Danach haben wir uns noch einen Boccadillo genehmigt und es war auch schon wieder Zeit uns in Richtung Flughafen auf den Weg zu machen.

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Am Ausgang fragten wir nach einem Taxi und bekamen die Antwort - da vorne an der schwarzen Säule hat es Aufkleber mit Taxiunternehmen. Dem war auch so, nur leider waren diese alle auf der Oberfläche verkratzt.

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Ich nutzte die Zeit, um bei dem Handling Agent nochmals anzurufen, der mir dann auch mitgeteilt hat, dass er eigentlich den ganzen Morgen erreichbar war - naja. Wir sollen nachher einfach in den “Bloque Technico” kommen - er wartet auf uns. Und Taxifahrer wissen, wo das ist.

Wolfgang hat in der Zwischenzeit eine Fahrt für uns zum Flughafen organisiert. Einer der Fahrer aus dem GT3 Rennen (er hat seinen Ferarri gerade geschrottet und wollte nur noch nach Hause) hat eine Mercedes Limousine stehen gehabt - klar können wir mitfahren. Kurz darauf waren wir dann auf dem Weg in Richtung Flughafen. Allerdings “Bloque Technico” - noch nie was davon gehört.

Am Flughafen sind wir also zum Abflug Terminal und haben dann an der Info nachgefragt. Ja, das ist nicht weit von hier ca. 300m. Naja, wenigstens keine Kilometer (oder an der Südseite von dem Flughafen).

Wir also in die Richtung marschiert und finden das Gebäude auch auf Anhieb (steht auch ganz groß “Aviacion Generale - General Aviation” an dem Gebäude. Also in das Gebäude rein und die Liste der Gesellschaften rauf und runter gelesen, aber es gibt keine ServiceAir. Also, wieder das Telephon gezückt und angerufen. Ja, er ist gerade mit einer anderen Crew unterwegs, aber in 5 Minuten ist er am Terminal und dann holt er uns am Eingang ab. Ich überlege mir noch, ob ich direkt zu “Flight Planning” gehe, um den Flugplan aufzugeben aber entschliesse mich doch auf unseren Agent zu warten.

Nach ca. 15 Minuten ist er auch hier. Als erstes gehen wir in sein Büro (Im Untergeschoss) und dann gehen wir direkt zu Flight Planning in den zweiten Stock. Er verschwindet kurz und meint, er holt uns dann auch gleich ab. Also, Flugplan gemacht, Landegebühren gezahlt, Pilot und Pax Preflight (Toilettenbesuch) und dann war unser Agent auch schon wieder hier.

Dann noch durch die Security (die ein Passenger und Transport Manifest sehen wollten - zum Glück hatte unser Agent noch ein solches Dokument mit dabei) . Erstaunlicherweise war unsere 2 Liter Wasserflasche kein Problem.

Danach in dem klimatisierten Bus (die 25EUR für eine 3km Fahrt müssen sich auch lohnen) gings dann in Richtung EC-JAS.

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An unserem Flieger angekommen, haben wir die Maschine gecheckt, Schwimmwesten angelegt, Öl nachgefüllt, etc. Auf einmal kommt ein Auto von der AENA angefahren. Die Frau, bei der wir den Flugplan aufgegeben hat stieg aus und brachte mir - meine Kreditkarte. Hatte ich doch glatt bei AENA vergessen. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön für diesen netten Service.

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Dann wieder eingestiegen, und es ging wieder zurück Richtung Son Bonet. Hier hatten wir noch einen absolut traumhaften Anflug. Es gab einige Wolken über Andratx sowie die Berge - wir konnten jedoch über den Wolken bleiben, bis wir kurz vor Son Bonet waren. Es war ein richtig schöner Anflug (ohne Turbulenzen) zwischen den Wolken durch.DSC_4539 DSC_4541

Danach war es noch ein Kurzes, bis wir wieder am Boden waren. Die Maschine noch getankt und alles im Hangar verstaut.

Es war ein traumhaft schöner Ausflug mit den Jungs und Wolfgang.

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Wolfgang hat den Männerausflug auch schon geblogged
http://lindner-racing.vasercontrol.com/2007/10/01/gp2-und-campeonato-de-espana-de-formula-3-in-valencia/

27.09.2007 - Resteessen

Vorgestern (Dienstg Nacht) hatten wir ein ziemlich starkes Gewitter in der Nacht. Mehrfach war dabei der Strom auch weg - kam aber zum Glück nach einigen Minuten wieder.

Nach einem dieser herrlich lauten Schläge, bei denen man Blitz und Donner quasi gleichzeitig sieht, löste danach ständig der Fehlerstrom aus. D.h. “batz” Strom weg, Thomas zieht Schuhe an, holt sich eine Taschenlampe und begibt sich nach draussen, um in den Keller zu gehen. Kaum ist er wieder da - “batz” - Strom weg,… usw.

Wir kamen dann auch ziemlich schnell drauf (Mike und Peter sei Dank), dass es der Fehlerstrom für den Keller sein muss: dort steht einsam und noch keine 10 Jahre alt - unsere Gefriertruhe.

Also, Gefriertruhe ausgesteckt, Sicherung wieder rein - kein Problem. Nun Gefriertruhe eingesteckt, Sicherung war ja noch drin - “batz”. (Irgendwie sind wir uns im Moment auch nicht sicher, ob auch diese einsame Steckdose im Keller, an der die Gefriertruhe angeschlossen ist, von unserem professionellen Industrie-Blitzschutz profitieren kann - müssen wir mal dringend nachsehen).

Nun denn - nachts um 2 Uhr hatten wir keine Lust mehr, noch was zu unternehmen. Am Mittwoch hatten wir dann extrem viel zu arbeiten und kamen wieder nicht dazu was zu tun und heute war es dann unumgänglich… es gab grosses Resteessen. Auch Wolfgang musste sich opfern.

 

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, diese Woche mal wieder etwas kürzer zu treten und uns mal wieder von viel Gemüse zu ernähren, aber man kann ja wohl nicht zwei super-tolle Langusten und einen Haufen leckerer Gambas verkommen lassen.

Für unsere weniger Fisch-begeisterten Herren, die heute Nachmittag stundenlang an ihrem neuen Rennwagen rumgebastelt hatten, stand Pizza und Cordon Bleu auf der Speisekarte.

Am Wochenende sind Schupfnudeln mit Sauerkraut und Zwiebelkuchen angesagt. Den Rest aus unserer Gefriertruhe konnte ich entweder bei uns in der Gefrierschublade des Kühlschranks unterbringen oder Wolfgang aufs Auge drücken. Auch Domingo musst sich eine Packung Gambas aufschwatzen lassen.

Mal sehen, was wir jetzt mit unserer “kranken” Gefriertruhe so machen. Die rein “spanische” Lösung wäre hier wohl - rauß mit dem FI-Schalter, aber ich glaube dann werden wir nicht nur von Käptn Hook über die Meere getrieben, da würde dann wohl auch Peter Pan mit Käptn Hook gemeinsame Sache machen und mithelfen.

Rundflug mit Klaus und Christine

Gestern morgen sah das Wetter traumhaft aus; es gab keine Wolke am Himmel. Die Luft war durch den Regen die Nacht vorher sehr klar. Also machten wir uns auf den Weg nach Son Bonet um mit der Cardinal eine Runde zu drehen. Wir haben gerade Besuch von Dr. Meister und seiner Frau.

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Klaus war bei der Vorflugkontrolle sehr interessiert und wollte alles ganz genau wissen - ein guter Passagier, damit vergisst man auch nichts. Nach der Kontrolle ging es dann in Richtung Runway, dann “Take-Off Power set” und ab geht’s.

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Wir flogen über Andratx Richtung Sa Dragonera und dann die Nordküste entlang bis zu dem Leuchtturm in Formentor. Einen Tag zuvor waren meine Passagiere mit dem Auto bis an die östlichste Spitze von Mallorca gefahren.

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Dann ging es weiter über Manacor die Südküste entlang an traumhaft schönen Buchten, Städten und Booten vorbei.

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Von Süden kommend haben wir dann ein “Crossing” der “CTR” (Kontrollzone des Flughafens in Palma) beantragt, welches uns auch genehmigt wurde. Ich finde es immer wieder faszinierend, den “großen” Flughafen von oben zu sehen.

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Danach ging es wieder “Direct to Son Bonet” und nach einem normalen Landeanflug war der schöne Flug schon zu Ende.

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23.09.2007 - Basketball Camp, Aquarium und Lammkeule

Für den heutigen Sonntag hatten wir uns viel vorgenommen. Da Thomas und ich im Moment nicht allzuviel während der Woche mit den Jungs machen können - wir haben einfach mega-viel Arbeit, hatten wir uns für heute spezielles Felix und Max Programm überlegt.

 

Gleich am Morgen übernahm Klaus die Betreuung unseres Baseball Camps (es sei verraten, dass er auch am Abend das Fußball-Training übernehmen musste).

Kurz drauf gab es dann ein kleines Päuschen. Die Jungs waren dabei mit Christine am Fachsimpeln, wie man nun am geeignesten Geckos ernährt und welche spezielle Pflege diese Tierchen so brauchen. Max und Felix haben dabei beschlossen den Gecko von Meisters auf jeden Fall mal zu besuchen.

Thomas war - wie immer - nein, diesmal nicht im Büro - er bereitete in der Küche die Lamm-Keule vor (die von Wolfgang am Samstag bei Alcampo erlegt worden war). Die Lamm-Keule sollte bei 160 Grad so ca. 5 Stunden im Backofen im Bräter vor sich hinköcheln.

 

Während dieser Zeit hatten wir geplant, alle in das Aquarium zu gehen. Seit Ende Juni hat Palma ein wunderschönes Aquarium. Die Jungs waren dort schon mal mit Oma und Opa und alle waren total begeistert. Als wir dort ankamen begann es zu tröpfeln und als wir in der Schlange vor dem Eingang standen, hat es so richtig geschüttet.

 

Die Jungs hatten nicht übertrieben. Es war wirklich wunderschön. Leider hatte es aufgrund des regnerischen Wetters sehr viele Besucher, die ebenfalls die wundersame Fischwelt bewundern wollten.

 

Wie immer waren die Hauptfavoriten der Jungs die Rochen, die man streicheln durfte. Wir mussten mehrere Runden drehen, die uns immer wieder an das Rochenbecken brachten.

Auch der “Jungle” bietet eine beeindruc
kende Vielfalt an Pflanzen und Wasserfällen.
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In der Nähe des Koi-Beckens hatte Thomas dann entsprechende Bild für Peter und Mike gefunden.

 

Nach einem kleinen Imbiss im Aquarium machten wir uns dann auch gemütlich auf den Heimweg.

Klaus und Christine wollten noch ein wenig die Insel ansehen und wir beschlossen uns dann Abends alle wieder gemeinsam zum Lamm zu treffen.

Es war ein sehr schöner Tag, den wir alle sehr genossen haben. Leider hatte uns schon eine böswillige Erkältung erwischt und alle husteten und schnieften gewaltig.

20.09.2007 - Unsere Bitten und unser Flehen wurden erhört…

… ja, es stimmt, wir durften uns glücklich schätzen. Gestern haben wir nochmals das grosse Los gezogen.

Pünktlich um 19:00 Uhr wurde Harald von seinen Freunden bei uns vor der Haustür abgestellt. Seine Bande zog nochmals los zum Einkaufen, während Harald sich bereit erklärt hatte, diesen göttlichen Nußzopf und diesmal auch einen richtigen, echten Zwetschgenkuchen mit Mega-Streuseln (= Thomas Lieblingskuchen) und natürlich Kekse mit den Jungs zu backen.

Felix und Max waren schon als sie von der Schule heimkamen aufgeregt, ob Harald wirklich vorbeikommen wird. Dies wurde dann durch zunächst halb-stündliches, später dann zehn-minütiges Fragen nach seiner Ankunft verstärkt.

Kurz nach der Ankunft verwandelte sich unsere Küche wieder in eine Bäckerstube und Harald hatte zwei eifrige Jung-Bäcker, die wie die “Profis” Mehl einschütteten, Nüsse verrührten, Hefe zerbröckelten, …

 

Während die Backvorbereitungen auf Hochtouren liefen, bereitete Thomas das Abendessen vor. Es gab Thai-Fisch (Haifisch) mit einer leckeren Curry-Sauce und Basmati-Reis sowie Chicken Tikka Masala a la Thomas.

In der Zwischenzeit kamen auch Klaus und Christina an. Wir reden schon so lange davon, dass die beiden uns mal besuchen kommen - endlich hatte es geklappt, was uns sehr freut. Klaus und Christina werden die Insel diese Woche erkunden.

 

Irgendwie haben wir diesmal völlig vergessen, Bilder vom fertigen Essen zu machen. Alle waren zu sehr mit geniessen beschäftigt.

Domingo unser lieber Nachbar kam dann auch noch so ca. um 23 Uhr - gerade rechtzeitig zum Zwetschenkuchen und Nusszopf und versuchte Harald davon zu überzeugen, doch im November nochmals “Back-Urlaub” auf der Insel zu machen. Nichts da - wir geben den Harald nicht her.

Vielen, vielen lieben Dank an Harald - es war wieder gigantisch!!!!

15.09.2007 - Renovieren … The never ending story

Jetzt wird es aber langsam knapp. Am Donnerstag erwarten wir Gäste und bislang war nur das Zimmer der Jungs wirklich fertig.

Am Samstag (15.9.) beschlossen wir denn endlich auch unser eigentliches Schlafzimmer fertig zu stellen. Wir hatten vor ca. 1,5 Jahren unser Zimmer aufgegeben, da der Uropa für 4 Wochen bei uns war. Um dem Chaos unserer Wilden etwas entgehen zu können, hatten wir ihm damals unser Schlafzimmer eingerichtet und ihm dort auch einen Fernseher aufgestellt, so dass er dem allgemeinen Lärm mal entgehen konnte.

Ich begann also am Samstag fröhlich mit dem Abkleben von Fenstern, Tür- und Schrankrahmen, usw. Thomas hatte an den Tagen zuvor die Decke bereits zweimal gestrichen. Meine Herren brachen zu einem Kindergeburtstag auf - d.h. ich hatte wirklich Ruhe und konnte ohne zehnmal die Leiter verlassen zu müssen, wirklich alles sauber abkleben.

Danach begann ich mal mit dem Streichen all der Stellen, an die man mit der großen Farbrollen nicht so einfach drankommt (d.h. Absatz zur Decke und die vielen Ecken sowie um den Schrank herum.

Bereits beim Streichen war ich mir nicht so ganz sicher, ob wirklich mit dieser Farbe glücklich werden würden. Es war eine wunderbare leicht bräunliche Farbe, die aber in dem Zimmer etwas dunkel wirkte. Auf den Bildern fällt es gar nicht so auf, da diese mit Blitz gemacht wurden.

Als meine tapferen Männer wieder da waren half Thomas die Wände vollends fertig zu streichen. Danach tagte der Familienrat und wir waren uns einig - die Farbe ist definitiv zu dunkel. Also zog Thomas um 21:30 Uhr nochmal zum Baumarkt und ergatterte eine neue Farbe. Wir hatten uns auf ein pastelliges Blau geeinigt.

Am Sonntag wurde dann mit vereinten Kräften das Zimmer nochmals gestrichen - und, es war ein gigantischer Unterschied.

Das Zimmer wirkte jetzt viel grösser und natürlich heller. Ein “Glück”, dass wir am Sonntag noch auf zwei weitere Hilfen zurückgreifen konnten (…früh übt sich, was ein ….).

Unsere Männer strichen und malerten wie Profis und “ratz-fatz” waren wir fertig. Noch ein bisschen hier und da nachgebessert und fertig.

Am Montag habe ich dann immer mal wieder was aufgeräumt und geputzt und die Jungs haben am Abend richtig gut mitgeholfen alle Dinge, die wir nicht mehr benötigen wieder in den Keller zu schaffen. Ein dickes Lob an die Beiden!

 

Auf den letzten Bildern tüftelt Thomas gerade an der Automatisierung unseres Propellers an der Decke.

 

Mal sehen, wie lange wir noch so renovieren, bis wir mit dem Gästezimmer und dem Flur fertig sind - wir werden auf jeden Fall davon berichten. 

Telefonica, die n’te

Am Sonntag war es mal wieder soweit. Genau wie am Sonntag vor zwei Wochen und dem Sonntag vor einer Woche, funktionierte bei uns der Webzugang nicht mehr :-(

Also, wieder mal bei unseren “Averias” angerufen, die haben den Fall aufgenommen und dann gegen 14:00 kam der automatisierte Rückruf ob man den “satisfecho” (zufrieden) war. Funktioniert der Zugang etwa wieder - au ja - die gelbe LED blinkt fröhlich vor sich hin.

Am Montag morgen (gegen 7:53 kam die letzte Mail rein) dann wieder ein dunkles Nichts, wo eigentlich die blinkende LED sein sollte. Also wieder “Averias” angerufen - es werden gerade Arbeiten an den Leitung gemacht, wir sollen uns 1-2 Stunden gedulden.

Am späteren Nachmittag funktionierte immer noch nichts. Ich habe Abdul angerufen (der für uns zuständige Telefonica Techniker - ich habe inzwischen seine Handynummer) - er sagte mir, dass sie gerade am Leitungstauschen sind. Anscheinend waren bei der Reparatur des “Bagger gräbt durch die Strasse” Problems ein paar von den Leitungen doch mehr beschädigt, als angenommen. Sie müssten allerdings bald mal fertig sein.

Zwei Stunden später rief ich ihn nochmal an und er meinte, es müsste längst alles wieder funktionieren. Ich bat dann Domingo doch mal bei “Averias” anzurufen. Mein Spanisch ist zwar o.k. zum so reden, aber Aufregen kann ich mich auf Spanisch noch nicht. Gegen 22:00 haben wir dann den Anruf gemacht (mit Domingo aufgeregt) und die neue “Averia” aufgenommen.

Gestern abend (Dienstag) so gegen 16:00 kamen dann ca. 80 Mails bei mir rein, d.h. die ADSL Verbindung funktionierte mal wieder. Gegen 20:00 rief mich der Techniker an, der mir etwas von Miskonfiguration in der Zentrale erzählt hat - naja, wenn’s funktioniert soll es mir egal sein.

Wir konnten gestern abend sogar “Enterprise” über Imagenio bis auf zwei kleine “Glitches” ungestört ansehen.

Dann heute morgen - man glaubt es kaum - ist das Lichtlein wieder dunkel. Kurz nach 9 Uhr habe dann wieder bei “Averias” angerufen und unseren Fall gemeldet. Seit zehn Minuten funktioniert unser ADSL wieder - mal sehen wie lange. Der Techniker meinte nur wieder, dass unsere Verbindung in der Zentrale geblockt wurde - Was auch immer dies bedeutet.

Für uns ist auf jeden Fall klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Wir werden uns nun einen zweiten ADSL Zugang auf unserer zweiten Telefonleitung besorgen und hierzu nicht(!) Telefonica beauftragen.

Aus der jetzigen Sicht war es ein absoluter Fehler von ya.com auf Telefonica zu wechseln. Sicher, die Imagenio (IPTV) Lösung ist spannend und high-tech (wenn sie denn funktioniert), aber unser Kerngeschäft ist von einer funktionierenden ADSL Verbindung abhängig und die haben wir gerade nicht.

13.09.2007 - Es wird wieder "normal"

Die Jungs sind nun schon wieder fast eine Woche in der Schule - und beide sind noch immer total begeistert. Für mich ist es ungewohnt, Dinge wieder ohne Unterbrechungen durchführen zu können. Mein Schreibtisch ist fast aufgeräumt, die Belege und Schriftverkehr sorgfältig abgeheftet und der sonstige Kram, der sich im Verlauf der Sommerferien so angesammelt hatte, ist auch wieder verstaut.

Wahrscheinlich werden mir in Kürze die vielen, kleinen, manchmal auch recht nervigen Unterbrechungen durch meine Jungs fehlen, aber zum Glück gibt es ja auch in Zukunft noch viele, viele Ferien.

Diese Woche hat uns das “frühe” Aufstehen noch etwas geschlaucht. Wir stehen jetzt wieder pünktlich um 7:30 Uhr auf. Punkt 8 Uhr ertönen die Fanfaren, die unsere ebenfalls noch aufstehmüden Krieger aus den Betten treiben sollen. Während sich unser Frühaufsteher Felix doch schon wieder prächtig aklimatisiert hat, leidet Max noch sehr am morgentlichen Aufstehen. Jetzt ist auch seine geliebte Sleepy-Time am Nachmittag in der Academy gestrichen. Als “grosser” Reception 2 Boy wird nachmittags nicht mehr geschlafen, sondern man genießt die Quiet-Time; d.h. Bücher ansehen oder leise und ruhig spielen.

Thomas bringt die Männer am Morgen in die Schule, während ich klar Schiff mache und wenn er zurück ist, bin ich in der Regel schon am Rechner. Wir ackern dann so bis 15:30 Uhr, der Zeit, zu der ich mich dann auf den Weg mache, um die tapferen Schöler wieder abzuholen.

Für die Jungs ist dann so um 20:30 Uhr Departure Richtung “Lala-Land” und wir verziehen uns dann nochmals eine Runde ins Büro.

Nachtrag zu Maxis Fahrt mit dem Feuerwehrauto

 Opa Roger hat ja von der aufregenden Fahrt von Max im Feuerwehrauto berichtet. Er hat uns folgenden Zeitungsauschnitt mitgebracht. Wie vermutet ist Max dort zu sehen

10.09.2007 - Der erste Schultag

Endlich ist es da - nach fast drei langen Monaten beginnt (endlich!) die Schule wieder.

Maxi ist jetzt ein stolzer Reception 2 Boy und der Grosse kommt jetzt in die Class 1. Mein Gott, sind die beiden jetzt gross. Es ist unglaublich, dass schon zwei Jahre vergangen sind, seit Felix das erste Mal in die Academy ging.

Heute Morgen waren alle noch ganz schön müde. Fast drei Monate Ferien mit Ausschlafen und spät ins Bett gehen.

Nachdem wir sie dann mit der Versprechung auf leckeres Schokomüsli aus dem Bett gelockt hatten war Maxis Kommentar am Tisch: “So, jetzt bin ich eingeschaltet”.

Die Jungs zogen heute ganz stolz ihre neuen Academy Uniforms an. Sie hatten schicke Poloshirts und neue kurze Hosen und auch neue Rucksäcke.

In der Schule war heute ein ziemliches Chaos. Endlos viele, aufgeregte Schüler und noch mehr aufgeregte Eltern.

Die Jungs hatten sich sichtlich gefreut wieder in der Schule zu sein. Mal sehen, was sie heute Abend so berichten werden.

09.09.2007 - Renovieren - das Abenteuer geht weiter

Nachdem wir am Samstag mit Harald&Friends geschlemmt hatten, mussten wir dann gestern ein wenig Arbeiten. Es stehen immer noch unser Schlafzimmer und das neue Gästezimmer auf dem Renovierungs-Programm.

Während ich gestern alles nötige abklebte (ich hasse diese Arbeit - es dauert ewig…) haben die Männer ein neues Kabel gezogen, so dass wir Licht und Ventilator getrennt über EIB schalten können.

Ein Gruss an “Käptn Hook” und “PeterPan” - wenn Ihr mal Hilfe braucht, dann könnt ihr jederzeit auf die beiden Jung-Elektriker zurückgreifen.

Nachdem der Kabelsalat erledigt war, hat Max mit Papa Löcher zugespachtelt. Hier heisst das Zeugs AquaPlast (ich glaube das ist in Deutschland Moltofill). Maxi war fürs Wasser (Wand nassmachen und Matsche anrühren) zuständig und Thomas hat die Löcher zugespachtelt. Ein eingespieltes Team.

8.9.2007 - Backen mit Harald, Grillen mit Thomas

Alle Jahre wieder…. erhielten wir Besuch von Harald und Tamara, sowie deren Freunde Manuela und Jens. Seit September 2000 ist Harald, ein guter alter Bekannter, immer wieder pünktlich im September (das letzte Mal genau vor 2 Jahren) zu Gast bei uns.

Wir lieben diese Besuche. Dazu muss man wissen, dass Harald eigentlich gelernter Bäckermeister ist und himmlisch backen kann. Dieser Tage rührt und bäckt er statt in der Bäckerstube in der IT-Stube. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass es bei jedem Aufenthalt von Harald leckeren Nusszopf gibt. Diesmal gab es auch noch Olivenbrot und viele, viele Nussplätzchen.

Die Jungs hatten ganz schnell rauss, dass da irgendwas wichtiges in der Küche läuft und hatten sich sofort zwei Stühle gekrallt und nahmen Harald von rechts und links in die Mangel.

In kürzester Zeit wurde dann gefachsimplet, ob noch etwas Zimt nötig wäre, ob die Nüsse schon reichten oder ob vielleicht noch ein paar Eier in den Teig müssen.

Vielen Dank an Harald, der eine Engelsgeduld mit unseren beiden Jung-Zuckerbäckern hatte. Die beiden waren überstolz als sie die frischen Plätzchen den “Damen” draussen servieren durften.

Für die Frauen galt Küchenverbot - nur Männer durften sich in der Küche entfalten (warum kann das nicht öfters so sein?!!).

So gegen 19 Uhr gab es frisches Olivenbrot mit Ajoli (=Knoblauch-Mayonaise) und Wein. Harald konnte es nicht fassen, dass wir selbstverständlich auch frisches Hefeweissbier im Kühlschrank hatten - er blieb dabei.

 

Nachdem der erste Hunger (..hahaha.. - wir hatten vorher schon kiloweisse leckere Nussplätzchen genascht) gestillt war, konnten wir ans Grillen denken. Thomas hatte, während Harald den Jungs seine Tricks verriet, bereits mal was vorbereitet.

Während wir gemütlich tratschten bis die Grillkohlen soweit fertig waren, haben sich die Jungs ein DVD reingezogen. Die beiden waren sichtlich geschafft von der ganzen Bäckerei.

Dann brutzelten Kartoffeln aus dem Dampfgarer mit Unmengen an Knoblauch und frischen Kräutern im Backofen, während leckeres Thai-Hühnchen, Chabata-Mozarella Brötchen, Schweinefilet und Würstchen auf dem Grill lag und das Kilo Gambas auf seine Zeit im Dampfgarer wa rtete. Alles war mega-lecker.

 

Die Jungs waren um 23 Uhr fertig und wollten ins Bett. Es dauerte keine 5 Minuten und beide schliefen tief und fest. Wir saßen dann noch, und saßen und redeten ein bisschen und saßen…

 

Als Wolfgang dann so gegen 2 Uhr schon schlapp machen wollte, haben wir uns entschlossen, den Nusszopf auszuprobieren - ein Gedicht, dafür blieb auch Wolfgang noch sitzen. Wir hoffen schon jetzt, dass es keine zwei Jahre dauern wird, bis uns Harald wieder besucht (nächste Woche wäre auch OK).

 

So gegen 3:30 Uhr waren wir alle dann richtig schön satt und entsprechend müde und nahmen schweren Herzens Abschied voneinander. Vielen Dank nochmals an alle und natürlich Harald für die mega-leckere Verpflegung und die Engelsgeduld mit seinen Jung-Gehilfen.

Ein kleiner Rundflug

IMAG0004 Vor ca. 2 Monaten hat mich der “Flieger Tony” (Dr. Hieber - Augenarzt auf Mallorca) gefragt, ob ich mit einem Bekannten von ihm einen kleinen Rundflug über die Insel machen kann. Klar kann ich - kein Problem, oder doch? Der Rundflug ist für Hr. Treitl, einem ehemaligen Bundeswehr Kampfpiloten. Hr. Treitl ist früher Phantom, Starfighter, etc. (alles was so richtig Spass macht) geflogen, hatte aber vor ein paar Jahren einen Schlaganfall und kann seitdem die eine Hälfte seines Körpers kaum noch bewegen.

IMAG0010 Da die Cardinal große Türen hat und auch Glennis (der Vorbesitzer) querschnittsgelähmt im Rollstuhl sass, wollten wir es auf einen Versuch ankommen lassen. Eines vorneweg - es hat wunderbar geklappt.

Am 22. August war es dann soweit. Wir (Herr und Frau Treitl und ihr Sohn - auch ein Bundeswehrpilot aber in der Transall) trafen uns gegen 18:00 in Son Bonet und machten im Hangar eine “Trockenübung” zum Einsteigen. Nachdem dies geklappt hat, haben wir die Cardinal gleich mit Hr. Treitl aus dem Hangar gezogen.

Danach noch das “Boarding” der restlichen Passagiere und los gings. Wir sind Richtung Inca und dann nach Süden Richtung Manacor, dann die Küste entlang auf der Suche nach dem Haus meiner Fluggäste.

IMAG0023 Wir hatten es auch bald gefunden und dann ging’s los… “Mach doch mal einen Lowpass über unser Haus” Meine Antwort: “Aber in 500ft ist Schluss, darunter darf ich nicht”… “Da drüben ist unser Haus, jetzt noch eine Steilkurve und dann hochziehen” (45 Grad Neigung) “Steiler” (60 Grad Neigung) “Steiler” (Ne, ne, jetzt ist Schluß) - auf jeden Fall hat es Spass gemacht.

Danach sind wir wieder über die Insel und via Inca nach Son Bonet. Der Flug selber war sehr ruhig (kaum Turbulenzen) und die Sicht grandios.

Herr Treitl war ganz begeistert und hat den Flug sichtlich genossen.

05.09.2007 - Camping

Vorgestern fiel unseren Jungs ein, dass sie im Garten zelten wollten. Den ganzen Nachmittag waren sie damit beschäftigt, ihr Zelt herzurichten und alles mögliche und natürlich auch unmögliche in den Garten zu schleppen.

Wir waren uns fast sicher, dass die Jungs am Abend wieder ins Haus kommen würden, aber das ließ auf sich warten.

21 Uhr: keiner wollte reingehen. Die beiden liefen mit Taschenlampen durch den Garten und gackerten aufgeregt.

22 Uhr: Maxi kam mal oben vorbei und probierte sein Bett aus. Felix, der jedoch kurz darauf hochkam manipulierte seinen jüngeren Bruder jedoch wieder dahin, dass der zelten wollte.

22:30 Uhr: wir haben mal gute Nacht gesagt und die Läden und Türen zugemacht. Auch Onkel Wolfgang, dem die Jungs bislang das Ohr abgequatscht hatten, erzählte ihnen, dass er jetzt schlafen wolle.

22:45 Uhr: Maxi hatte jetzt keine Lust mehr. Er wollte ins Haus und sein weiches Bett zurück und mit Panda kuscheln. Doch als die beiden nach oben kamen, waren dort alle Türen zu. Anstelle auszuprobieren, ob noch eine Tür offen ist, gingen unsere Helden davon aus, dass sie jetzt ausgeschlossen sind. Der arme Maxi litt sehr darunter.

23:00 Uhr: Thomas hatte keine Lust mehr, dieses Experiment zuende zu bringen und wollte den Herrn im Garten mal vertickern, dass jetzt Schluss ist und sie besser reinkommen sollten. Bei Maxi absolut kein Problem, der kleine Kerl war mehr als froh, Papa endlich wiederzusehen und in sein Bett zu dürfen. Ganz anders mit Felix - er wollte absolut nicht zurück ins Bett, wollte aber auch nicht alleine draussen schlafen.

23:30 Uhr: die beiden Jungs fielen ins Bett und schnarchen bereits friedlich in ihren Betten.

Hoffentlich ist das Camping Fieber jetzt erst mal wieder eine Zeitlang erloschen…

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