Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: Oktober 2007

Kinderarbeit und Halloween

Heute Morgen hatten wir sehr dichten Nebel.

Da entschlossen wir uns kurzfristig am Vormittag den Spielplatz aufzusuchen. Max , Felix und ich hatten bis 13:00 Uhr Ausgang. Oma bereitete indessen leckere Pfannkuchen vor.

Auf dem Rückweg wurden noch die Hühner besucht. Max und Felix haben sie mit frischem Gras versorgt.

Nach dem Mittagessen (leckere Pfannkuchen mit Apfelmus, Schokosauce und Maplesirup) ging es dann in den Garten.

Viele Blätter mussten gesammelt werden, aber durch die Mithilfe unserer Jungs war es ein Kinderspiel. Am Abend wurde es doch merklich kühler.

Zuerst wollten wir mit Laterne und Halloweenkostüm eine Runde drehen. Leider haben die Kostüme nicht über die Anoraks gepasst.

So sind wir halt nur mit den Laternen losgezogen. Mit einem fröhlichen Lied (Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…….) ging es dann in den Ort.

 

Nach dem Abendessen hörten wir ein Klopfen an der Tür.

 

Felix öffnete, und welche Überraschung: Kürbisgeister waren vor der Tür und baten um Süssigkeiten. Diesem Wunsch sind wir natürlich nachgekommen.

Basteln mit Kastanien

Als wir heute aufstanden war der Himmel grau in grau und es regnete. Das richtige Wetter für unsere zwei Buben!

Was macht man bei so einem Wetter?

Nun vormittags überzeugten wir Felix und Max, dass das die richtige Zeit wäre die Hausaufgaben für die Schule zu erledigen. Mit einiger Überzeugungskraft ging es dann an die Schularbeiten. Dann waren aber beide voll bei der Sache und die Schularbeiten waren mit großer Begeisterung schnell erledigt. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, dann hatten wir Ferien, und wirklich Ferien. Aber die Zeiten haben sich wohl geändert!

Am Nachmittag ging es ans Basteln mit Kastanien. In weiser Voraussicht haben Kati und ich für schlechtes Wetter bereits vorgesorgt und Kastanien gesammelt.

Mit großem Eifer wurde dann gebohrt, geschnitten, geklebt, Zahnstocher gesteckt und abgebrochen, viele Ideen verwirklicht, Felix baute ein Vogelhäuschen, Maxi eine Spaceshuttle, viele Tiere, einen Weihnachtsmann, jedenfalls gingen die Ideen nicht aus.

Felix machte wieder mal eine gute Bemerkung: “In unserer Familie können wir jetzt alle Bohren!” Na Papa, da kommt etwas auf dich zu.

Und die Zeit war wie im Fluge vergangen. Mal sehen was der morgige Tag uns bringt.

Ein historischer Moment

Gerade kam ein Anruf von Telefonica, dass unsere Leitung wieder repariert wurde.

Ein kurzes Überprüfen - die eine Telefonleitung funktioniert, die andere auch. Wir haben bei beiden ADSL Modems blinkende LED’s, Helga hat gerade Imagenio ausprobiert - Es funktioniert alles.

Dies ist das erste Mal dass alle Komponenten so funktionieren, wie sie sollen (Mal sehen, wie lange es hält… Morgen ist wieder KNX Chat…)

Ein Tag in Neuweiler

Heute ließen wir es ruhig angehen. Wir blieben in Neuweiler, und hatten “trotzdem” einen sehr schönen Tag.

Da wir natürlich auch auf die schulische Entwicklung unserer zwei Cleverle Einfluss nehmen möchten, war heute Nachmittag als erstes Schularbeit angesagt. Beide waren mit großer Begeisterung dabei. Es ist schon unwahrscheinlich welche Entwicklung Max und Felix gemacht haben. Hier eine kleine Kostprobe von Opa an Felix: Ich habe zwei Kühe die vier Liter Milch geben. Ich kaufe eine Kuh dazu und trinke einen Liter Milch. Wieviel Liter kann ich verkaufen? Wie aus der Pistole geschossen antwortete Felix: fünf. Ich fragte ihn wie er das Ergebnis erziehlt hat. Er antwortete: Wenn zwei Kühe vier Liter Milch geben, dann gibt eine Kuh zwei. Wenn du also eine dazu kaufst dann sind es sechs Liter, einen Liter trinkst du, somit kannst du 5 Liter verkaufen. Na, wer sagst denn, ganz einfach.

Dann war Spielen im Keller angesagt.

Und Max hat heute das erste Mal mit Begeisterung mit Felix “Den letzten beissen die Hunde” (ein Würfelspiel) gespielt.

Danach erklärte Max Oma wie das mit dem Fliegen geht. Wie man Loopings fliegt, wie man landet und wie die Flugzeuge beleuchtet sind. Oma ist jetzt ganz Profi.

Zum Schluss wurde zur körperlichen Ertüchtigung noch mit dem Hopsball Weit- und Hochsprung geübt.

Wieder ein erlebnisreicher und unvergesslicher Tag mit unseren Enkeln.

Besuch im Planetarium

Da die gestrige Wettervorhersage nicht ganz zu traf, Hochnebel statt Sonnenschein, haben wir uns kurzfristig entschlossen das Planetarium in Stuttgart zu besuchen. Für alle Auswärtigen, die einmal Stuttgart besuchen, ein Geheimtip. Das Planetarium bietet ein sehr schönes Kinderprogramm. Karten können im Internet reserviert werden. Ein Erlebnis für 5 bis 10 Jährige (auch älter, denn auch wir waren begeistert und vor allem haben es wir verstanden).

Vor der Fahrt nach Stuttgart mussten wir uns natürlich etwas stärken. Wir kehrten im Schwanen in Böblingen ein ( Papa hat sicherlich noch gute Erinnerungen an den Schwanen).

Danach fuhren wir zum Planetarium. Vor der Vorstellung konnten wir noch einen Film über Spaceshuttle sehen. Max und Felix wissen jetzt genau wie die Astraonauten arbeiten, essen und schlafen. Max kann alles demonstrieren.

Nach der Vorstellung besuchten wir noch den Rosensteinpark. Da wir ja noch für schlechte Tage ein Bastelprogramm vorhaben, wurden Blätter von Platanen gesammelt. Maxi hat wohl mit dem grössten Blatt den Vogel abgeschossen.

Opa Roger meldet sich wieder

Hallole an die StalzerObele Blog Fan Gemeinde

Ich melde mich mal wieder aus dem schönen Neuweiler in Baden Württemberg.

Seit heute Mittag sind wieder unsere Enkelkinder Max und Felix bei uns. Sie werden ihre wohlverdienten Herbstferien bei uns verbringen. Wir (Kati, Roger und Uropa) haben uns schon riesig auf ihren Besuch gefreut. Und das Hallo bei unserem Wiedersehen mit Helga und den Kindern war auch dementsprechend.

Nachdem ich Helga um 15:00 Uhr wieder an den Flughafen gebracht habe, mussten wir natürlich noch etwas mit dem angebrochenen Nachmittag unternehmen.

Maxi wollte uns unbedingt seine neuerworbenen Schaukelkünste zeigen. Das heisst, ein Spaziergang zu unserem Spielplatz war unerlässlich.

Da wir Beiden eine Becherlupe besorgten, wollten wir auch Krabeltiere fangen. Aber leider ohne Erfolg. Morgen soll allerdings die Sonne scheinen, und da hoffen wir erfolgreicher zu sein.

Zu Hause wurden dann die ersten Vorbereitungen für Halloween getroffen. Zauber- und Kürbiskostüm probiert und wir hatten recht viel Spaß.

In den nächsten Tagen werde ich weiter über unsere Erlebnisse berichten. Nach unseren Planungen müssen die Herbstferien wahrscheinlich verlängert werden.

Telefonica Techniker bei Domingo

Das wird glatt ein Running- Gag hier. Beim Müllraustragen traf ich Domingo und habe ihm von den Telefonica Technikern erzählt, die bei ihm die Leitungen repariert haben und hierbei uns von der Welt abgeschnitten haben.

Er war ganz überrascht - Wie Telefonica Techniker waren bei ihm. Ja sagte ich ihm, die haben neue Leitungen zu ihm ins Haus gelegt. Davon wusste er noch gar nichts und sagte, dass er allerdings keine Internet Verbindungen hat. Also, wir zu ihm ins Haus und probierten das Telefon  und es…… funktionierte. Inzwischen kam Anna und sagte, ja die Techniker waren hier und die Leitungen von Domingo sowie die Leitung von Anna’s Mutter funktionieren beide wieder.

Aber jetzt kommt die Frage - Warum funktioniert dann seine ADSL Verbindung nicht?

Ein Anruf von seinem Telefon auf sein Handy klärte die Sache sehr schnell - Die Telefonica-Techniker-Spezialisten haben die Leitungen vertauscht. Domingo hatte die physische Leitung seiner Schwiegermutter, die widerum hatte Domingo’s Leitung.

Zum Glück laufen beide Leitungen in dasselbe “Kischdle” bei Domingo. Also den Schraubenzieher gezückt und die Telefonica Boxen geöffnet und die Leitungen vertauscht.

Und siehe da, sein ADSL/PPP Lämpchen am Router blinkte und leuchtete dann wieder grün…..

Telefonica Techniker….

Eine halbe Stunde nachdem ich die Averia gemeldet habe, sah ich auf einmal, dass unsere Telefonleitung wackelt - Nanu, dass wäre aber schnell. Auf der anderen Seite der Strasse sah ich wie ein Telefonica Techniker an dem Mast hochgeklettert war und an den Leitungen gearbeitet hat (Isolierband weg, Kabel mit dem Seitenschneider geschnitten, Leitungen hochgezogen) - das ging aber schnell. Dann aber sah ich, dass ein weiterer Techniker aus Domingo’s Haus kam.

Moment, die Techniker kenne ich doch - ja, es sind die Techniker von heute Mittag. Diesselben, die an dem “Kischdle” geschraubt haben und unsere Leitung hat nicht mehr getan.

Ich also raus und hab ihnen klar gemacht, dass da heute Mittag wohl etwas schief lief. Ja, wenn was an unserer Leitung ist, dann müssen wir eine Averia melden. Habe ich schon gemacht, er könnte doch gleich mal prüfen, was da heute Mittag versemmelt wurde. Nein, das geht jetzt nicht, er hat ja keinen Auftrag dafür.

Also, nochmal, Telefonica Techniker basteln an einem Kischdle rum, dabei wird eine andere Leitung beschädigt (Ich denke mal, dass wir “nur” einen schlechten Kontakt haben) und wenn man fragt, ob dies zu beheben ist kommt die Antwort - Nein, wir haben keinen Auftrag….. Da fehlen einem echt die Worte.

Wenn es eine Alternative geben würde, wäre ich spätestens jetzt weg von Telefonica. Aber so ist das nun mal mit Monopolisten.

Ich erinnere mich noch an San Diego. Wir haben morgens um 8:58 eine weitere Telefonleitung bestellt. um 11:05 kam der Techniker und um 11:15 stand die Leitung. Danach bekamen wir noch einen Monat keine Grundgebühr, weil wir die Leitung vor 9:00 bestellt haben und diese nicht bis 11:00 betriebsbereit war. Aber ich glaube von dieser Art von Service sind wir hier noch meilenweit entfernt.

BTW - die Averia heute war die Averia No. 20 in den letzten 3 Monaten. Zugegeben, für den Sturmschaden können die nichts, aber wie damit umgegangen wird ist mehr als chaotisch.

Telefonica - Es geht weiter

Gestern morgen kam dann ein Anruf von einem Techniker, der für die Averia unserer Fax Leitung (auch mit unserem 2. ADSL Anschluss bei Ya.Com), zuständig war.

Er steht bei uns in der Strasse und kann die Nummer 9 nicht finden…. Hhhhmmm, die Nummer steht groß unten an der Strasse und die Häuser sind auch numerisch geführt, d.h. 1..3..5..7..9 sind alle auf der linken Seite….

Auf jeden Fall bin ich nach unten, um den Techniker zu begrüssen.

Er kam nach oben und hat die Leitung gemessen und gemerkt - da stiummt was nicht am Anschluss. Er hat dann ein Tonsignal auf die Leitung gelegt und dann ging’s nach draussen an den Telefonica Verteiler an der Strasse - Kein Signal. Aaahh - Euer Anschluss ist noch einer der Alten - die sind eine Strasse weiter unten.

Also, er hat sich in sein Auto gesetzt und weg war er. Ca. 2 Stunden später kam er wieder an und meinte - so, ich habe Eure Leitung gefunden und verbunden, jetzt muss alles wieder funktionieren. Tat es auch und unsere 2. ADSL Leitung sowie Fax waren wieder online - YES.

Nebenbei ist mir aufgefallen, dass weitere Telefonica (die Echten, nicht von einem Subunternehmer) an dem anderen Telefonica Kischdle am Schrauben und am Fluchen waren. Na - ob das mal gut geht. Gestern morgen hatte ich auch mit Domingo gesprochen. Bei Domingo ist der Effekt, dass bei der Spontanreparatur der Kischdle nach dem Sturm anscheinend seine Leitung mit der Leitung eines anderen Nachbarn vertauscht wurde.

Wenn jemand Domingo’s Nummer wählt kommt man bei dem Nachbarn raus und wenn man dem seine Nummer wählt klingelt es bei Domingo - ich habe mich noch amüsiert darüber.

Es kommt, wie es kommen muss - seit heute Mittag funktioniert unsere Haupttelefonnummer nicht mehr und wir haben auch kein Telefonica ADSL. Also, wieder bei Averias angerufen (Ich habe inzwischen die Nummer im Speeddial) und dies gemeldet.

Der Verlauf des Gesprächs war wie folgt:

Averias: Ha, da wird an der Leitung rumgebastelt… Hhmmm die sind aber schon seit zwei Stunden fertig - Wie lange besteht die Störung schon?
Ich: Ca. 3 Stunden
Averias: Da haben die wohl was falsch gemacht… GGGGRRRRRR

Naja, zum Glück haben wir unsere 2. Leitung, unser 2. ADSL, aber leider kein 2. Fernsehen…

19.10.2007 - Ein kleines “Telefonica”-Wunder

Als ich die Jungs heute morgen “schulfertig” machte, traute ich meinen Augen kaum. Auf der Strasse vor dem Haus parkte ein großer Telefonica-Laster mit nagel-neuen Masten.

Es sollte doch nicht wirklich, oder vielleicht doch - jawohl, nach fast zwei Wochen geduldigen Wartens, Hoffens und Beten, dass niemand unsere Telefonleitung, die auf der Strasse lag, durchtrennen möge, war heute wohl der große Tag.

Wer fleissig mitliest erinnert sich bestimmt: bei dem Mega-Sturm vor 2 Wochen flog der Telefonmast um. Seitdem lagen unsere Telefonleitungen auf der Strasse. Eine Leitung ist leider noch immer im “Koma”, aber wenigstens haben wir die Leitung, auf der unser ADSL und Imagenio (TV) sind.

Nachdem ich die Jungs zur Schule gebracht hatte, habe ich dann sofort überprüft, was noch alles so funktioniert. Kein Problem mit Internet und Telefon, jedoch war die zweite Leitung noch nicht erwacht.

Thomas rief zwischendurch auch mal an und ich machte ihm klar, dass es sehr wohl sein könne, dass er mich bald nicht mehr erreichen kann, falls einer derjenigen, die die Macht über unsere Telefon- und Internetleitung haben, einen klitzekleinen Fehler macht und unsere Leitung falsch zusammen-”zwirbelt”.

Diesmal muss ich unsere Telefonica jedoch loben - keine Ausfälle auf der ADSL Leitung - auch Imagenio funktionierte heute Abend noch. Leider fehlt uns noch immer unsere zweite Leitung - mal sehen, was sich da so tut… we’ll keep you posted.

17.10.2007 - Land unter (oder ich mag nicht mehr!)

Heute morgen war fröhliches Aufstehen um 5 Uhr (!!!!) angesagt, da Thomas einen Termin in Deutschland hatte und mit einem unmenschlich frühen Flug in das sonnige Deutschland verschwunden ist.

Um 7 Uhr war dann wieder aufstehen für mich angesagt, da Felix beschlossen hatte heute schon ein bisschen früher aufzustehen. Normalerweise stehe ich um 7:30 Uhr auf und die Jungs um 8 Uhr.

Der obligatorische Blick aus dem Fenster zeigte schon - das sieht nicht gut aus. Vom Meer her näherte sich wieder mal eine pechschwarze Wand. Also schnell Frühstück herrichten, Maxi aufwecken, frühstücken, anziehen, und, und, und….

Als wir dann endlich fertig waren, fing es schon ein wenig zu tröpfeln an und starkes Gewittergrollen war auch schon zu hören. Also habe ich brav - wie mir von Jefe aufgetragen wurde - alles ordentlich im Büro runtergefahren und ausgesteckt. Als das dann endlich fertig war, hat es auch schon ziemlich gut geregnet.

Ich hatte mich dann daran erinnert, dass wir für die Jungs Regencapes gekauft hatten, bevor wir im Frühjahr nach Orlando geflogen sind. Also haben wir die jetzt rausgekramt und angezogen. Die Jungs waren begeistert. Sie fühlten sich wie eine Mischung aus Astronaut, Roboter und Gespenst.

Natürlich goss es bereits in Strömen als wir die Schule erreicht hatten. Dank der Regencapes wurden die Jungs jedoch nicht nass. Als ich wieder Zuhause war, regnete es munter weiter. Ich habe im Büro nochmals gecheckt, ob alles in Ordnung war und das Wasser nicht mal wieder durch die Balkontüre ins Büro lief (unsere Rechner hatten gerade die letzte Schwimmübung mit Bravur bestanden).

Nein, die Tür war dicht, aber ich hörte sehr deutlich, dass Wassertropfen irgendwo auf den Boden fielen. Kreisch - diesmal kam das Wasser direkt aus der Decke an der Stelle, an der unsere SUN steht. Also schnell die SUN weiter unterm Tisch in Sicherheit gebracht und nach unten gehirscht, um einen Eimer zu holen.

Bereits als ich die Treppe nach unten ging, hörte ich weiters Plätschern. Das musste aber warten, zuerst war das Büro dran. Bald tropfte es munter von der Bürodecke in den Eimer. Draussen regnete es was runterging und auch das bzw. die Gewitter waren heftig im Gange.

So, jetzt war dann wohl das Wohnzimmer dran. Ich traute meinen Augen kaum. Zwischen Klavier und Sofa regnete es auf ca. 1,5m von zwei unserer Balken. Also Sofa weggeschoben, Teppich rauss, Tisch weg und Eimer und Wischmop her. Es war unglaublich, was da so durch die Decke schwappte. Zu meinem Entsetzen sah ich dann, dass das Wasser auch fröhlich Thomas Sourround Lautsprecher entlang lief, der das Pech hatte in diesem Wasserweg zu liegen. Nachdem ich dann Eimer, Töpfe, Tupperschüsseln und ähnliches auf dem Boden verteilt hatte, demontierte ich den Lautsprecher.

Hinter unserem Haus ist ein kleiner Gulli mit Deckel, der häufig verstopft. Natürlich war der auch mal wieder verstopft. Das Wasser stand bereits an der Wand zu unserem Hauswirtschaftraum und es fehlte höchsten noch ein halber Zentimeter, bis es in den Raum reinlaufen würde. Da wir einen Gas-Durchlauferhitzer haben, ist hier in Spanien die Auflage, dass man ein Belüftung nach draussen am Boden haben muss. Der ideale Weg für das Wasser hinterm Haus, um auch reinkommen zu können. Also stand ich barfuß bis zu den Knien im kalten Wasser und schöpfte so schnell ich nur konnte das ganze Wasser in den Garten.

Mittlerweile war auch der Pool gefährlich hoch gestiegen und drohte in Kürze überzulaufen. So etwas hatten wir in unseren 9 Jahren auf der Insel noch nicht erlebt. Wenn das so weitergeht, dann will ich in eine Wüste umziehen!!!

Ich war also prächtig beschäftigt zwischen Büro, Wohnzimmer, hinterm Haus und Pool. Zum Glück hab es mal eine kleine Regenpause, in der ich mal wieder drinnen alles aufwischen konnte, bevor es dann wieder von vorne losging.

Als ich nachmittags die Jungs von der Schule abholte, stand auf der Strasse bei der Schule wohl so ca. 30 cm tief das Wasser. Durch das Wasser sind wir dann fröhlich durchgewatet - den Jungs hatte es bärigen Spaß gemacht. Ausserdem gab es dann den Grund die Turnschuhe endlich mal zu waschen.

Ich hoffe nur, dass jetzt dann mal Schluss mit Regen ist. Wir müssen dringend herausfinden, warum jetzt plötzlich Wasser im Wohnzimmer von der Decke regnet - das ist echt nervig.

It never rains in Mallorca..

Naja, zumindest dieses Jahr nicht. Ich wurde vorhin durch ein fernes Grollen bei meinen Überlegungen zu “Wie formatiere ich ein Fenster in einer Anwendung” unterbrochen und siehe da, eine neue Regenwand kam langsam auf uns zu.

Helga ist gerade unterwegs, die Jungs von der Schule abzuholen.

IMG_7272Ich habe daraufhin die “Schotten” mal wieder dicht gemacht. Allerdings habe ich zuvor auf der Terrasse die ganzen Piniennadeln weggefegt, um ein weiteres Verstopfen und Überschwemmen des Büros zu verhindern.

Schau mer mal…

 

 

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Telefonica, Telefonica

Nachdem unsere “Ersatztelefonleitung” (Wir haben auf unseren zweiten Telefonleitung auch ADSL bei Ya.com) immer noch keine Verbindung seit dem Sturm letzte Woche haben, habe ich heute Mittag meinen Augen nicht getraut. Es ist doch tatsächlich ein Telefonica Techniker draussen am Rumschrauben.

Bei genauer Betrachtung ist es der mit der “Hornhaut auf der Zunge”. Ich freue mich schon, da er wieder an dem umgefallenen Masten vom Sturm letzte Woche am Schrauben war.

Ich bin dann zu ihm hin und habe ihn gefragt, ob und wann er denn unsere Telefonleitung repariere. Ich bekam nur als Antwort - Tja, da ist noch keine Averia (Störfall) gemeldet und er kann nur das reparieren, was auch gemeldet ist.

Wir erinnern uns - ich habe vor einer Woche angerufen, da hiess es, ja es ist bekannt, da wird keine neue Averia mehr angenommen. Auf unsere eMail wurde geantwortet, dass die ganze Strasse repariert wird und nun diese Aussage von dem Techniker.

Also, heute nachmittag nochmals Telefonica angerufen. Die wussten noch nicht einmal, dass der Masten umgefallen ist !!!! Ja, sieht das der Techniker nicht??? Auf jeden Fall haben wir jetzt auch eine registrierte Averia und damit die Verpflichtung, dass diese innerhalb von 48 Stunden repariert ist - Schau mer mal….

11.10.2007 - Männer booten halt langsamer…

Heute zum Frühstück hat unser Großer mal wieder einen Felix-Spruch abgelassen. Gestern Nacht hatten wir wieder mal ein ziemliches Gewitter (zum Glück ohne Sturm), bei dem alle um 3 Uhr in der Nacht durch Donnern aufgeweckt wurden.

Max funktioniert heute Morgen nur auf Rückenmark-Steuerung. Beim Frühstückstisch hatten wir ihn unterschiedliche Dinge gefragt, aber nur einen ins Leere blickenden Max auf der Gegenseite.

Felix, der das Ganze analytisch betrachtete, meinte daraufhin nur trocken: “Männer booten halt langsamer…”.

Wie wahr, wie wahr….

Rundflug mit Hr. und Fr. Treitl & Friend

Vor ein paar Wochen hatten wir über den “Flieger Tony” (Dr. Hieber - Augenarzt in Llucmajor) einen Kontakt mit der Fam. Treitl, die einen Rundflug mit mir um die Insel gemacht haben (Link siehe hier).

Letzte Woche rief mich Fr. Treitl an und fragte mich, ob wir diese Woche nochmals eine Runde drehen könnten - klar können wir - fliegen geht immer.

Also trafen wir uns gegen 16:00 in Son Bonet am Flughafen. Ein skeptischer Blink gehn Himmel - es hat ein paar recht grosse Cumulus Wolken und ein paar waren schon recht dunkel.

Von Hr. Treitl kam noch der Wunsch über Puerto Andratx zu fliegen. Dies bedeutet, dass wir auf jeden Fall über die Berge müssen.

Ich habe meine Passagiere schon mal darauf vorbereitet, dass wir evtl. wieder umkehren müssen, wenn es vom Wetter her zu wild wird. Auch falls das Stormscope eine Anzeige bzgl. Gewitter macht, ist dies ein Grund sofort umzukehren.

Hr. Treitl sah dies als alter Bundeswehr Kampfflieger nicht so dramatisch, aber seiner Frau und seinem Bekannten war es schon ein bisschen mulmig.

Also - alle Mann rein in den Flieger und los ging’s. Nach dem Start sind wir in Richtung Valldemossa geflogen und siehe da es war - ruhig. Die Luft hat sich kaum bewegt, es waren minimalst Turbulenzen zu spüren. Hhhmmm.. also ging es die Nordküste entlang und um Dragonera herum. Dann in die Bucht von Andratx und dann “Climbpower” wieder über die Berge.

Danach in Richtung Cap Formentor. Ich hatte mich mental schon darauf eingestellt, dass wir wieder die Nordküste entlang fliegen, da eine sehr grosse CB zwischen Inca und Santa Maria stand, aber —- nichts. Kein Schaukel, keine Turbulenzen, gar nichts.

Danach ein normaler Anflug auf die 24 und schon waren wir nach einer Stunde wieder zurück.

Das Wetter überrascht immer wieder - diesmal positiv.

Rundflug_Treitl

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