Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: Oktober 2008

17.10.2008 - Taekwondo

Am Freitag war es endlich so weit.

Unsere “Taekondoniken” haben endlich ihren richtigen Kampfanzug - den Dobok - erhalten.

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Natürlich wurde uns zuhause genau demonstriert, wie alles funktioniert.

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Den Katzen waren von dem Gürtel sichtlich begeistert und übten fleißig mit den Jungs.

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15.10.2008 - Neues von unserer Dach-Baustelle

Am Freitag (10.10.) hatte das Wetter dann wieder einsehen mit uns. Es war wieder “ziemlich” schön; d.h. es regnete nicht und Frank und seine Mannschaft werkelten munter auf dem Dach weiter.

Die Dachdecker haben jetzt zum Teil schon angefangen die Kanten zu verputzen und sonstige vorbereitende Arbeiten zu machen.

Am Montag (13.10) war dann hier auf der Insel Feiertag; d.h. am Montag war Ruhe auf dem Dach.

Gestern (Dienstag 14.10) ging es dann wieder weiter. Jedoch mussten unsere Dachdecker heute wider Willen nochmals eine Zwangspause einlegen.

Frank klingelte gestern und klagte mir sein Leid. Unsere Ziegel werden in eine Art Dämmschaum verlegt (muss nochmal genau nachfragen, wie das Zeugs heisst). Leider sind die Sprühdosen, die Frank hat, defekt und lassen sich nicht richtig entleeren. Jetzt ist Frank dran, eine neue Lieferung zu besorgen.

Mal sehen, wann wir wieder Neues zu berichten haben…

So, jetzt weiss ich auch, auf was wir da warten: es ist Klebeschaum. Frank hat unseren Blogeintrag vom 24.9. “Things (not) to do during rain” kommentiert. Er meint, dass er die neuen Dosen mit dem Klebeschaum bis Freitag mittag bekommen wird, um dann in aller Frische am Montag wieder hier einzulaufen.

09.10.2008 - Zwangspause

Nun, seit heute wissen wir es definitiv - das Dach ist dicht. Seit gestern Abend schon regnet und stürmt es.

Am Morgen gab es mal eine kleine Regenpause als Thomas die Jungs in die Schule brachte. Frank meldete sich und wollte wissen, wie bei uns das Wetter so ist. Da ich nur gelegentliches “nieseln” anbieten konnte, machte er sich mit seinem Trupp auf die Reise zu uns.

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So ca. eine Stunde nachdem die Truppe auf unserem Dach wieder am arbeiten war, ging es mit dem Regen so richtig los.

Immer, wenn wir “keine Sicht aufs Mittelmeer” haben, dann ist schlechtes Wetter. Wenn wir aber kaum noch die Nachbarhäuser sehen, dann regnet es richtig.

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Der Blick auf die Wetterkarte des meteorologischen Institutes in Palma bestätigte dies.

So gegen 13 Uhr verabschiedete sich Frank und seine Mannschaft dann, da kein Arbeiten möglich war - es regnete immer noch.

… Fortsetzung folgt.

09.10.2008 - Was die letzten paar Tage so auf dem Dach geschah

Am Dienstag herrschte noch schönster Sonnenschein. Am frühen Morgen war der Lastwagen mit Kran wieder da und lieferte Dämmplatten, die über die Isolierung gelegt wurden.

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Eine dieser so leicht aussehenden Platten wiegt 25kg; d.h. ohne Kran wäre das eine wahnsinnige Schufterei.

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Wie immer sah das Ganze ziemlich wild aus. Thomas beobachtet die Sache hier sehr kritisch und hofft, dass alles an unseren beiden Telefonleitungen problemlos vorbei kommt (bislang hat es auch immer gut geklappt - toi toi toi - das sollte auch so bleiben).

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Leider haben unsere Kabelschläuche für das Antennenkabel sowie das Netzwerkkabel für unser Wohnzimmer den “Flammenwerfer”-Einsatz nicht so problemlos überstanden. Sie sahen “etwas” ramponiert aus; d.h. Thomas durfte auch aufs Dach und neue Schläuche anbringen. Diese sollten dann unter den Dämmplatten geschützt gelegt werden.

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Frank und sein Team werkelten den ganzen Tag mit diesen schweren Platten und am Abend sah alles schon ziemlich gut aus.

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Wolfgang kam am Abend vorbei und wollte wissen, ob alles jetzt fertig sei. Von der Strasse aus sieht man nicht genau, ob das nun diese Platten oder Dachziegel sind, die auf dem Dach liegen.

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Gegen Nachmittag wurde es dann mal wieder etwas lauter, da die alten Ziegel heraus gebohrt wurden, die um unsere Terrasse beim Büro lagen. Zum Glück war dies nicht mehr so viel und die Säcke mit dem Abfall waren schnell gefüllt.

Am Mittwoch ging es munter weiter die Dämmplatten zu verlegen. Es ist wirklich enorm, wie schwer diese Dinger sind.

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Am Mittwoch Mittag war dann wieder der große Laster mit Kran da. Diesmal wurden die Ziegel geliefert.

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Frank schwört auf Ziegel von Tejas Borja. Wir haben die Sorte “BORJA nature in Blanca”. Diese Ziegel sollen besser gebrannt sein und daher länger halten.

Ab Mittwoch Nacht besteht eine Unwetter Warnung für die Balearen wegen starker Regenfällen. Mal sehen, ob es am Donnerstag weitergehen wird oder nicht.

… Fortsetzung folgt.

06.10.08 - Jetzt hat unser Dach eine warme Mütze

Heute war ein überraschend ruhiger Tag. Frank und seine Mannschaft haben heute die Isolierung auf unserem Dach angebracht. Zwei Schichten von dem “gelben Zeugs”, das sich in unserem Garten stapelte.

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Mit der Arbeit könnte ich mich anfreunden - kein Lärm.

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Wir sind mal gespannt, wieviel dies im Winter und vor allem im Sommer bringen wird.

Nun denn, warten wir mal was morgen so passiert. Wenn ich Thomas richtig verstanden habe, dann soll es morgen endlich mal wieder laut werden, da Verankerungen in das Dach gebohrt werden und eine Abdeckung über der Isolationsschicht angebracht wird.

Bisher sieht das ganze echt toll aus. Wir müssen an der Stelle Frank auch mal loben - wenn seine Mannschaft am Abend geht, dann wird immer super aufgeräumt. Spannend wird es ab Mittwoch; d.h. übermorgen, da ab dann mal wieder Regen bis Ende der Woche angesagt ist.

… Fortsetzung folgt…

Taek Won Do

Die Jungs waren ganz heiß darauf auch mal einen “Action-” Sport zu machen. Die letzten Tage ging es nur noch darum, wie macht man einen Salto und springt von Dach-zu-Dach.

Heute war es dann soweit - die erste Training Stunde begann. Helga und ich durften dabei sein.

Als erstes war gegenseitiges Kennenlernen auf dem Programm.

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Danach ging es weiter mit Aufwärmen, Gymnastik und Stretching. Noch etwas unkoordiniert ging es zur Sache.

 

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und dann gab es die ersten “richtigen” Übungen.

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und die “Karate Kid’s 2008″ sind auf Ihrem Weg (Ja,ja, ich weiß, Karate und Taek Won Do sind zwei verschiedene Schuhe, aber…)

3.10.2008 - Was sonst noch geschah…

Ich sass gestern nachmittag auf meinem Bürostuhl und widme mich den Anwendungen (Ha Ha), als ich auf einmal hektisches Rufen, Trampeln und Durcheinander hinter dem Haus hörte - Nanu, es ging normalerweise immer sehr geordnet zu.

Ich blicke aus dem Fenster auf das Dach von unserer Essecke und Frank steht da mit einem Eimer Wasser in der Hand.

Die Bitumenplatten werden mit einem Brenner angeschmolzen und dann auf das Dach geklebt. Der Brenner hat es in sich. Unsere spröden, vom Holzwurm zerfressenen Fensterrahmen sind ein gefundenes Fressen für die Flammen. Auf einmal brannte der Rahmen hinter unserem Büro…

Es war zwar schnell gelöscht…. aber wir wollten das Haus schon noch ein bisschen länger behalten.

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Und nun - schau mer mal -der nächste Regen ist im Anmarsch…

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3.10.2008 - Der erste Dichtetest für unser Dach

Während ich heute morgen noch selig in meinem Bettchen schlief, Thomas und die Jungs leise vor sich hin schnarchten und auch die Katzen noch nicht ans Aufstehen dachten, wurden unsere Träume durch leises, aber beständig lauter werdendes Grollen jäh unterbrochen.

Ein Gewitter war ziemlich schnell im Anmarsch. Ein Blick auf den Wecker half nicht wirklich - es war gerade mal 5:30 Uhr!! Inzwischen war auch Thomas aufgewacht “worden” (unsere Katzen suchten etwas verwirrt Schutz bei Ihrem “großen Kater” und trampelten dabei ständig auf ihm herum). Wir lauschten noch ein bisschen und beschlossen dann doch aufzustehen, um alle wichtigen Geräte und Rechner auszustecken, da die Abstände zwischen Blitz und Donner rasch kürzer wurden.

Während wir so schlaftrunken durchs Haus wankten, gesellte sich auch Felix zu uns und wollte wissen, ob es jetzt endlich auch mal drinnen regnen würde.

Überall war ein Tropfen zu hören, das wir zunächst nicht richtig zuordnen konnten. Wir durchkämmten darauf hin panisch alle Räume. DAS HAUS WAR DICHT! Das viele tropfen, das wir hörten kam daher, dass wir im Moment nirgends Dachrinnen haben; d.h. von überall im Dach über dem oberen Stockwerk tröpfelte das Wasser an allen Stellen nach unten.

So gegen 6:30 Uhr waren wir dann soweit, um wieder ins Bett gehen zu können. An richtigen Schlaf war jedoch nicht mehr zu denken, da wir nur noch eine Stunde hatten, bis wir “richtig” aufstehen mussten.

Nun denn, wenigstens wissen wir jetzt, dass unser Dach den ersten Test gut überstanden hat.

Morgen - d.h. später - wird Franks Truppe wieder auftauchen, um ums Haus herum aufzuräumen und mit dem Anbringen der ersten Isolationsschicht weiterzumachen. Der Lärm-Trupp wird erst am Montag wieder bei uns aufschlagen.

Zum Glück ist heute in Deutschland auch Feiertag - da dürfte es auch bei uns nicht so stressig werden.

02.10.2008 - Dachdecken 2. Teil - der Wahnsinn geht weiter

Auch heute durften wir wieder viel, viel Lärm erwarten. Das Dach über unserem Wohnzimmer musste noch losgewummert werden. Heute sahen wir unseren Jungs sehr neidisch hinterher, als die sich für die Schule auf den Weg machten und am liebsten wären wir gleich mit gegangen.

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Während der eine Schlagbohrer Trupp das Dach über dem Wohnzimmer bearbeitete, fing Frank Mayr damit an, unser Dach wieder abzudichten.

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Mittlerweile weiss ich auch dass hierfür “Dampfsperr-Bitumen-Schweissbahnen verwendet werden.

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So gegen 13 Uhr hielten wir es nicht mehr aus. Wir mussten für eine Weile aus der Lärmzone entfliehen. Wir verschwanden also für ein Stündchen und gönnten uns einen leckeren Salat im “Cafe” in Santa Maria (Can Calet). Im Cafe gibt es leckeres Essen und einen traumhaft schönen Innenhof - und - es ist ruhig!!!! Wir genossen unsere Auszeit sehr.

Als wir zurückkamen war bereits der Laster mit seinem riesigen Kran wieder bei der Arbeit und balancierte die schweren Abfallsäcke zielsicher zwischen unseren Strom- und Telefonleitungen und auch unseren Palmen und Bäumen hindurch.

Frank informierte uns, dass er noch ein paar von seinen Leuten her beordert habe, da Regen angesagt war und mittlerweile auch das Dach über unserem Wohnzimmer ziemlich blank und schutzlos in die Wolken sah.

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Über dem Wohnzimmer konnten wir dann jetzt auch die vielen Risse und Löcher sehen, die schuld daran waren, dass wir bei längerem Regen auch im Wohnzimmer “Land unter” hatten.

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Noch bevor ich die Jungs von der Schule abholte, war auf unserem Dach ein Verkleben an allen Stellen im Gange. Felix meinte, dass es sich so anhört, als ob ein Heißluftballon gefüllt wird oder ein Nachbrenner eingeschaltet wird.

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Als absehbar war, dass Franks Mannschaft das Dach dicht kriegt, hat der Schlagbohrer-Trupp gleich mit dem Lärm weitergemacht. Der Bereich seitlich von unserer Büroterrasse besass noch Ziegel, die noch entfernt werden mussten.

Da Frank seine Leute schon mal da hatte, begannen die ersten die erste Isolationsschicht über unserem Büro anzubringen. Wir hatten natürlich am Abend bereits das Gefühl, dass es viel wärmer im Büro ist.

Als die Truppe dann am Abend abzog, sollte unser Dach eigentlich  wieder völlig dicht sein - nun, wir werden sehen…

01.10.2008 - Jetzt geht’s los

Kurz nach 8:30 Uhr hörten wir die ersten Autos, die vor unserem Haus parkten. Heute sollte es mit unserem Dach losgehen. Seit letzter Woche stand bereits das Gerüst, aber laut Wetterbericht bestand immer noch eine relative große Chance, dass es regnen könnte.

Frank Mayr (http://www.tejadosmallorca.com/) der Dachdecker meldet sich Anfang der Woche bei uns und warnte uns, dass es am Mittwoch losgehen wird. Er “versprach” uns viel Lärm und Staub, was wir hiermit bestätigen können.

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Ruck zuck waren die ersten Ziegel runtergeklopft und wurden zum Abtransport gestapelt. Das Dach sah danach ganz schön schlimm aus. Frank und der Abriss-Trupp wummerten dann den ganzen Tag mit einem Schlagbohrer die gut festsitzenden Ziegel vom Dach.

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Es war ein atemberaubender Lärm - wir hatten heute keine Chance das Klingeln des Telefon zu hören. So gegen Mittag tauchte dann der Arm eines riesigen Krans vor unserem Bürofenster auf und wir sahen (angstvoll) zu, wie dieser riesige Kran die schwere Fracht alter Ziegel an unseren Strom- und Telefonleitungen vorbei jonglierte.

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Es war gigantisch.

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Wir hätten nicht gedacht, dass wir jetzt (um 19 Uhr) noch in der Lage sein würden, sowohl telefonisch als auch per Internet mit der Welt kommunizieren zu können.

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Als ich die Jungs von der Schule abholte, fuhren wir auf dem Rückweg eine Strasse entlang, von der aus man unser Haus gut sehen konnte, um noch ein paar Bilder zu machen. Felix und Max waren natürlich total begeistert.

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In der Zwischenzeit ist auch überall ums Haus das Dämmmaterial für die Isolierung des Dachs verteilt.

Im Moment ist Frank mit seinen Leuten noch dabei Bitumen auf dem Dach festzuschmelzen (oder wie immer man das fachmännisch nennt) - würde er das nicht machen und heute Nacht würde es regnen, dann könnten wir mit dem Regenschirm im Haus sitzen. Die Jungs meinten zwar, dass dies ganz interessant wäre, aber ich glaube nicht, dass ich diese Erfahrung unbedingt machen möchte.

Seit ein paar Minuten ist es nun richtig ruhig geworden und man hört nur noch ein Klingeln in den Ohren. Irgendwie erwarten wir, dass der Lärm gleich wieder weitergeht. Ich glaube aber mal für heute haben wir’s erstmals überstanden.

Dann bis morgen - … Fortsetzung folgt.

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