Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: Oktober 2007

Rundflug mit Hr. und Fr. Treitl & Friend

Vor ein paar Wochen hatten wir über den “Flieger Tony” (Dr. Hieber - Augenarzt in Llucmajor) einen Kontakt mit der Fam. Treitl, die einen Rundflug mit mir um die Insel gemacht haben (Link siehe hier).

Letzte Woche rief mich Fr. Treitl an und fragte mich, ob wir diese Woche nochmals eine Runde drehen könnten - klar können wir - fliegen geht immer.

Also trafen wir uns gegen 16:00 in Son Bonet am Flughafen. Ein skeptischer Blink gehn Himmel - es hat ein paar recht grosse Cumulus Wolken und ein paar waren schon recht dunkel.

Von Hr. Treitl kam noch der Wunsch über Puerto Andratx zu fliegen. Dies bedeutet, dass wir auf jeden Fall über die Berge müssen.

Ich habe meine Passagiere schon mal darauf vorbereitet, dass wir evtl. wieder umkehren müssen, wenn es vom Wetter her zu wild wird. Auch falls das Stormscope eine Anzeige bzgl. Gewitter macht, ist dies ein Grund sofort umzukehren.

Hr. Treitl sah dies als alter Bundeswehr Kampfflieger nicht so dramatisch, aber seiner Frau und seinem Bekannten war es schon ein bisschen mulmig.

Also - alle Mann rein in den Flieger und los ging’s. Nach dem Start sind wir in Richtung Valldemossa geflogen und siehe da es war - ruhig. Die Luft hat sich kaum bewegt, es waren minimalst Turbulenzen zu spüren. Hhhmmm.. also ging es die Nordküste entlang und um Dragonera herum. Dann in die Bucht von Andratx und dann “Climbpower” wieder über die Berge.

Danach in Richtung Cap Formentor. Ich hatte mich mental schon darauf eingestellt, dass wir wieder die Nordküste entlang fliegen, da eine sehr grosse CB zwischen Inca und Santa Maria stand, aber —- nichts. Kein Schaukel, keine Turbulenzen, gar nichts.

Danach ein normaler Anflug auf die 24 und schon waren wir nach einer Stunde wieder zurück.

Das Wetter überrascht immer wieder - diesmal positiv.

Rundflug_Treitl

Telefonica at Work

Am Samstag morgen blicke ich aus meinem Fenster im Büro und was sehe ich? Ein Techniker von Telefonica an der Arbeit bei den umgestürzten Telefonmasten.

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Schnell speicherte ich noch alle offenen Dateien und lies Outlook / Exchange noch alle offenen eMails senden bzw. den neuen Stand laden - Man weiss ja nie…

Danach bin ich mal runtergegangen um mir das Ganze mal anzusehen. Die Arbeitsweise war wirklich beeindruckend. Sein Job war wahrscheinlich herauszufinden, welche Leitungen noch o.k. waren und welche nicht mehr. Hierzu hat er eines der zahlreich an den Kabel befindlichen Isolierbänder geöffnet und die darunter verborgenen Leitungen “fachmännisch” geprüft, d.h. er hat einfach die beiden Leitungen an die Zunge gehalten (ACHTUNG!!!! Nicht nachmachen - gefährlich & unangenehm). Mit einem kleinen “Zuckerer” hat er dann immer registriert, ob Strom darauf war (sind immerhin an die 60V an einer Telefonleitung). Kommentar Wolfgang: Der hat schon Hornhaut auf der Zunge…

Ach ja, die Kabel sind i.d.R. nur “verzwirbelt” gewesen, d.h. die beiden Ende einfach miteinander verdrillt.

Ich bin dann nochmals etwas später auf die Strasse, nachdem der Techniker weg war und habe noch ein paar Fotos gemacht.

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… und da wundern wir uns, dass wir manchmal keine DSL Verbindung haben…

Sturm die Zweite

Antonio (mein Partner mit der Cessna Cardinal) hat heute morgen angerufen, ob bei uns alles in Ordnung ist und wir den Sturm gut überstanden haben.

Des weiteren wollte er sich heute abend mit Miguel Nadal treffen. Miguel gehört die Cessna 172 auf dem Hangarplatz neben uns. Miguel wollte einen elektrischen Towbar für seinen Flieger haben und Antonio hat ihm Folgenden organisiert.

Antonio hat mit Miguel auch ausgehandelt, dass wir den Towbar auch nutzen dürfen wenn Antonio die Wartung (d.h. Ladungszustand, Ölen, Verschleiss) übernimmt. Klar doch.

Der Towbar ist letzte Woche angekommen und Antonio wollte ihn heute ausprobieren.

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Ich bin dann auch mit den Jungs zusammen zu dem kleinen Flughafen gefahren. Antonio hat den Towbar schon zusammengeschraubt und wir haben ihn mit der Cardinal und Miguel’s 172 ausprobiert. Er hat prima funktioniert.

Unten am Flughafen konnten wir auch die Sturmschäden begutachten. Ein paar Flieger hat es ziemlich böse erwischt. Hier mal ein paar Bilder

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Telefonica

Ich hatte es in meinem Kommentar zu dem Sturm erwähnt - heute morgen hat Telefonica angerufen und uns mitgeteilt, dass Techniker zu uns unterwegs sind, um sich des Imagenio und ADSL Problems anzunehmen.

Nach dem gestrigen Orkan/Tornado/Was-Auch-immer liegen unsere Telefonleitungen direkt auf der Strasse, da es die Masten geknickt hat.

Erstaunlicherweise hat alles noch funktioniert, wir haben sogar eine richtig gute Internet Verbindung heute (Ping Zeiten unter 70ms).

Jedenfalls gegen 10:30 kamen dann 2 (!) Techniker, die ich durch die Garage reingelassen habe (da unsere abgeknickten Palmen noch auf der Treppe liegen) und dann ging es schon ans Messen. Mein Hinweis, dass die Leitungen auf der Strasse liegen und das Telefonverteilerkästchen halb geöffnet im Wind wedelt, wurde ignoriert. Die Leitung sieht doch gut aus, lediglich ein bisschen viel Hintergrundrauschen. Dann haben sie mich noch mit dem Cheftechniker verbunden, der mir was von “la technologia lo mas avanca del mundo” also fortschrittlichste Technologie der Welt erzählt hat. Auch er fand meinen Kommentar der auf der Strasse liegenden Leitung als interessant aber nicht irgendwie bedeutend.

Unsere zweite Telefonleitung hat gar keine Verbindung, dieses wurde mit dem Kommentar abgehandelt, ist wahrscheinlich klar, die Leitung liegt ja auf der Strasse. Ausserdem können sie da jetzt nichts machen, da wir hierzu noch keine “Averia” gemeldet haben.

Inzwischen ist dies auch gemeldet und es müsste eigentlich spätestens 48 Stunden nach der Meldung wieder funktionieren - Schau mer mal….

5.10.2007 - Der Morgen nach dem Sturm

Gestern sind wir mit sehr gemischten Gefühlen ins Bett gegangen und haben uns gefragt, bis wann wir wohl wieder daran denken dürfen, telefonisch oder per Internet erreichbar zu sein.

Ausserdem stand uns noch unser großer Einschalttest bevor. Thomas hatte gestern die Sicherungen für den oberen Stock draussen gelassen, da wir uns sicher waren, dass der Fehlerstrom garantiert auslösen würde.

Zunächst mal ging es für die Jungs in die Schule - auch hier waren wir nicht sicher, ob es ein Durchkommen zur Schule geben würde. Aber, kurz nach 9 Uhr kam Thomas ohne die Jungs wieder. Er erzählte, dass auf dem Weg zwar viele Bäume umgefallen waren, aber dass die Strasse einigermassen frei war.

 

Das Wetter war heute wieder traumhaft. Überall hört man Motorsägen, mit denen umgestürzte Bäume entfernt werden. Wenn wir so ums Haus sehen, dann fehlen einige Bäume.

Dann sind wir ins Büro. Mittlerweile war alles wieder fast trocken. Hier und da stand noch ein wenig Wasser. Jetzt wurde es spannend. Alles ausgesteckt und dann erster Einschalttest - juhu - der Fehlerstrom hält! Dann ging es langsam aber sicher ans Einstecken der verschiedensten Geräte, die so in unserem Büro “leben”. Ein paar Mal löste der Fehlerstrom auch aus, aber nach liebevollem Auseinanderschrauben diverser Geräte klappte es dann.

Der Server fuhr problemlos hoch und unser Intranet war auch in kürzester Zeit wieder verfügbar. Eigentlich hatten wir es nur aus Jux ausprobiert, ob unser Telefon tut und - hier war die Überraschung wirklich riesig - es tat. Ein Kontrollanruf bei Wolfgang bestätigte es - ja, echter Dialton, echter Anruf. Jetzt war keine Minute mehr zu verlieren. Thomas hat panisch unsere Router (mittlerweile haben wir ja zwei ADSL Anschlüsse) umkonfiguriert, da diesmal, man glaubt es kaum, der Ya.com ADSL Anschluss nicht verfügbar war.

Gestern hätten wir wahrscheinlich alles verwettet, dass wir auf keinen Fall heute Telefon oder sogar Internet haben werden.

4.10.2007 - … einfach unbeschreiblich - Gigantischer Sturm über Mallorca

Gestern haben wir etwas erlebt, was sich nur schwer beschreiben lässt. Schon während des Fussballspiel nach der Schule sahen wir eine düstere Wand vom Meer her über Palma herankommen. Kurz vor 18:30 Uhr zuckten dann die ersten Blitze vom Himmel. Wir beschlossen daraufhin sofort mit dem Fussbal aufzuhören und zu versuchen, noch vor dem Gewitter nach Hause zu kommen.

Zuhause angekommen - noch trocken - ging Thomas ins Büro rauf, um einige Bilder zu machen. Die Jungs und ich kamen etwa später nach - da ging es auch schon los. Binnen Sekunden waren wir in einer milchigen Suppe mit Regenmassen, die wir so noch niemals erlebt hatten. Der Wind tobte mit einer Stärke, die einen wahrscheinlich draussen umgehauen hatte.

Während dieses Sturms hab es einen kurzen Zeitpunkt, wo sich der Luftdruck umkehrte, was schmerzlich an den Ohren zu spüren war.

Natürlich lief das Wasser wieder fröhlich in unser Büro und die Rechner standen in kürzerster Zeit mit nassen Füssen da. Während Thomas versuchte, im Büro zu retten, was zu retten war, versuchte ich unten mein Glück.

Da es auch anfing etwa zu hageln, habe ich versucht, die Persianas (Läden) zuzumachen. In kürzester Zeit war ich durch und durch nass. Es war unbeschreiblich. Nachdem ich triefend alle Fensterläden zugemacht hatte - die Kraft des Windes war unbeschreiblich, musste ich mich erst mal umziehen.

Danach hatten die Jungs unten “Storm Watch”. Sie passten auf, dass keine Türen oder Fenster aufgedrückt wurden. Hier ein supergrosses Lob an die Beiden - sie haben ihre Aufgabe ganz, ganz toll gemacht.

Ich half dann Thomas oben fröhlich beim Wasser schöpfen.

So nach einer Stunde war waren wir dann erstmal fertig und sind auf die Strasse runter, um nachzusehen, was bei den Nachbarn alles so los ist. Es war ein Bild der Verwüstung.

Über den Sturm kann unter anderem bei

http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,509544,00.html

nachgelesen werden.

Danach hatten wir ein romantisches Candellight Dinner und die Jungs hatten uns noch ganz viel über den Sturm zu erzählen, den sie unten beobachtet haben.

Bereits kurz nach 21 Uhr war der Strom wieder da. Heute morgen haben wir auch Telefon und sogar Internet wieder. Wenn man gesehen hat, wie es auf den Strassen aussah, dann kann man sich eigentlich nicht so richtig vorstellen, wie alles wieder so schnell funktionieren kann. Hier müssen wir mal ein dickes Lob an das Technische Hilfswerk oder wer immer hier für die Sturmschäden zuständig ist und auch Telefonica richten.

Wir melden uns wieder.

Imagenio mal wieder

Heute ist eigentlich Dienstag. Eigentlich ist am Dienstag Abend Star Trek Enterprise im SciFi Channel im Imagenio. Eigentlich….

Doch leider ist das Connection Lämpchen mal wieder dunkel. Vorher habe ich mal wieder bei Averias angerufen. Morgen repariert dies wieder ein Techniker.

Es war mal wieder ein lustiges Telefonat - Ob wir Funktelefone haben - Ja, haben wir, Siemens DECT - AHA - das ist die Lösung, die stören.

Ich habe dem “freundlichen” Herren am Telefon klargemacht, dass dies absolut nicht sein kann und wenn es so wäre, könnten sie ihr Geraffel gleich abholen. So langsam lerne ich auch mich auf spanisch aufzuregen…

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