Countdown für Lake Katahdin
Ten more day to go until we leave for our hard-earned vacation.
The boys have new backpacks, new shoes and new knifes.
I think, we should start preparing for the trip.
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Ten more day to go until we leave for our hard-earned vacation.
The boys have new backpacks, new shoes and new knifes.
I think, we should start preparing for the trip.
Das Wortspiel konnte ich mir jetzt nicht verkneifen…
Aber mal der Reihe nach. Ich war letzte Woche in Zürich bei Peter. Peter ist begeisterter “Aquaristiker” und hat uns mit dem “Fischvirus” infiziert. Peter war vorletzte Woche bei einer Züchterin von Paradieser und hat uns sechs Prachtexemplare mitgebracht.
Heute morgen bin ich von Zürich zurückgeflogen und habe die Paradieser, ein paar Antennenwelse, ein paar Schnecken, eine Wurzel und ein paar Seemandelblätter sowie jede Menge Tipps, Antworten, Anregungen und Informationen.
Von der Vorbereitung zur Reise habe ich leider keine Bilder, da die Kamera auf Peters Wohnzimmertisch liegt.
Um es vorweg zu nehmen. Alle Fische haben den Flug überlebt und sind putzmunter.
Hier ein Bild, nachdem die Fische Temperaturmässig akklimatisiert waren.
Parallel hierzu kam die Treibholzwurzel für 30 Minuten in den Dampfgarer, um sich mit Feuchtigkeit vollzusaugen und mögliche Bakterien abzutöten.
Und hier nun ein paar Bilder von den Fischen im Aquarium
Unsere Katzen (besonders Krümmel) fanden die neuen Mitbewohner natürlich auch sehr interessant
Es sind mal wieder ein paar Tage vergangen. Jeden Tag begutachten wir das Aquarium und sehen uns die Veränderungen an.
Es passiert immer wieder etwas…
Die Vallisneria (“Wasserschraube”) hat eine kleine Blüte – sieht schön aus. (Makrofotographie ist allerdings noch nicht meine Stärke…)
Allerdings gibt es auf den Blättern der Anubia ein paar braune Flecken. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hierbei um “Braunalgen” handelt.
Renate (Helgas Schwester) war im Januar in Vietnam im Urlaub.
In unserer “alten” San Diego Zeit war eines unser Lieblingsrestaurant ein vietnamesischer “Mom & Pop” Diner. Einer der Spezialitäten war “iced coffee”. Da Renate nun in Vietnam war, hat sie uns authentischen Kaffee sowie die Utensilien mitgebracht, sodass wir uns einen Kaffee auf diese Art zubereiten können.
Hier mal ein paar Bilder zu den Komponenten
Als erstes werden exakt 15 Gramm Kaffee abgewogen und in die erste Schale gegeben. Hier sieht man meinen auf das Promille genaue Messergebnis
Danach wird der Behälter verschraubt. Es wird mit ein bisschen vorgebrüht, damit der Kaffee sein Aroma entfalten kann.
In einer Tasse werden ein bis zwei Löffel gesüßte Kondensmilch gegeben.
Danach wird mit kochendem Wasser aufgefüllt und man muss endlose 5 Minuten (gefühlte Stunden) auf das Ergebnis warten. Zwischenzeitliches Prüfen, ob es noch tropft verkürzt die Wartezeit (HA HA – so wie häufiges Drücken auf einen Liftrufschalter den Aufzug schneller macht…)
Danach wird der fertige Kaffee auf Eiswürfel gefüllt und schon ist er fertig.
Enjoy….
Danach schwelgten wir in Erinnerungen an “America’s Finest City - San Diego”
Am Sonntag hatte Max seinen diesjährigen “Ehrentag”. Eigentlich wollte er keine "Fete” machen, sondern lieber seine Freunde im Sommer zu einem Grill- und Poolfest einladen.
Am Samstag morgen hatte er jedoch seine sentimentalen 5 Minuten und konnte es gar nicht verstehen, dass niemand vorbeikommen will – klar, wenn niemand eingeladen ist…
Wir haben bei den Scheiter’s nachgefragt, ob sie nicht Lust hätten am Sonntag einen ausgedehnten Brunch zu machen – Da brauchte ich nicht zweimal fragen – Klar haben sie Lust
Wir wollten eigentlich gemütlich frühstücken mit Bluecorn Pancakes, frischem Brot, Croissants, Magdalenas, etc. und dann am Nachmittag mexikanische Fajitas geniessen.
Nun, unsere Jungs waren um 10:00 hungrig wie die Bären (sie wussten noch nichts von dem kommenden Besuch) und haben schon mal die erste Runde von Croissants verdrückt. (Nach dem ersten “Happy Birthday” “Gefangenenchor” für Max).
Um 11:00 gab es dann das zweite Frühstück.
Nachdem dann die Kiddies mit Begeisterung im Garten Ball gespielt haben, Roller gefahren sind, Forschungen unter den Steinen vorgenommen haben, etc. ist den Erwachsenen auch aufgefallen, dass es draußen ein wunderschöner Tag ist.
Kurzerhand haben wir den Poolbereich etwas gesäubert und haben dann auch den ganzen Nachmittag in der Sonne verbracht.
Der Birthday Boy:
Und noch die Erwachsenen:
Und von mir gibt es mal wieder kein Bild…. <SCHLUCHZ>
Wir waren auf der Terrasse bis es dunkel wurde. Es war ein traumhafter Tag – Danke Max, dass Du noch die Idee mit der Spontanfete hattest.
Hier noch ein paar Bilder von heute morgen, nachdem wir nun das Aquarium bei Tageslicht betrachten können.
und auch unsere Fischsimulaten
Beim Einkaufen fanden die Jungs heute eine Kokosnuss, im Sonderangebot und die Jungs natürlich “Papa, da kann man eine prima Höhle bauen”
Nun gut – dann lass ich mich mal auf das Abenteuer ein.
Nachdem wir zuhause waren, haben wir uns die Kokosnuss unter Zuhilfenahme von Bohrmasche, Meissel und Hammer schmecken lassen. Die Schalen haben wir dann gesäubert und eine halbe Stunde ausgekocht. Sie liegen nun sehr dekorativ am Grund des Aquariums.
Nachdem nun heute eigentlich nicht in die Schule wollten, da wir heute das Aquarium mit Sand füllen, die Pflanzen einsetzen und das Wasser reinkommt, war es am Nachmittag endlich soweit.
Die Jungs hatten noch nicht richtig “Hallo” nach der Schule gesagt, dann standen sie schon bereit.
Wir haben dann noch kurz ein paar Styropor Platten und eine Aluminiumleiste eingekauft, um noch einen Unterbau für das Aquarium zu basteln und schon ging es los.
Die Leiste wurde auf Maß zurecht gesägt, die Styropor Platten geschnitten und das Aquarium daraufgestellt.
Dann kam der Sand dran
Helga hat den Sand zuerst “gewaschen” und wir Männer haben ihn eingefüllt.
Danach wurde das Wasser eingefüllt und die Leuchten montiert.
Es war schon immer ein Jugendtraum von mir, einmal ein Aquarium zu haben.
Da die Jungs von Tante Gabi und dem Kugelfisch “George” auch schon frühzeitig “fischinfiziert” waren (“Catch them early") haben wir uns nun entschlossen, auch in das Thema Aquaristik, im wahrsten Sinne des Wortes, einzutauchen.
Die letzten Wochen haben wir damit verbracht uns Aquarien im Web anzusehen. Wir hatten die Vorstellung das Aquarium als Raumteiler zu verwenden.
Auf Peters Rat hin (er hat ein paar sehr schöne Paradieseraquarien ) sollte das Fischbiotop so groß wie möglich sein, mind. 100l. Nun, wir haben uns seinen Rat zu Herzen genommen und unsere Planungen wurden immer größer und auch teurer. Erst 240l, dann 350l, zum Schluss planten wir ein 450l Becken.
Inzwischen wurde uns durch Weblektüre auch klar, dass das alles nicht ganz einfach wird. So, wie man es sich am Anfang vorstellt, Aquarium aufstellen, Sand rein, Fische rein und Freuen (halt, ich habe noch das Wasser vergessen) – so einfach geht es nicht.
Wir haben uns nun entschlossen “klein” anzufangen mit einem 140l Becken. Max hat morgen Geburtstag und da war es ein gefundener Anlass nun einfach mal loszulegen.
Wenn wir in Richtung der größeren Becken gehen, können wir das “kleine” Becken als Zweitbecken, Aufzuchtbecken, Schneckenfarm, o.ä. weiterverwenden.
(Die Hochkomma bei “klein” beziehen sich darauf, dass dies das größte Becken ist, welches das lokale Aquariengeschäft gehabt hat… Es´passt aber bei uns perfekt in die Trennwand hinein)
Also – nun steht es auf dem Schrank. Morgen wird noch ein Styroporuntersatz daruntergelegt und das ganze mal in Betrieb genommen. Schau mer mal. Ein paar Wasserpflanzen sind noch in dem Kübel.
Die Jungs haben schon mal die “Fischsimulation” übernommen, sodass wir uns ein Bild davon machen können, wie es mal mit Fischen aussieht.
Der Bau geht schneller voran als man es für möglich hält. Am Freitag war Richtfest. Im Moment ist alles im Plan.
Kleine Anekdote am Rande. Beim Richtfest wird vom Giebel aus ein Glas auf den Boden geworfen. Das auserwählte Glas ist noch aus der “Kollektion” von unserem Großvater aus den 60er Jahren. Das Glas hat den ersten Wurf aus 4m Höhe auf einen Betonboden ohne Schaden überlebt… Das war halt noch Qualität. Beim zweiten Mal ging es dann jedoch zu Bruch
Nachdem mein Schwesterherz nun auch im letzten Jahr den schwäbischen Intelligenzeinschuß hatte (der passiert mit 40…) hat sie sich um den Jahreswechsel rum entschieden ein Haus zu bauen.
Vor etwas mehr als 6 Wochen ging es los. Dieses Bild bekam ich heute. Nächste Woche ist Richtfest. Ihr nächster Geburtstag wird im neuen Haus gefeiert…
Jedes Jahr gibt es bei uns vor dem Mercadona auf dem Parkplatz eine Oldtimer Ausstellung.
Teilweise gibt es echt “antike” (d.h. alte verrostete) Autos, aber die meisten der Ausstellungsstücke sind echte Prachtstücke, die mit viel Aufwand und Energie “hergerichtet” werden.
Natürlich mussten wir auch auf die Ausstellung. Hier ein paar Bilder
Es wurden auch alte Motoren für Pumpen, Stromerzeugung, etc. mit ausgestellt. Diese waren wahrscheinlich besser als neu…
Auch alte Vespas und Mopeds dürften nicht fehlen
und noch ein paar schöne Cruiser zum Abschluss
und dann ging es auch schon wieder nach Hause
Am Samstag gab es mal wieder eine kleine Fete bei uns. Hartmut und Kin waren aus Deutschland hier, Martina und Andreas kamen vorbei, um uns alle zu massieren und mit Oliver wollten wir das Projekt “Marivent” durchsprechen – den Umbau seiner Zahnarztpraxis.
Mitten in der ersten Massage (ich war nicht auf der Liege) krachte die Liege auseinander. Sie wurden mit geballtem Know-how wieder gefixt. Den chirurgischen und medizinischen Teil (Narkose, etc.) übernahm Oliver; die Verbindung mit einer Lüsterklemme (bzw. im Endeffekt zwei davon) übernahmen Hartmut und ich. Management war von Martina und Helga (“Das hält doch nie”) und die Jungs waren ganz aufgeregt.
Ich war dann als erstes für den “Härte-“ und Stabilitätstest dran. Siehe da es hielt. Allerdings wurde ich noch zusätzlich mit einem Blick auf ein Weißbier gequält…