Stalzer/Obele Family Blog

Archiv: Freitag, 3. Oktober 2008

Taek Won Do

Die Jungs waren ganz heiß darauf auch mal einen “Action-” Sport zu machen. Die letzten Tage ging es nur noch darum, wie macht man einen Salto und springt von Dach-zu-Dach.

Heute war es dann soweit - die erste Training Stunde begann. Helga und ich durften dabei sein.

Als erstes war gegenseitiges Kennenlernen auf dem Programm.

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Danach ging es weiter mit Aufwärmen, Gymnastik und Stretching. Noch etwas unkoordiniert ging es zur Sache.

 

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und dann gab es die ersten “richtigen” Übungen.

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und die “Karate Kid’s 2008″ sind auf Ihrem Weg (Ja,ja, ich weiß, Karate und Taek Won Do sind zwei verschiedene Schuhe, aber…)

3.10.2008 - Was sonst noch geschah…

Ich sass gestern nachmittag auf meinem Bürostuhl und widme mich den Anwendungen (Ha Ha), als ich auf einmal hektisches Rufen, Trampeln und Durcheinander hinter dem Haus hörte - Nanu, es ging normalerweise immer sehr geordnet zu.

Ich blicke aus dem Fenster auf das Dach von unserer Essecke und Frank steht da mit einem Eimer Wasser in der Hand.

Die Bitumenplatten werden mit einem Brenner angeschmolzen und dann auf das Dach geklebt. Der Brenner hat es in sich. Unsere spröden, vom Holzwurm zerfressenen Fensterrahmen sind ein gefundenes Fressen für die Flammen. Auf einmal brannte der Rahmen hinter unserem Büro…

Es war zwar schnell gelöscht…. aber wir wollten das Haus schon noch ein bisschen länger behalten.

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Und nun - schau mer mal -der nächste Regen ist im Anmarsch…

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3.10.2008 - Der erste Dichtetest für unser Dach

Während ich heute morgen noch selig in meinem Bettchen schlief, Thomas und die Jungs leise vor sich hin schnarchten und auch die Katzen noch nicht ans Aufstehen dachten, wurden unsere Träume durch leises, aber beständig lauter werdendes Grollen jäh unterbrochen.

Ein Gewitter war ziemlich schnell im Anmarsch. Ein Blick auf den Wecker half nicht wirklich - es war gerade mal 5:30 Uhr!! Inzwischen war auch Thomas aufgewacht “worden” (unsere Katzen suchten etwas verwirrt Schutz bei Ihrem “großen Kater” und trampelten dabei ständig auf ihm herum). Wir lauschten noch ein bisschen und beschlossen dann doch aufzustehen, um alle wichtigen Geräte und Rechner auszustecken, da die Abstände zwischen Blitz und Donner rasch kürzer wurden.

Während wir so schlaftrunken durchs Haus wankten, gesellte sich auch Felix zu uns und wollte wissen, ob es jetzt endlich auch mal drinnen regnen würde.

Überall war ein Tropfen zu hören, das wir zunächst nicht richtig zuordnen konnten. Wir durchkämmten darauf hin panisch alle Räume. DAS HAUS WAR DICHT! Das viele tropfen, das wir hörten kam daher, dass wir im Moment nirgends Dachrinnen haben; d.h. von überall im Dach über dem oberen Stockwerk tröpfelte das Wasser an allen Stellen nach unten.

So gegen 6:30 Uhr waren wir dann soweit, um wieder ins Bett gehen zu können. An richtigen Schlaf war jedoch nicht mehr zu denken, da wir nur noch eine Stunde hatten, bis wir “richtig” aufstehen mussten.

Nun denn, wenigstens wissen wir jetzt, dass unser Dach den ersten Test gut überstanden hat.

Morgen - d.h. später - wird Franks Truppe wieder auftauchen, um ums Haus herum aufzuräumen und mit dem Anbringen der ersten Isolationsschicht weiterzumachen. Der Lärm-Trupp wird erst am Montag wieder bei uns aufschlagen.

Zum Glück ist heute in Deutschland auch Feiertag - da dürfte es auch bei uns nicht so stressig werden.

02.10.2008 - Dachdecken 2. Teil - der Wahnsinn geht weiter

Auch heute durften wir wieder viel, viel Lärm erwarten. Das Dach über unserem Wohnzimmer musste noch losgewummert werden. Heute sahen wir unseren Jungs sehr neidisch hinterher, als die sich für die Schule auf den Weg machten und am liebsten wären wir gleich mit gegangen.

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Während der eine Schlagbohrer Trupp das Dach über dem Wohnzimmer bearbeitete, fing Frank Mayr damit an, unser Dach wieder abzudichten.

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Mittlerweile weiss ich auch dass hierfür “Dampfsperr-Bitumen-Schweissbahnen verwendet werden.

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So gegen 13 Uhr hielten wir es nicht mehr aus. Wir mussten für eine Weile aus der Lärmzone entfliehen. Wir verschwanden also für ein Stündchen und gönnten uns einen leckeren Salat im “Cafe” in Santa Maria (Can Calet). Im Cafe gibt es leckeres Essen und einen traumhaft schönen Innenhof - und - es ist ruhig!!!! Wir genossen unsere Auszeit sehr.

Als wir zurückkamen war bereits der Laster mit seinem riesigen Kran wieder bei der Arbeit und balancierte die schweren Abfallsäcke zielsicher zwischen unseren Strom- und Telefonleitungen und auch unseren Palmen und Bäumen hindurch.

Frank informierte uns, dass er noch ein paar von seinen Leuten her beordert habe, da Regen angesagt war und mittlerweile auch das Dach über unserem Wohnzimmer ziemlich blank und schutzlos in die Wolken sah.

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Über dem Wohnzimmer konnten wir dann jetzt auch die vielen Risse und Löcher sehen, die schuld daran waren, dass wir bei längerem Regen auch im Wohnzimmer “Land unter” hatten.

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Noch bevor ich die Jungs von der Schule abholte, war auf unserem Dach ein Verkleben an allen Stellen im Gange. Felix meinte, dass es sich so anhört, als ob ein Heißluftballon gefüllt wird oder ein Nachbrenner eingeschaltet wird.

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Als absehbar war, dass Franks Mannschaft das Dach dicht kriegt, hat der Schlagbohrer-Trupp gleich mit dem Lärm weitergemacht. Der Bereich seitlich von unserer Büroterrasse besass noch Ziegel, die noch entfernt werden mussten.

Da Frank seine Leute schon mal da hatte, begannen die ersten die erste Isolationsschicht über unserem Büro anzubringen. Wir hatten natürlich am Abend bereits das Gefühl, dass es viel wärmer im Büro ist.

Als die Truppe dann am Abend abzog, sollte unser Dach eigentlich  wieder völlig dicht sein - nun, wir werden sehen…

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