Hallo Max und Felix,
Heute will ich Euch von meiner Reise in den Süden erzählen. Nach Sardinien sollte es gehen. Die Mädels mit den Motorrädern und ich als Handgepäck im Rucksack. Erster Rast war am Bodensee, Bregenz das ist schon über der Grenze. Zum Vespern hatten wir mitgenommen; dann wollten wir ,über den zu der Zeit einzigsten offenen, Pass fahren. Der Julierpass in der Schweiz in 2200m Höhe. Es lag sogar noch Schnee und war bitter kalt. Halt haben wir dann in einem Gasthaus an der Straße gemacht.


Dann in Genua, die Nachtfähre sollte um 20:30h ablegen und uns nach Sardinien bringen, die Panne: das Bike von Gitta mußte in die Werkstatt, weil die Batterie sicht nicht richtig auflud und leer ging.

Die zwei Mädels nutzten den ungeplanten Aufenthalt und fuhren mit dem Bus zum Hafen und besuchten das Meeresaquarium. Es stand auch eine groooßes Schiff aus dem 17ten oder 16ten Jahrundert?? da…
Noch am selben Abend konnten wir mit einer anderen Fähre übersetzen und kamen dann in Porto Torres im Norden der Insel Morgens um 7:30h an. Die Fahrt zum Campingplatz wurde natürlich gleich genutzt um sich die Stadt Castellsardo anzuschauen wo uns in den engen Straßen auf einmal ganz viele kleine, süße Kätzchen über den Weg liefen, da haben wir ganz feste an die werdenden Katzenväter gedacht und konnten uns fast nicht mehr von den 4-Beinern trennen…

Dann waren wir endlich da auf unserem C.platz der da Acapulco hieß…aber ist das nicht in Mexico???

Klaro wollte ich natürlich sofort ins Meer und nachdem mir Gitta einen ausführlichen Bericht über die Gefahren im Meer erzählt hat, konnte es dann auch endlich los gehen…(aber 18°C sind nicht wirklich warm Jungs!)

Das Essen war immer sehr einfach: Wasser mit dem Gaskocher zum kochen bringen und dann in so einen silbernen Beutel schütten, 10 min warten Fertig! Geschmacklich einmalig, Zubereitung kinderleicht, da kann sogar Tom noch was dazu lernen.
Wie haben viele Ausflüge gemacht und meistens dürfte ich mit, manchmal sind wir nur mit einem Bike unterwegs gewesen um das “kranke” zu schonen. Hat aber auch immer gut geklappt. In Sardinien machen die Leute viel Siestas und wie sich das so gehört haben wir uns auch an so manchen Tagen daran gehalten.



Einmal ging der Ausflug zur Costa Smeralda, angeblich die schönste Küste der Insel, da gab es seltsam geformte Steine, manche sahen aus wie ein Bär und manch andere wie ein Elefant. Am C.platz hatten wir auch Freundschaft mit dem Chefkater geschlossen, der uns regelmäßig Abends besuchen kam um sich ein Rädchen Salami abzuholen…

Nach gut einer Woche wurde dann die Gitta krank, Fieber und ein schrecklicher Herpes haben sie gequält. Ich hab mich aber ganz rührend um sie gekümmert und Ihr gut zugeredet das es Ihr bald wieder besser gehen würde. Tante Gabi war munter wie ein Fisch im Wasser.

Einmal waren wir auch an der Westküste, Kompass raus Jungs, Ihr wisst wo das ist oder? und haben einen traumhaften Sonnenuntergang erlebt.

Irgendwann kam dann der Augenblick wo es uns alle wieder Nachhause zog und ich machte mich schon mal bereit für die Abfahrt. Diesmal vom Hafen in Olbia über nacht nach Genua. Das Bike von Gitta hat zum Glück brav gehalten und steht nun schon seit wir wieder da sind beim Mechaniker in der Werkstatt.

und ich war überglücklich wieder Zuhause bei meiner Momo angekommen zu sein.

als Willkommensgeschenk gabs von der Momo eine frische Maus; und nun ist die Geschichte aus…
viele liebe Grüße auch von Gitta und Tante Gabi, wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen, hoffentlich bald Euer Bruno