Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: Juli 2008

29.07.08 - Endlich wieder richtig warm…

Während wir uns Anfang Juni noch über kaltes, regnerisches Wetter beschwert haben, sind wir jetzt ganz schön am schwitzen.

Um 22 Uhr haben wir noch satte 33 Grad im Büro und von draussen kommt auch nur heisse Luft rein. Jetzt ist es richtig Sommer geworden. In der Nacht kühlt es kaum ab und bereits am Morgen ist es schon wieder zu heiss. Als überzeugte “Nicht-Klimaanlagen-Besitzer” geniessen wir also die kostenlose sommerliche Sauna (vielleicht sollten wir es mal mit einen Aufguss versuchen).

Vereinzelt sind aber schon wieder ein paar Ameisen zu sehen. Seit über 10 Jahren verlassen wir uns jetzt schon darauf. Bevor die Sommergewitter beginnen, überfallen uns für kurze Zeit die Ameisen. Es ist jedes Jahr dasselbe. Kaum tauchen die Tierchen in Mengen auf, dann dauert es nur noch ein paar Tage, bis die abkühlenden Sommergewitter kommen. Danach sind die Ameisen wieder weg - bis sie uns wieder im Winter kurz besuchen. Im Winter jedoch immer, wenn es richtig kalt wird. Dann suchen sie bei uns Wasser. Man findet sie dann im Bügeleisen, Trockner, der Kaffeemaschine, überall, wo es Wasser gibt. Mal sehen, ob uns unsere Wetter-”Ameisen” auch dieses Jahr rechtzeitig die Gewittersaison ankündigen werden.

Mail von der ESA

Heute kam sie - die eMail von der ESA. Ich hatte mich vor ein paar Wochen als Astronaut bei der ESA beworben.

I regret to inform you that after very careful consideration, it has been decided not to retain your application for the post of Astronaut….

Schade, schade - die ESA will mich nicht. Schnüff, schnüff - dafür habe ich heute Abend einen Rendezvous mit Helga. Die Jungs sind bei Wolfgang und Philipp zum Essen.

20.07.2008 - Frische Croissants und Brötchen am Sonntag Morgen

Bei unserem Urlaub in Orlando haben wir morgens öfters mal frische Croissants oder Cinnamon Rolls gebacken. In Deutschland gibt es diese Fertigteige in der Dose bzw. Rolle zwar auch, aber hier in Spanien hatten wir dies bislang nicht gefunden.

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SuperDeli sei Dank haben wir jedoch auch hierfür eine Quelle gefunden. Meist nehmen wir Croissants und Sonntagsbrötchen, die wir dann frisch aufbacken.

cranberry Beim ersten Mal hatten die Jungs gesagt, dass dies jetzt wie Urlaub wäre.

Verstärkt wird unser USA-Urlaubsfeeling noch durch echten OceanSpray Cranberry Saft, der wir ebenfalls immer im Urlaub in USA trinken.

Bei SuperDeli (siehe: www.superdeli.eu) besorgen wir uns immer ausreichenden Vorrat.

Nun zu den frischen Croissants:

Während wir den Backofen (Umluft auf 180 Grad vorheizen), kommt das Beste (nach Aussage unserer Jungs). Die Frischteig Rollen müssen geöffnet werden. Hierzu wird an einer Ecke die Verpackung geöffnet und die beim Lösen der Ummantelung bricht die Dose mit einem lauten Knacks auf. Sollte dies nicht funktionieren, so kann man die Dose an die Tischkante hauen, um diesen “Knack” zu erzielen.

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Inhalt raussholen und vorsichtig abrollen. Der Teig ist bereits perforiert und kann einfach abgetrennt werden.

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Für Croissants einfach vom breiteren Ende her aufrollen, etwas rundlich biegen und voila schon ist das Roh-Croissant fertig.

Ähnlich bei den Brötchen verfahren. Diese sind ebenfalls bereits vorportioniert.

IMG_7837 Alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und für ca. 10 bis 15 Minuten in den Backofen (Unter-Oberhitze bei 200 Grad, Umluft bei 180 Grad).

 

 

Während die Croissants schon herrlich duften, drehen unsere Männer noch eine kleine Runde in ihrer neu-gebauten “Piper Cup”.

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Zu dem rechten Bild fiel uns eigentlich spontan “Knastbrüder” als Untertitel ein, aber wir wurden von den beiden Piloten drauf aufmerksam gemacht, dass sie gerade ihre Checklisten durchgehen und für solchen Quatsch keine Zeit hätten.

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Nach dem kurzen Rundflug war es dann soweit. Hungrig begutachten die Piloten, ob alles OK ist.

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Einsammeln und geniessen !

Tipp: Besonders lecker schmecken dazu die Movenpick Gourmet-Frühstücks Marmeladen (siehe: http://www.schwartau-handel.de/index.php?id=50), die es ebenfalls bei SuperDeli (www.superDeli.eu) gibt.

 

20.07.2008 - Das “Leiden” unserer Hecke - 1.Teil

Nachdem unsere begnadeten Gärtner ja letzte Woche unsere Hecke geschnitten haben, wollte ich wöchentlich ein Bild von unserer leidenden Hecke machen.

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Sie ist zwar immer noch grün, fängt aber an, doch einige Blätter abzuwerfen.

Nun, wir werden sehen, wie das so in den nächsten Wochen aussehen wird.

19.07.2008 - wir kochen “Vietnamesich”

Am Freitag haben wir uns bei unserer Einkaufstour durch den SuperDeli in Inca (siehe: www.superdeli.eu) mal über die Asiatische Ecke hergemacht und leckere Dinge erbeutet.

Wir wollten “vietnamesisch” Kochen. Als wir noch viel in San Diego waren, sind wir dort häufig vietnamesisch essen gegangen. Dabei schmeckte uns immer ein Gericht (leider haben wir keine Ahnung, wie es genannt wird).

Man braucht hierfür:

  • Reispapier
  • Gemüse zum Herstellen eines Gemüsefonds (d.h. Sellerie, Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Pastinake, Lorbeerblatt, Gewürze und Kräuter nach Belieben und Wasser)
  • Hühnchenbrust oder Hühnchenfilet
  • Ananas (am besten frisch)
  • 1 rote Paprika
  • frische Pfefferminze
  • Sojasprossen
  • Salatgurke
  • Salatblatt
  • und viele asiatische Saucen und Gewürze (z.B. süss-saure Sauce, Chili-Sauce, SambalOlek, usw.)

Zunächst wird ein Gemüsefond erstellt. Hierzu reinigt und schneidet man die Zutaten für den Gemüsefonds klein und gibt alle zusammen mit Wasser in einen Topf. Nachdem die Brühe kocht, die Temperatur reduzieren und alles ca. 1 Stunden leicht köcheln lassen.

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Nachdem der Gemüsefond fertig ist, muss er durch ein feinen Sieb oder ein Seihtuch gepresst werden.

Dann wird das Hühnchenfilet in Stücke geschnitten und im durchgesiebten Gemüsefond gar gekocht.

Die Paprika kleinschneiden und zum Hühnchen in die Gemüsebrühe geben.

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Ananas in kleine Stücke schneiden und ebenfalls zu der Gemüsebrühe geben.

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Alles kochen bis das Hühnchen gar ist.

Die restlichen Zutaten (Sojasprossen, Salatgurke, Pfefferminze) ggf. kleinschneiden und bereitstellen. Eine Schale mit kalten Wasser zum Aufweichen des Reispapier vorbereiten und den Gemüsefond mit Hühnchen, Ananas und Paprika auf einem Stövchen warm halten.

Zusätzlich Schälchen zum Eintunken bereitstellen und viel scharfe asiatische Soßen und Gewürzmischungen bereithalten (z.B. SambalOlek, süß-saure Sauce, Chilli-Sauce, etc.)

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Wir machen das jetzt immer so:

Etwa von der Brühe in die Schälchen giessen und nach belieben durch die asiatische Saucen würzen.

Reispapier einweichen.

Wenn das Reispapier weich geworden ist, ein bisschen vom Hühnchen mit Ananas hineingeben, Gurke und Sprossen nach belieben und auf keinen Fall ein Pfefferminzblatt vergessen.

Dann unteren Teil des Reispapiers einschlagen und zusammenrollen, eintunken und geniessen.

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Während wir unser leckeres Mahl mit Philipp und Wolfgang genossen, waren unsere Stubentiger kräftig auf Forschungstour unterwegs.

19.07.2008 - … endlich mit Tisch

Am Freitag hatten wir uns endlich mal die Zeit genommen bei Ikea vorbeizugehen, um Tischbeine für unseren Aussentisch zu besorgen. Vor ein paar Wochen hatten wir diesen Versuch ja schon mal gestartet mit Tischbeinen von Merlin, die aber absolut nichts waren.

Bei Ikea fanden wir auch sofort die richtigen Tischbeine für einen Preis von 3 Euro pro Stück. Also zum einen günstiger als bei Merlin und auch viel stabiler. Wir besorgten uns also 8 Tischbeine und schlenderten noch ein bisschen durch Ikea. Hier auf der Insel merkt man deutlich, dass Ferienzeit ist. Es hat definitiv viel weniger Leute überall.

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Am Samstag Nachmittag war es dann soweit.

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Während die Jungs im Pool tobten und die Katzen auf großer Erkundungstour waren, haben Thomas und Wolfgang die Tischbeine angebracht.

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Am Abend wollten wir “Vietnamesisch Kochen” und natürlich endlich mal draussen essen.

Auf jeden Fall war für den Abend alles perfekt vorbereitet. Auf den 8 Tischbeinen steht der Tisch besser als je zuvor.

Weizenschiessen Wettschuld einlösen

Freitag nachmittag, 18:00  - es klingelt

Wer steht vor der Tür - Domingo

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Was hat er in der Hand - eine Kiste Weizenbier

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Zum Einlösen der Wettschuld vom Weizenschiessen.

12.07.2008 - Samstag morgen 7:50 Uhr und die Welt ist (noch) in Ordnung

Zur Zeit ist es richtig heiß und schwül auf der Insel. Die letzten Tage hat es auch nachts nicht mehr richtig abgekühlt, so dass es schwierig ist, einzuschlafen (wir haben keine und wollen auch keine Air Condition).

Gestern Nacht (Freitag auf Samstag) kam dann auch noch eine Meute von angriffslustigen Moskitos dazu, die uns immer mal wieder in der Nacht aufweckten. Ich wachte so kurz vor 7 Uhr nochmals auf und da war es angenehm kühl geworden. Zur der Zeit wachten auch unsere Stubentiger, die die Nächte noch im Haus verbringen. Ich ließ unsere wilden Tiger rauß und freute mich, noch mal ein oder vielleicht sogar 1 1/2 Stündchen schlafen zu dürfen. Die Jungs waren gestern relativ spät ins Bett und beide waren ziemlich müde gewesen, so dass die berechtigte Hoffnung bestand, dass die beiden doch ein wenig ausschlafen würden.

So kuschelte ich mich denn kurz nach 7 Uhr wieder in mein Bett und freute mich aufs Ausschlafen…

!!!!!!! - kurz vor 8 Uhr traf uns dann fast der Schlag - wohlgemerkt wir reden hier von Spanien und zudem einem Samstag. Mit lautstarkem Gerumpel und Getöse luden unsere Gärtner Ihre Geräte genau vor unserem Schlafzimmerfenster ab. Kurze Zeit später liefen der Randtrimmer und der überlaute Rasenmäher auf voll Touren und wir standen kurz vor einer Benzinvergiftung.

Nun denn dachten wir, nachdem wir uns von dem ersten Schock erholt hatten, die sind bestimmt bald wieder weg. Normalerweise brauchen zwei von Juans Gärtnern immer so eine halbe Stunde, um den Rasen zu mähen und die Ränder zu trimmen und dann ist der Spuck wieder vorbei.

Als es nach einer dreiviertel Stunde immer noch laut war - wir vermuteten, dass die Beiden einen dieser Blätter-wegblasenden Dinger verwendeten, um alles perfekt sauber zu bekommen, standen wir dann doch mal auf.

Ich dachte mich trifft der Schlag - die beiden Gärtner-Helden waren dabei unsere Hecke zuzurichten. Wir haben eine Siempreverde (ich glaube sie heisst auch: Myoporum tenuifolium), wegen der ich schon häufiger mit Juan gestritten hatte. Vor zwei oder drei Jahren haben unser Gärtner-Helden auch mal diese Hecke im Sommer geschnitten und dabei noch kräftig ausgeschnitten. Das Ergebnis war, dass wir den gesamten Sommer über ein etwas traurig aussehendes Gestrüpp von Ästen ohne Blätter als Sichtschutz (ha-ha-ha) zur Straße hatten. Damals schon hatten wir ziemlichen Zoff mit Juan, der uns immer wieder versicherte, dass die Hecke problemlos wieder wachsen würde. Das war in etwas so, als würde man einem der Frisör erzählen, nachdem er die Haare völlig verhunzt hatte, dass ja alles wieder nachwachse. Nun denn, die letzten Jahre hatte es dann auch geklappt. Die Hecke wurde entweder im Frühjahr oder Herbst geschnitten und war im Sommer wunderbar dicht und grün.

Ich habe mir für diesmal vorgenommen, das “Leiden” unserer Hecke aufzunehmen und bei jedem Besuch von Juan ein passendes Bild hervorzuholen. Ziel dabei ist, dass er sich diesmal auch in Zukunft noch dran erinnern wird.

Ich liege ja vielleicht mit meinem “Garten-Wissen” völlig falsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es Sinn macht, eine Hecke in der heißesten Jahreszeit zu schneiden - egal welche Sorte es ist. Nun denn, dies wir auf jeden Fall eine Fortsetzungsgeschichte werden.

09.07.2008 - … der beste Platz im Haus - oder - unsere Stubentiger halten Siesta

Unsere beiden Katzendamen sind mittlerweile schon sehr wählerisch, welches Plätzchen es sein darf für ein kleines Nickerchen.

Ich glaube es erübrigt sich, dass wir erzählen, dass die Damen diverse Kissen und Handtücher über das Haus verteilt haben, die ihnen als Plätze zugewiesen wurden.

Wir finden sie immer wieder an verschiedenen Stellen im Haus, die aus unserer Sicht eher unbequem erscheinen.

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Diesen Platz haben sie sich schon ein paar Mal ergattert. Uns blieb nichts weiteres übrig als alles, was nicht jedes Mal runter fallen soll provisorisch in das Regal darüber zu stellen und zu hoffen, dass die Damen mal wieder weiterziehen.

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Ein allzeit beliebter Platz sind immer wieder unsere Stühle im Esszimmer. Obwohl dort 8 Stühle stehen, scheint es zusammen auf einem Stuhl viel gemütlicher zu sein.

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Ein weiteres Favoriten-Plätzchen ist der Wäschekorb mit frischer Wäsche. Diese wird dann erst mal durch spielen total in Unordnung gebracht und danach kann man sich dort dann richtig gut ausruhen - nach der vielen Arbeit.

07.07.08 - … mein Sohn!

Neulich beim Abendessen hat Max mal wieder einen seiner typischen “Max’schen Weissheiten” von sich gegeben (so nach dem Motto “und Konfuzius sagt…”). Ich weiss gar nicht mehr worum es genau ging. Wir hatten über die Summer School gesprochen und wer von seinen Freunden dabei ist und da sprudelte die Weisheit irgendwann mal aus ihm heraus: “… Mädchen sind ja viel schlauer als Jungs” = Originalton Max.
Da kann ich nur sagen, ja, der Junge hat die Welt verstanden, eben “mein Sohn”.

Auch Felix und Thomas fiel dazu nichts mehr ein - sie waren dabei einfach nur sprachlos.

06.07.2008 - Wir wollen Grillen

Da wir bislang noch keine Zeit gehabt haben draussen alles auf “Sommer” einzustellen, sollte es heute, am Sonntag soweit sein. Wir wollten Grillen und ausserdem den großen Tisch, den Wolfgang letztes Jahr für uns organisiert hatte, aufstellen.

Dieser Tisch ist gigantisch schwer.

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Leider hat der Tornado im vergangenen Jahr (Oktober 2007) so viel Wasser unter die überdachte Terrasse geschwemmt, dass die Beine des Tisches sehr darunter gelitten haben. Also sind wir letzte Woche mal bei unserer “Heimwerker-Apotheke” (preislich gesehen) vorbei gepilgert und haben neue Tischbeine besorgt.

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Im Laden sahen die 8 Tischbeine noch sehr gross und robust aus, aber als wir dann begannen die ersten am Tisch zu montieren war klar - keine Chance. Wenn einer der Jungs mit “Schmackes” an den Tisch rempelt, dann könnten die Tischfüsse ausreissen.

Also haben wir die Beine wieder abmontiert und werden neue besorgen.

Gegrillt haben wir aber trotzdem. Es gab leckere Würste vom SuperDeli in Inca (www.superdeli.eu). Aus Trotz haben wir dann drinnen gegessen - was aber genau so lecker. Die Bilder vom Essen hat Wolfgang gemacht man kann sie unter http://lindnermallorca.blogspot.com/2008/07/philipps-urlaub.html

finden.

Weizenschiessen

Auf dem Nachhauseweg von einer Kinder Geburtstagsfeier sind wir noch bei Domingo “hängengeblieben”

Louis (Domingo’s Sohn) hat ein 3m Tor geschenkt bekommen. Nachdem wir das Tor aufgebaut haben und alle eine halbe Stunde herumgekickt haben, haben wir mit 11m Schiessen angefangen - naja, es war eher 4m Schiessen.

Es dauerte nicht lang, da sagte Domingo “Wetten, dass Du ihn nicht hinenbekommst” Meine Antwort “Um was?” Seine Antwort “Ein Weizenbier”. Das lasse ich natürlich nicht auf mir sitzen. Eine “Tom Bombe” und 1:0.

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Seine Antwort “Das war nicht fair wegen <<unverständliches Gemurmel>>” Meine Antwort “Na gut, dann eben 2 aus 3, aber mit höherem Einsatz” Seine Antwort “Na gut - es geht jetzt um eine Kiste” und wieder WWWUUUUMMM - ein Treffer und gewonnen.

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Nun es stellte sich heraus, dass er gar kein Weizenbier da hatte und so erhofft hat, relativ einfach an ein Bier zu kommen - da hat er sich getäuscht.

Ich bin dann zu uns herüber und habe in weiser Voraussicht gleich mal 4 Flaschen geholt - die haben dann auch sehr gut geschmeckt.

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X-Post zu Superdeliblog

Formel 1 Qualifying bei BBC

Ich bin gerade nebenbei am Rechner das Qualifying von Silverstone anzusehen über einen Stream von BBC.

Es ist sehr erfrischend, mal einen anderen Stil der Berichterstattung zu hören. Beipiel bzgl. des Ausritt’s von Fisicella in die Botanik.

“First he ran out of grip, then he ran out of space and finally he ran out of talent”

Übersetzt ist dies

“Als erstes ging ihm der Grip aus, dann der Platz und schliesslich das Talent”

Cool… mal etwas anderes als das Pseudo Analytische Gelabber im deutschen TV.

29.06.2008 - Ankunft unserer Globetrotter

Am Sonntag war es endlich soweit - unsere beiden Wilden sollten heute wieder alleine von ihrem Deutschland Urlaub bei Oma und Opa zurück kehren.

Leider war für Sonntag auch ein Streik des Bodenpersonals am Flughafen angesagt. Zum Glück sollte der aber erst um 13:30 Uhr anfangen. Die Ankunft unserer Männer war für 12:15 Uhr vorhergesagt. Also hofften wir, dass die Maschine keine Verspätung haben würde.

Alles hatte auch perfekt geklappt. Die Maschine kam sogar ein paar Minuten früher an. Es dauerte nicht lange, da wurden unsere beiden Großen auch schon zu uns gebracht. Während Thomas in den Gepäckausgabebereich verschwand, um den Koffer und Tasche der Weltreisenden abzuholen, hörte ich die ersten Berichte über Drachen, Höhlen, Schätze, Barfuss gehen, Rutschen, … . Die Jungs überschlugen sich fast, so viel Spass hatten sie gehabt. Es war toll ihre Aufregung und Freude zu erleben. Vielen Dank an Oma Kati und Opa Roger, die für unsere Herrn einen gigantischen Aufenthalt mit viel Spass und Spannung organisiert hatten.

Besondern Dank auch an Bruno, den kleinen grünen Drachen, der so viel Vertrauen in unsere Beiden hat - die Jungs müssen jetzt nämlich den Schatz von Brunos Großvater bewachen. Vielen Dank an Gabi und Gitta für die geniale Schnitzeljagd, die ihr für die Jungs ausgearbeitet hatten. Die Jungs erzählen immer wieder von neuen Einzelheiten, was sie alles dabei erlebt haben.

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Ich finde hier das Bild von Felix genial - er ist völlig, 150%ig dabei und auch Max ist voll bei der Sache.

Euch allen vielen, vielen Dank.

 

Bei der Heimfahrt vom Flughafen fragte Felix schon, ob ihre neuen Betten schon angekommen wären. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Gedächtnisleistung Kinder zustande bringen, die jeden Tag aufs neue so triviale Dinge wie aufräumen vergessen, jedoch zu olympischer Gedächnishochform auflaufen, wenn es sich um andere Dinge handelt.

Wir sagten ihnen, dass das noch eine Überraschung wäre. Damit war für beide schon klar, dass die Betten schon da sind.

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Die Jungs konnten es kaum aushalten. Volle Fahrt voraus ging es ins Kinderzimmer, wo sie erst einmal alles ausprobieren mussten.

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(PS: keine Angst - den Propeller verschieben wir noch. Dank EIB und Hausautomatisierung haben wir kurzer Hand die Propellerfunktionalität abgeschaltet, um zu verhindern, dass ihn die Jungs versehentlich anmachen; im Moment geht nur das Licht.)

28.06.2008 - Woodland, ein Land für Akkuschrauber-Man

Während unsere Männer bei Oma und Opa in Deutschland ihren Urlaub in vollen Zügen genossen (vielen lieben Dank an Oma&Opa) und auch eine gefährliche Schatzsuche gemeistert haben (ganz lieben Dank auch an Bruno, Gabi und Gitta für dieses Abenteuer), haben wir uns hier auch ein bisschen was zur “Erholung” ausgedacht.

Vor ein paar Wochen haben wir bei Woodland (siehe http://www.woodland.de/KINDERMOEBEL.htm) ein geniales Abenteuerbett für die Jungs gefunden. Es sollte am 23.6 geliefert werden - also genau zu dem Zeitpunkt, zu dem unsere Urlauber in Deutschland verweilten.

Ein grosses Lob an Woodland: das Bett kam genau zu dem vorhergesagten Termin - und das bei einer Lieferung von Deutschland nach Spanien - Alle Achtung ! So hatten wir dann ab Montagabend 14 (!!!) grosse, schwere Pakete im Eingangsbereich liegen.

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Wir mussten jetzt “nur” noch das Zimmer der Jungs ausräumen, Farbe einkaufen und die Wände neu streichen und dann konnten wir das Bett aufbauen. Nun, so hatten wir uns das vorgestellt. Wir waren aber auch noch ganz kräftig am Software-Hacken, da ein grosses Projekt fertiggestellt werden musste.

So wurde denn unsere Renovierungs-Aktion mal wieder zum “Ausgleichssport”. Wir hatten am Donnerstag ein bisschen Zeit und zogen los, um Farbe zu besorgen. Danach wurde das Zimmer leergeräumt.

Am Freitag fing ich an, alles abzukleben (- ich hasse das - man braucht länger alles abzukleben als das Zimmer zu streichen). Am späten Nachmittag (für Samstag mussten wir keine neue Softwareversion erstellen) fingen wir dann mit Streichen an. Ich war - wie immer - für Kanten und Ecken zuständig und Thomas machte die grossen Flächen. Am Anfang waren wir uns noch nicht so sicher, ob die Farbe so gut ist, aber dann fanden wir sie ganz toll. Dabei ging uns dann auch noch die Farbe aus - soweit zu den Aussagen auf den Farbkübeln - danach hätte die Farbe eigentlich für zwei Zimmer reichen müssen.

Am Abend zogen wir dann noch mit Wolfgang los. Das ist eher selten, da er normalerweise mit den Jungs kocht, spielt, bastelt, usw. damit Thomas und ich mal ausgehen können (vielen Dank Wolfgang).

Am nächsten Morgen kam Wolfgang zum Frühstücken vorbei und danach sollte es losgehen. Der Akku-Schrauber war geladen und die Anleitungen für den Aufbau der Abenteuerbetten hatten wir uns schon ein paar Mal durchgelesen.

Nach dem Frühstück wollte Thomas noch “schnell” aus der 1er Steckdose unter dem Bett eine dreifach Steckdose machen. Einige Zeit später war die perfekt gerade ausgetrimmte Steckdose dann auch fertig (@Mike - Du bist immer seine Messlatte - Originalton Thomas: …da kann Mike jetzt nichts mehr sagen, dass die nicht gerade ist…).

Wolfgang sortierte Pakete und Balken und ich versuchte mich dazwischen nützlich zu machen.

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Kurz vor 13 Uhr war es dann soweit. Wolfgang und Thomas fingen an die ersten Balken im Zimmer in Position zu legen - immer mit kritischem Blick auf die Anleitung.

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Nachdem wir einen der ersten Balken verkehrt rum eingebaut hatten, dies aber schnell behoben werden konnte, ging es dann rasant weiter.

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Bei den vielen Schrauben hofft man nur, dass der Akkuschrauber bis zum bitteren Ende durchhalten möge. Es sieht hier auf den Bilden so einfach und schnell aus, aber insgesamt waren wir fast 10 Stunden am Aufbauen.

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Die Betten sind super stabil und die Qualität ist hervorragend. Da wackelt nichts und alles passt perfekt.

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Dann mussten noch die vielen Abdeckungen für die Schrauben eingefügt werden - sehr zum Leidwesen unserer Stubentiger, die das Rascheln und wühlen in den Abdeckungen ganz toll fanden.

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Thomas hat dabei das Bett für die Jungs schon mal getestet - ich hatte Schwierigkeiten in da wieder runterzukriegen.

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Jetzt haben unsere Jungs ein super-tolles Bett und ganz viel Platz zum Spielen darunter.

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