12.04.2008 Jung-Paläontologen
Heute vormittag war das Wetter nicht gerade toll. Es war zwar wunderbar mild, aber dicke Wolken hingen am Himmel. Unsere beiden Wilden hatten schon am früheren Morgen (d.h. kurz nach 8 Uhr) raffinierte Flugzeuge mit Fischer-Technik und geniale Schiffe mit Lego gebaut. Max hatte eine super Konstruktion eines Bugrads für ein Flugzeug mit Fischer-Technik hingekriegt und Felix hatte einen grossen Dampfer mit drehbarem Windrad (zur Stromerzeugung) entwickelt. Während unsere beiden Jung-Forscher die Welt neu erfinden, haben Mama und Papa nochmal eine Runde selig vor sich hingedöselt - einfach herrlich.
Nach dem Frühstück sind dann bei Domingos SuperDeli in Inca vorbeigewackelt und haben uns mit vielen leckeren Spezialitäten eingedeckt. Ausserdem mussten wir ja die Bestellung für die leckeren Sachen für Thomas Geburtstag in Auftrag geben. Thomas hat am Mittwoch Geburtstag und es hat sich eingebürgert, dass immer am Wochenende danach ein kleines schwäbisch-bayerisches Fäschtle gefeiert wird.
Als wir vom Einkaufen nach Hause fuhren, fing es auch schon ein wenig zu nieseln an. Die Jungs schwangen sich mit Fahrrad-Helmen auf ihre Fahrzeuge und tobten sich noch ein wenig draussen aus, während wir es uns am Rechner “gemütlich” machten.
Gegen späteren Nachmittag bekamen alle Hunger und wir fingen an, dass Mittag/Abendessen vorzubereiten (es war mittlerweile ca. 16 Uhr). Felix war am bauen und Max frage mich was, “Patologen” (!!!) so alles wissen müssen. Da ich an Pathologen dachte und mich schon wunderte, woher er das jetzt hat, war er natürlich mit meinen Antworten nicht so zufrieden. Nach einigem Hin und Her war aber dann klar, dass er Paläontologe meinte und natürlich Dinosaurier erforschen wollte.
Es war umwerfend zuzusehen, was er sich da alles ausgedacht hatte. Zunächst wurden die “Forschungs”-Belts von Gabi und Gitta rausgekramt und dann fing die Verkleidung an. Auch an einen Ausweis auf dem stehen musste “Max Stalzer, Paläontologe” hat er gedacht. Felix, der in der Zwischenzeit auch mitbekommen hatte, dass da irgendetwas los ist, kam auch und fing ebenfalls an, sich in einen Forscher zu verwandeln. Es ist ja schon enorm, was einem einzelnen Jung-Forscher einfällt, aber zu zweit sind die Jungs unschlagbar.
Hier ein paar Bilder unserer jungen Paläontologen, die derzeit in den Tiefen unseres Gartens nach längst ausgestorbenen Dingen forschen:
Man beachte auch die Schneestiefel für das unwegsame Gelände (zur Zeit hat es über 20 Grad PLUS bei uns) und die Fahrradhelme gegen herabfallende Knochen.
Im Moment versuche ich gerade meine Forscher davon zu überzeugen, dass sie anfangen sollen all die Dinge wieder einsammeln, die sie gleichmässig im Garten verteilt haben und langsam aber sicher mal wieder reinkommen sollen.
Felix hat mir daraufhin gerade erklärt, dass sie heute schon mal draussen schlafen werden. Schliesslich müssten sie für nächste Woche üben. Da kommt der kleine grüne Drache Bruno mit Gabi und Gitta zu Besuch und die Bande hat an Ostern ausgemacht, dass dann im Garten gezeltet wird - darüber wird Bruno bestimmt einen spannenden Bericht schreiben.