Während unsere Männer bei Oma und Opa in Deutschland ihren Urlaub in vollen Zügen genossen (vielen lieben Dank an Oma&Opa) und auch eine gefährliche Schatzsuche gemeistert haben (ganz lieben Dank auch an Bruno, Gabi und Gitta für dieses Abenteuer), haben wir uns hier auch ein bisschen was zur “Erholung” ausgedacht.
Vor ein paar Wochen haben wir bei Woodland (siehe http://www.woodland.de/KINDERMOEBEL.htm) ein geniales Abenteuerbett für die Jungs gefunden. Es sollte am 23.6 geliefert werden - also genau zu dem Zeitpunkt, zu dem unsere Urlauber in Deutschland verweilten.
Ein grosses Lob an Woodland: das Bett kam genau zu dem vorhergesagten Termin - und das bei einer Lieferung von Deutschland nach Spanien - Alle Achtung ! So hatten wir dann ab Montagabend 14 (!!!) grosse, schwere Pakete im Eingangsbereich liegen.
Wir mussten jetzt “nur” noch das Zimmer der Jungs ausräumen, Farbe einkaufen und die Wände neu streichen und dann konnten wir das Bett aufbauen. Nun, so hatten wir uns das vorgestellt. Wir waren aber auch noch ganz kräftig am Software-Hacken, da ein grosses Projekt fertiggestellt werden musste.
So wurde denn unsere Renovierungs-Aktion mal wieder zum “Ausgleichssport”. Wir hatten am Donnerstag ein bisschen Zeit und zogen los, um Farbe zu besorgen. Danach wurde das Zimmer leergeräumt.
Am Freitag fing ich an, alles abzukleben (- ich hasse das - man braucht länger alles abzukleben als das Zimmer zu streichen). Am späten Nachmittag (für Samstag mussten wir keine neue Softwareversion erstellen) fingen wir dann mit Streichen an. Ich war - wie immer - für Kanten und Ecken zuständig und Thomas machte die grossen Flächen. Am Anfang waren wir uns noch nicht so sicher, ob die Farbe so gut ist, aber dann fanden wir sie ganz toll. Dabei ging uns dann auch noch die Farbe aus - soweit zu den Aussagen auf den Farbkübeln - danach hätte die Farbe eigentlich für zwei Zimmer reichen müssen.
Am Abend zogen wir dann noch mit Wolfgang los. Das ist eher selten, da er normalerweise mit den Jungs kocht, spielt, bastelt, usw. damit Thomas und ich mal ausgehen können (vielen Dank Wolfgang).
Am nächsten Morgen kam Wolfgang zum Frühstücken vorbei und danach sollte es losgehen. Der Akku-Schrauber war geladen und die Anleitungen für den Aufbau der Abenteuerbetten hatten wir uns schon ein paar Mal durchgelesen.
Nach dem Frühstück wollte Thomas noch “schnell” aus der 1er Steckdose unter dem Bett eine dreifach Steckdose machen. Einige Zeit später war die perfekt gerade ausgetrimmte Steckdose dann auch fertig (@Mike - Du bist immer seine Messlatte - Originalton Thomas: …da kann Mike jetzt nichts mehr sagen, dass die nicht gerade ist…).
Wolfgang sortierte Pakete und Balken und ich versuchte mich dazwischen nützlich zu machen.
Kurz vor 13 Uhr war es dann soweit. Wolfgang und Thomas fingen an die ersten Balken im Zimmer in Position zu legen - immer mit kritischem Blick auf die Anleitung.
Nachdem wir einen der ersten Balken verkehrt rum eingebaut hatten, dies aber schnell behoben werden konnte, ging es dann rasant weiter.
Bei den vielen Schrauben hofft man nur, dass der Akkuschrauber bis zum bitteren Ende durchhalten möge. Es sieht hier auf den Bilden so einfach und schnell aus, aber insgesamt waren wir fast 10 Stunden am Aufbauen.
Die Betten sind super stabil und die Qualität ist hervorragend. Da wackelt nichts und alles passt perfekt.
Dann mussten noch die vielen Abdeckungen für die Schrauben eingefügt werden - sehr zum Leidwesen unserer Stubentiger, die das Rascheln und wühlen in den Abdeckungen ganz toll fanden.
Thomas hat dabei das Bett für die Jungs schon mal getestet - ich hatte Schwierigkeiten in da wieder runterzukriegen.
Jetzt haben unsere Jungs ein super-tolles Bett und ganz viel Platz zum Spielen darunter.